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Jaeger LeCoultre: Die Uhr der Navy Seals

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Das ist die Uhr der Navy Seals

30.08.2013, 16:15 Uhr | Frank Lansky/Jan Fischer, wanted.de

Jaeger LeCoultre: Die Uhr der Navy Seals. Die Uhr der Navy Seals von Jaeger LeCoultre.  (Quelle: Jens Höfling / BAMphotography.de)

Die Uhr der Navy Seals von Jaeger LeCoultre. (Quelle: Jens Höfling / BAMphotography.de)

Abspringen, untertauchen, angreifen – die Welt der Einsatzuhren ist hart. Entsprechend begehrt sind die robusten Zeitmesser bei Soldaten, Sportlern und Tauchern – sie alle brauchen einen unzerstörbaren Begleiter, der sich durch nichts aus der Gang-Ruhe abbringen lässt. wanted.de hat mit der Master Compressor Diving Alarm Navy Seals von Jaeger-LeCoultre eine der Top-Uhren der Klasse getestet und sich auch die Konkurrenz angeschaut.

Mit den Navy Seals – das steht als Akronym für Sea, Air, Land – hat sich die renommierte Uhren-Manufaktur Jaeger-LeCoultre eine der härtesten Elite-Einheiten der Welt als Kooperationspartner ausgesucht. Einer der Top-Jobs der US-Truppe: Die Befreiung von Admiral Eric Olson, Kapitän der "Maersk Alabama", aus der Hand von Piraten vor der Küste von Somalia. Die Seehunde quälen angehende Rekruten übrigens mit tagelangem Schlafentzug, das Motto der rund 2400 Einzelkämpfer lautet: "The only easy day was yesterday".

Uhren-Test bei Elite-Kämpfern

Die tödlichen Haudegen gaben dem Hersteller einige wichtige Tipps: So monierten sie, dass die Lünette das Licht zu stark reflektiere und die Uhr insgesamt nicht matt genug ausfalle – außerdem habe sich der Drehring mitunter zu stark gelöst.

Davon war bei unserem Test nichts zu spüren, obwohl wir natürlich nicht am Seil vom Helikopter absprangen. Doch einen kleinen Härtetest bestand die Uhr bravourös: Auf den ewigen Baustellen am Darmstädter Kreuz fingen wir uns einen Nagel ein, bei 35 Grad Hitze litt die Konzentration beim Reifenwechsel auf dem heißen Asphalt doch ein wenig und die Uhr schloss Bekanntschaft mit Ruß und Felge – die Funktion ist aber weiter einwandfrei, von der Tortur ist weder auf dem Titan-Gehäuse noch auf dem Glas etwas zu sehen.

Die edle Uhr braucht ein sicheres Band

Womit wir gleich bei den Ungereimtheiten wären: Das Uhrglas ist nicht oder nicht genug entspiegelt, ein Fakt, der hinter den feindlichen Linien schnell tödlich enden kann. Die Reflektionen stören auch Otto-Normalkämpfer, etwa bei tief stehender Sonne am Lenkrad. Zudem fragen wir uns, warum eine Uhr, deren Listenpreis bei 9900 Euro liegt, nur von einem Kautschuk- respektive Nato-Band gehalten wird.

Alleine ein bescheidener Metall-Dorn verhindert den Verlust eines kleinen Vermögens. Wir empfehlen stattdessen das Titan-Band mit Doppelfaltschließe.
Ein Verlustrisiko bergen auch die herkömmlichen Federstege, welche das Band halten, massive, verschraubte Stege wären hier besser; wobei natürlich Kritiker monieren werden, dass die Verletzungsgefahr groß ist, wenn der Träger irgendwo hängen bleibt. Ein interessantes Feature ist der per Hand aufgezogene Wecker: Er lässt sich auf etwa sieben Minuten genau einstellen und klingelt 18 Sekunden lang, bevor er fünf Sekunden weiter rasselt; das ist Durchschnitt im Markt. Der Ton am Arm ist nicht übermäßig laut, im Wasser gedämpft; auf einem Holztisch lässt sich die Wirkung aber verstärken.
Was uns auffiel: Wenn der Wecker nicht aufgezogen ist, dann ist ab und an ein Pling zu hören – das kann nicht im Sinne einer Spezialeinheit sein, dürfte den Einzelkämpfer im Büro aber weniger stören.

Starker Auftritt von Jaeger-LeCoultre Womit wir gleich beim Haupteinsatzgebiet der urbanen Frontkämpfer aus dem Management angelangt wären: Die feine Uhr macht an der Bar und im Büro mächtig Eindruck, ohne protzig zu wirken. Kenner kommen aus dem Staunen nicht heraus, denn die Master Compressor Alarm ist extrem wandelbar und spricht Männer aus den unterschiedlichsten Alters- und Einkommensschichten an. Zunächst fällt die doppelte Krone mit ihren glänzenden Flügelhebeln auf. Ein weißer Pfeil zeigt beim Umdrehen an, dass die Krone dicht ist, zwei rote Pfeile warnen vor dem Tauchgang. Sie brauchen also nicht mehr wie bei anderen Uhren lange herum probieren, bis der Schraubverschluss greift. Understatement pur mit der Edel-Uhr der Navy Seals

Ferner sticht der massive Taucherdrehring in mattschwarz mit seiner aufgesetzten, silbern eingefassten Hauptmarkierung ins Auge und die übergroßen, nachleuchtenden Ziffern fallen auf, ohne sich aufzudrängen. Die Kombination aus satiniertem Titan, matt-anthrazit-farbiger Lünette, schwarzem Zifferblatt und schwarzem Band wirkt dezent und unglaublich attraktiv zugleich – und das passt auch prima zum Anzug.

Und das Wichtigste bleibt lange im Verborgenen: die Marke. Das dunkelgraue Logo auf schwarzem Zifferblatt ist kaum zu erkennen. Perfektes Understatement! Trotz des 44-mm-Gehäuses wirkt die Uhr keinesfalls klobig, schwer ist sie mit 110 Gramm inklusive Band auch nicht. Bei einem Manschettenhemd oder schmalen Hemdbündchen ist die Gehäusehöhe von 16,6 Millimeter allerdings zu viel des Guten. Bei einem Barbeque in einer schicken Berliner Rooftop-Bar zog die Jaeger-LeCoultre selbst die Blicke des angehenden Bräutigams auf sich. Zu hochgekrempeltem Karohemd, Chino-Hose, Oxford-Schnürern, Fliegerbrille und Stroh-Trilby war die Uhr der perfekte Mix aus Business und Casual.

Ein stolzer Preis in einem hart umkämpften Markt

Fazit: Eine schöne Uhr – aber teuer, beim Preis findet die Fachsimpelei häufig ein Ende, obwohl die Marke eine Wertsteigerung verspricht. Soviel Coolness und Einsatzoptik gepaart mit Manufakturtechnik und Understatement in einer Uhr, für die Mann nur von Kennern bestaunt wird – das verkraften nur die wenigsten. Bezahlbar sind die Col Moschin von Oris, die Sinn UX SDR GSG 9 und der SAR Rescue Timer von Mühle Glashütte – diese drei famosen Uhren können Sie in unserer Fotoshow bewundern.

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