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Nagelhaut richtig pflegen - Beautytipps und Tricks

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Nagelhaut richtig pflegen - Beautytipps und Tricks

16.03.2015, 11:37 Uhr | id (hp)

Nagelhaut richtig pflegen - Beautytipps und Tricks. Vor der Maniküre sollten Sie die Nägel und Nagelhaut in einem Handbad einweichen.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Vor der Maniküre sollten Sie die Nägel und Nagelhaut in einem Handbad einweichen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Nagelhaut erfüllt eine wichtige Aufgabe: Sie schützt das Nagelbett vor dem Eindringen von Bakterien oder Pilzen und unterstützt so das gesunde Nagelwachstum. Ist die feine Haut trocken, eingerissen oder gar entzündet, ist das unangenehm und schmerzhaft. Vorbeugen kann unkomplizierte und regelmäßige Nagelhautpflege.

Wo befindet sich die Nagelhaut?

In der Nagelwurzel, der Matrix, wird der Nagel gebildet. Der Nagel, der aus Keratin besteht, schiebt sich in Richtung Fingerkuppe nach vorne. Die Hautfläche, auf der die Nagelplatte aufliegt, wird Nagelbett genannt. Seitlich und an der Wurzel wird der Nagel durch den Nagelwall umschlossen, der auch die unsichtbaren Bereiche der Nagelplatte verdeckt.

Bei der Nagelhaut handelt es sich um das feine Häutchen, welches am hinteren Nagelwall wächst. Sie schützt die Öffnung, aus der der Nagel von der Wurzel aus herausgeschoben wird. Ist diese feine Haut verletzt, können Bakterien und Pilze ins Nagelbett eindringen, Entzündungen und Missbildungen an den Nägeln sind die Folge.

Einfache Pflege mit Handcreme und Nagelöl

Wichtig ist es, die Nagelhaut geschmeidig zu halten, damit sie nicht einreißen kann. Wer keine großen Probleme mit trockener und rissiger Nagelhaut hat, dem genügt meist ein einfaches Eincremen der Hände. Wird zusätzlich Handcreme um die Fingernägel einmassiert, bleibt die Nagelhaut geschmeidig. Für die Extra-Portion Pflege - vor allem im Winter - kann hin und wieder Nagelöl einmassiert werden.

Zu Trockenheit und Rissen neigende Nagelhäutchen benötigen mehr Aufmerksamkeit, um geschmeidig zu bleiben. Nagelöl sollte deshalb mehrmals pro Woche angewandt werden. Für die schnelle Pflege der Nagelhaut eignet sich ein Hirschtalg-Stift aus der Apotheke oder ein simpler Lippenpflege-Stift. Mit diesem können Sie gezielt trockene Stellen einfetten, ohne dass die Handflächen oder Fingerkuppen schmierig werden.

Die Nagelhaut nicht zurückschneiden!

Schneiden Sie bei der Maniküre die Nagelhaut nie mit der Schere zurück. Das Ergebnis ist wuchernde und trockene Nagelhaut, die zum Einreißen neigt. Auch Abknabbern oder Abzupfen der Haut kann zu Wucherungen führen. Werden verdickte Häutchen dann wiederholt traktiert, beginnt ein Teufelskreis: Die Haut wuchert, wird entfernt und wächst übermäßig stark nach. Risse und Entzündungen können die Folge sein.

Tägliche Nagelhautpflege nach dem Duschen

Der beste Schutz gegen Nagelbettentzündung ist eine gesunde und intakte Nagelhaut. Die Pflege ist grundsätzlich nicht aufwendig und kann in die tägliche Pflege-Routine einbezogen werden. Oft ist es ausreichend, das durch Duschen oder Baden weich gewordene Nagelhäutchen vorsichtig mit einem Handtuch zurückzuschieben. Geschieht dies regelmäßig, bleiben die Häutchen besser in Form und benötigen seltener zusätzliche Pflege.

Brauchen die Nagelhäutchen mehr Aufmerksamkeit, müssen sie vorher intensiver eingeweicht werden. Dies geschieht durch das Auftragen eines Nagelhautentferners oder durch längeres Baden der Fingerkuppen in lauwarmem Wasser. Vor der Nagelhautpflege sollte der Nagellack immer entfernt werden. Nach dem Aufweichen werden die Häutchen behutsam mit einem Rosenholzstäbchen zurückgeschoben. Alternativ eignet sich dazu auch ein sogenanntes Pferdefüßchen. Dabei handelt es sich um ein Maniküre-Utensil mit einer abgeschrägten Gummispitze. Dessen Einsatz ist besonders schonend für die Nagelhaut. Scharfkantige Gerätschaften wie Nagelfeile oder Schere sind zum Zurückschieben der Nagelhaut tabu, da sie das feine Häutchen verletzen. Zum Schluss wird großzügig Nagelöl in und um die Nagelplatte einmassiert.

