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Stilregeln: So tragen Sie den richtigen Gürtel

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Gürtel-Knigge  

Stilregeln: So tragen Sie den richtigen Gürtel

23.01.2017, 16:49 Uhr | Sabine Kelle, wanted.de

Stilregeln: So tragen Sie den richtigen Gürtel. Der Gürtel sollte passend zum Outfit ausgewählt werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Gürtel sollte passend zum Outfit ausgewählt werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

"Hält ja nur die Hose, was kann man da schon falsch machen?" Viele Männer denken bei ihrem Outfit zuletzt an den Gürtel – manche, bei denen die Hose auch ohne Gürtel hält, tragen überhaupt keinen. Guter Stil geht anders. WANTED.DE klärt über die Stilregeln beim Gürtel auf.

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Die falsche Farbe, das falsche Material, zu lang, zu breit, zu dünn, zu prollige Schnalle: Bei der Wahl des passenden Gürtels kann man einiges falsch machen. Schon wenn Sie nur wenige Stilregeln beachten, finden Sie schnell den perfekten Lederriemen zu Ihrem Outfit.

Farbe und Material passend zum Schuh

Die Schuhe – ebenfalls ein wichtiges Accessoire – sollten unbedingt zum Gürtel passen. Damit ist nicht nur die Farbe gemeint. Für den vollendeten Look sollte auch das Material abgestimmt werden. Haben Sie sich für schlichte schwarze Loafer aus glattem Nappaleder entschieden, so greifen Sie auch beim Gürtel zu einer solchen Variante.

    Im Businessalltag kommen ohnehin nur Ledergürtel in dunklen Farbtönen und Schwarz in Frage. Trotzdem haben Sie noch immer etwas stilistischen Spielraum. Fallen Ihre Lieblingsschuhe durch modisches Veloursleder in hellem Beige ins Auge, dann lohnt sich die Investition in einen ähnlichen Gürtel. Falls Sie sich unsicher über die passende Farbnuance sind, nehmen Sie Ihre Schuhe zum Gürtelkauf einfach mit. Generell sollten Sie Ledergürteln den Vorzug geben und von billigen Imitaten die Finger lassen. Bei guten Gürteln wird ein dickes Deckleder mit einem Futterleder kombiniert. Das macht sie nicht nur hochwertiger, sondern vor allem langlebiger.

    Gürtel mit Schuhen aussuchen

    Oft bieten hochwertige Hersteller von Lederschuhen auch passende Accessoires wie eben Gürtel an. Gerade solch aufwändig gearbeitete Lederwaren wie von Bottega Veneta mit dem typischen Intrecciato-Webmuster runden Ihr Outfit stilvoll ab, wenn sie bei Gürtel und Schuhen vorkommen. Eine kleine Ausnahme machen Schuhe aus Material- und Farbmixen. Hier reicht es, sich auf ein Detail zu konzentrieren, dass im Outfit wiederholt wird, damit dieses nicht zu bunt wird. Bei einem legeren Sommer-Outfit mit Espadrilles darf ein schicker Webgürtel nicht fehlen. Stoff statt Leder gehört jedoch zum legeren Freizeit-Look.

    Gürtel versus Bauch

    Wo trägt man eigentlich den Gürtel? An sich hat kein Mann eine Taille. Dieses Privileg obliegt den Damen, weswegen sie diese betonen und Gürtel um selbige ruhig enger schnallen dürfen. Wer sich mit den Jahren einen kleinen Wohlstandsbauch zugelegt hat, der darf selbstverständlich trotzdem weiterhin Gürtel tragen. Einziges No-Go: Den Gürtel eng um den Bauch schnüren. Genießen Sie das Leben in vollen Zügen, statt sich mit einem zu engen Gürtel zu quälen. Legen Sie sich lieber ein etwas längeres Modell zu und tragen Sie dieses leger unterhalb des Bauches, selbst wenn es dann unter selbigem scheinbar verschwindet.

    Die Länge

    Dreimal um den Bund gewickelt, so sitzt allenfalls ein Kimonogürtel. Der perfekte Gürtel wird im mittleren der meist fünf Gürtellöcher geschlossen. So haben Sie ausreichend Spielraum und können ihn nach Bedarf etwas enger oder weiter stellen. Probieren Sie sich also durch die verschiedenen Gürtellängen durch, bis Sie die passende finden. Die Gürtellänge wird übrigens in Zentimetern angegeben. Sollte Ihnen ein Gürtel mit der Zeit zu weit werden, dann begehen Sie bitte nicht den Fehler und stechen einfach mehr Löcher hinein. Der Rest des zu langen Gürtels würde unschön an der Seite herunterhängen. Es wird einfach Zeit für einen neuen.

    Die Breite passend zum Anlass

    Die Breite des Gürtels richtet sich wie Farbe und Material nach der Situation. Grob gesehen kann man sagen: Je exklusiver der Anlass, desto schmaler der Gürtel. Das heißt nichts anderes als: Zu einem hochkarätigen Event wählen Sie einen sehr schmalen, feinen Ledergürtel in möglichst dunklen Farbtönen. Ein klassischer Businessgürtel ist etwa drei Zentimeter breit. Zu schmal sollte er ebenfalls nicht sein, sonst wirkt er wie ein zu dünnes Band. In der Freizeit dürfen Gürtel breiter und derber werden.

    Die Schnalle

    Auch bei der Schnalle diktiert der Anlass den Stil. Da bei einem echten Gentleman weniger mehr ist, sollte die Gürtelschließe reduziert und schlicht sein. Der Klassiker für Business-Outfits ist eine einfache Bügelschnalle mit einem beweglichen Dorn. Doppeldorne gehören ebenso wie zweiseitige Bügelschnallen und Koppelschnallen in den Freizeitbereich.

    Wollen Sie Ihr Stilgefühl für sich sprechen lassen, dann stimmen Sie Ihre Gürtelschnalle auf andere Accessoires ab. Haben Sie sich für eine goldene Rolex entschieden, dann sollte sich diese in der Schließe widerspiegeln. Zu einer handgefertigten Schnalle aus Sterlingsilber passt ein ebenfalls auffälliger Silberring aus einer Manufaktur oder ein Chronograph aus Edelstahl.

    Kostenloser Werbeträger? Nein!

    In der Freizeit sieht es bei der Koppel deutlich abwechslungsreicher aus: Ein derber Gürtel zum Casual-Look schmückt sich mit einer weitaus auffälligeren Schnalle. Lediglich Herren mit deutlich mehr Bauchumfang sollten auf zu große Schnallen verzichten. Sie bohren sich nur unangenehm in die Wohlstandsröllchen und werden schnell zur Qual. Ebenfalls indiskutabel sind Logos auf Schnallen. Lassen Sie sich nicht zum unbezahlten Werbeträger machen.

    Das passende Outfit

    Eigentlich geht ein Gürtel immer, fast immer: Bei Hosen ohne Gürtelschlaufen wie einer Frackhose verzichtet man dann doch lieber. Alle anderen Hosen (mit Schlaufen) werden mit Gürtel getragen. Im Business-Alltag sollte Ihr Gürtel schmal und elegant bleiben. Privat dürfen Sie es mit Gürtel wie mit den Boots ruhig entspannter und rockiger angehen. Jetzt passen auch auffälligere Schnallen ebenso wie derbe Sohlen.

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