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Erste Hilfe gegen Schuppen im Haar

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Ursachen  

Männerproblem Schuppen

21.03.2017, 14:45 Uhr | Sabine Kelle, wanted.de

Erste Hilfe gegen Schuppen im Haar. Für das Männerproblem Schuppen gibt es Lösungen: Mit speziellen Shampoos wie von L’Óréal kann man aktiv gegen Schuppen etwas tun. (Quelle: L’Óreàl Men Expert)

Für das Männerproblem Schuppen gibt es Lösungen: Mit speziellen Shampoos wie von L’Óréal kann man aktiv gegen Schuppen etwas tun. (Quelle: L’Óreàl Men Expert)

Sie tragen das neue maßgeschneiderte Jackett mit Stolz – und, oh nein, mit weißer Streubeigabe. Was nun? Viele Männer leiden unter Haarschuppen, doch das muss nicht sein. WANTED.DE erklärt die Ursachen und zeigt, wie Sie Schuppen wirksam bekämpfen.

Leise rieselt.... es Schuppen auf Ihren teuren Merino-Pullover. Vielleicht hätten Sie sich nicht am Kopf jucken sollen, doch das allein kann ja nicht die Lösung für das weiße Problem sein. Unter juckender Kopfhaut und den damit einhergehenden Kopfschuppen leiden etwa 20 Prozent aller Männer.

Erste Hilfe gegen Schuppen

Eine Erste Hilfe für Notfälle auf dunklen Klamotten bietet eine Fusselbürste. Praktischerweise haften an ihr neben den Schuppen auch gleich Haare und andere Fussel. Damit die Schuppen nicht weiter in die Kleidung gebürstet werden, sollten Sie eine Fusselrolle vorziehen. Doch nicht jeder hat solch ein Teil gleich zur Hand. Dafür findet sich auf fast jedem Schreibtisch eine Rolle Klebe- oder Paketband. Wickeln Sie etwas Tape um die Hand und gehen Sie damit über Ihre Sachen. Die Schuppen bleiben daran haften.

Damit das keine Dauerlösung wird, sollten Sie dem Schuppen-Problem auf den Grund gehen. Die Gründe für Pityriasis simplex capillitii (so lautet der Fachbegriff) sind vielfältig. Zunächst kommt es auf die Art der Schuppen an. Handelt es sich um trockene oder fettige Schuppen.

Trockene Schuppen

Menschen mit trockener Haut werden häufig auch unter trockener und juckender Kopfhaut sowie den damit einhergehenden Kopfschuppen leiden. Verhältnismäßig betrifft dies jedoch häufiger Frauen, da diese ohnehin eine trockenere Haut haben als Männer.

Verschlimmert werden trockene Hautschuppen durch entsprechendes Klima. So ist an kalten Tagen der Wechsel zwischen kalter Luft draußen und der trockenen Luft in überheizten Räumen ein Faktor. Da kommt keine Kopfhaut hinterher. Sollten Sie einen Fön verwenden, so begünstigt dieser zusätzlich die Austrocknung der Haut und damit die Bildung von Schuppen.

Zu viel Pflege kann auch schaden

Waschen Sie Ihre Haare täglich, so könnte auch darin ein Grund für die trockene Kopfhaut liegen. Auch wenn es schwerfällt, setzen Sie das Waschen eine Woche lang aus, damit sich die Kopfhaut erholt. Werfen Sie einen Blick auf die Inhaltsstoffe in Ihrem Shampoo, meist liegt hierin der Grund für die trockene Kopfhaut. Bevorzugen Sie ein mildes, pH-neutrales und rückfettendes Shampoo ohne Parfum. Ebenfalls können Shampoos mit Zink helfen. Das Mineral unterstützt die Wundheilung und wirkt sich so positiv auf die trockene Haut aus.