Tipp: Legen Sie die Maniküre und Nagelhautpflege auf abends und cremen Sie zum Schluss Ihre Hände mit einer reichhaltigen Handcreme dick ein. Anschließend ziehen Sie über Nacht dünne Baumwollhandschuhe über. Gut geeignet sind Allergikerhandschuhe aus der Apotheke. Mit dieser Handpackung erhöhen Sie den pflegenden Effekt und sorgen für extra zarte Haut. Zudem verbessern Sie die Geschmeidigkeit der Nagelhäutchen, sodass diese ihre wichtige Schutzfunktion beibehalten.

Pflegendes Handbad und Peeling selbst herstellen

Möchten Sie Ihren Händen und Nägeln etwas Gutes tun, verwöhnen Sie sie mit einem pflegenden Handbad. Derartige Produkte bekommen Sie im Drogeriemarkt oder in der Parfümerie. Um ein Handbad selbst herzustellen, benötigen Sie zwei Zutaten: einen halben Liter Buttermilch und Olivenöl. Verquirlen Sie die zimmerwarme Buttermilch mit einem Schuss Öl in einem Kochtopf. Die Mischung wärmen Sie leicht an und baden einige Minuten lang Ihre Hände darin.

Gegen Verhornungen und raue Stellen hilft ein selbst gemachtes Handpeeling. Dazu verrühren Sie vier Esslöffel leicht erwärmtes Olivenöl mit einem Esslöffel Salz. Die Masse tragen Sie auf Ihre Hände auf und massieren sie einige Minuten lang ein. Danach das Salz gründlich mit warmem Wasser abspülen und die Haut trocken tupfen.

Was ist ein Niednagel?

Lose Hautfetzchen seitlich der Nagelplatte entstehen meist unbemerkt und durch mechanische Einflüsse. Dabei handelt es sich häufig um den sogenannten Niednagel, der allerdings kein Nagel ist. Einem alten Volksglauben nach wächst demjenigen ein Neid- oder Niednagel, der von einem neidischen Blick getroffen wird.

Solch lose Häutchen sollten niemals abgerissen werden. Denn dadurch wird die umliegende Haut verletzt und die kleine Wunde kann sich entzünden. Besser ist es, wenn Sie die lose Haut vorsichtig mit einer feinen Nagelschere abschneiden und die Stelle danach desinfizieren. Um die gereizte Hautstelle zu beruhigen, kann etwas Heilsalbe aufgetragen werden; ein kleines Pflaster schützt vor unbeabsichtigtem Knibbeln.

Was die empfindliche Nagelhaut nicht mag

Trockene Nagelhaut wird zwangsläufig rissig, weshalb sie immer geschmeidig gehalten werden muss. Häufigen Kontakt mit heißem Wasser und aggressiven Chemikalien sollten Sie deshalb vermeiden oder bei der Hausarbeit Gummihandschuhe tragen.

Frauen mit trockener Nagelhaut sollten zudem auf Nagellackentferner mit Aceton verzichten. Aceton ist aggressiv und trocknet Nägel und die Nagelhäute stark aus. Alternativ dazu sind im Drogeriemarkt acetonfreie Lackentferner erhältlich. Diese sanfteren Produkte sind nicht ganz so effektiv und benötigen etwas länger, um Nagellack vollständig zu entfernen. Dafür schonen sie Nägel und Nagelhäute.

Die Nagelhaut verträgt es im Normalfall nicht, wenn sie ohne Einweichen zurückgeschoben wird. Sie reagiert mit Einreißen. Das Einweichen hat den Vorteil, dass das Häutchen sich am Stück zurückschieben lässt. Neben einem lauwarmen Handbad eignet sich Nagelhautentferner, der auch in praktischer Stiftform erhältlich ist.

Nervöses Zupfen oder Knabbern am Nagelwall beeinträchtigt in vielen Fällen die Nagelhaut. Diese lästige Angewohnheit bringt zwangsläufig kleine Verletzungen mit sich, die gefährlich werden können.

Entzündungen selbst behandeln?

Durch kleine Wunden an der Nagelhaut und um die Nagelplatte können Bakterien ins Nagelbett eindringen. Meist handelt es sich dabei um Staphylokokken, die zu Entzündungen führen können.

Solange eine Entzündung sich auf eine leichte Rötung beschränkt, ist kein Arztbesuch nötig. Beginnende Symptome lassen sich mit entzündungshemmenden Cremes, desinfizierenden Lösungen oder Bädern eindämmen. Nach wenigen Tagen muss die leichte Reizung jedoch vollständig abgeklungen sein.

Bei eitrigen oder nässenden Wunden, Klopfschmerz, Wärmeentwicklung oder stärkeren Schwellungen - mit und ohne Bewegungseinschränkung -  gilt hingegen: Nehmen Sie die Symptome nicht auf die leichte Schulter und gehen Sie zum Arzt. Wird eine schwerwiegende, akute Entzündung des Nagelbetts nicht fachmännisch behandelt, droht eine gefährliche Ausbreitung der Erreger auf das gesamte Fingerendglied. Im schlimmsten Fall führt das zu einer gefährlichen Knochenmarksentzündung, so Dr. med. Angela Unholzer, beratende Expertin der "Apotheken Umschau". Vorbeugen durch richtige Pflege ist also das A und O.

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