Hausmittel: Essig, Öl und Joghurt

Ein altebkanntes Hausmittel ist ein Haarwasser aus Obstessig. Haben Sie ein paar Stunden Zeit, dann probieren Sie eine Haarkur beziehungsweise Kopfkur aus Öl aus. Das hochwertige Olivenöl aus Ihrer Küche ist hier das beste Hausmittel. Dies können Sie auch gut über Nacht einwirken lassen und morgens mit einem milden Shampoo ausspülen. Auch Naturjoghurt verspricht Linderung bei gereizter Kopfhaut. Eine schnelle Abhilfe bietet zudem erfrischendes Haarwasser aus Brennnessel und Obstessig.

Hautkrankheiten können Grund für Schuppen sein

Sollten Sie unter Hautproblemen wie Schuppenflechte oder Neurodermitis leiden, könnten starke Schuppen ihren Grund hierin finden. In diesem Fall ist es ratsam, sich an einen Hautarzt zu wenden. Zudem sollte man spezielle, auf sensible Haut abgestimmte Haarpflegeprodukte verwenden. Sie reizen die Haut nicht noch zusätzlich.

Fettige Schuppen häufig durch Pilz verursacht

Da Männer eher zu fettiger Haut neigen, leiden sie auch deutlich häufiger unter fettigen Hautschuppen. Meist sind diese gelblich und deutlich größer als die trockene Variante. Die Ursache für diese Hautschuppen liegt häufig in einem Hefepilz, der auf der fettigen Kopfhaut und zwischen den Haaren einen perfekten Nährboden findet. Im Gegensatz zu der trockenen Variante verschlimmern sich fettige Schuppen besonders bei feuchtem Klima. Jetzt fühlen sich Pilze besonders wohl.

Ursache: Styling

Begünstigt wird das Wachstum solcher Pilze ebenfalls durch die Verwendung von Styling Produkten. Da die meisten Männer diese direkt ins feuchte Haar geben, trocknet es langsamer. Der Hefepilz findet ausreichend Futter und bestes Klima. Ein Verzicht auf solche Styling Prozeduren sowie die Verwendung von basischen Shampoos kann erste Abhilfe schaffen.

Teebaumöl tötet Pilz auf Kopfhaut ab

Oft wird zu Teebaumöl und Shampoos mit Teebaumöl geraten. Der darin enthaltene Wirkstoff Melaleuca alternifolia wirkt antibakteriell und tötet auch den Pilz auf der Kopfhaut ab. Reines Öl muss unbedingt stark verdünnt angewendet werden: Mischen Sie fünf Prozent Teebaumöl mit 95 Prozent Olivenöl. Lassen Sie sich hier vom Apotheker beraten. Solche Naturprodukte können jedoch auch Reizungen und Allergien auslösen. Deswegen ist es ratsam, diese vorab auf einer kleinen Stelle zu testen.

Bürsten Sie das Problem weg

Eine wirklich denkbar einfache Lösung für das schuppige Problem kann Bürsten sein. Viele Männer verwenden mit dem Kämmen und Bürsten der ohnehin sehr kurzen Haare wenig Zeit. Das sollten sie aber. Gerade bei schuppiger Kopfhaut sollten Sie die Kopfhaut mit einer Wildschweinbürste bearbeiten und so von der Last der Schuppen befreien. Die angenehme Massage mit den weichen Borsten regt zudem das Haarwachstum an.

Spezielle Schuppenshampoos aus Apotheken

Besteht das Problem noch immer, sollten Sie sich an den Apotheker ihres Vertrauens oder Hautarzt wenden. In der Apotheke bekommen Sie spezielle Schuppenshampoos. Der Wirkstoff Ketonazol bekämpft die am häufigsten vorkommende Pilzkultur Malassezia furfur. Dieses Shampoo verwenden Sie anfangs dreimal wöchentlich und lassen es kurz einwirken. Nach etwa drei Wochen sollte Linderung eintreten. Von nun an verwenden Sie das Shampoo einmal wöchentlich zur Vorbeugung.

Wichtig ist, dass es sich tatsächlich um pilzbedingte fettige Schuppen handelt. Bei trockenen Haarschuppen würde ein solches Medizinalshampoo das Problem verstärken. Im Zweifel nimmt der Hautarzt einen Abstrich von der Kopfhaut und schafft Klärung.

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