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Neujahr in anderen Ländern

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Neujahr in anderen Ländern

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Neujahr in anderen Ländern. Feucht-fröhliches Neujahrsfest in Thailand. (Quelle: duron12345/Fotolia)

Feucht-fröhliches Neujahrsfest in Thailand. (Quelle: duron12345/Fotolia)

Sie haben den Silvesterabend verschlafen oder auf der falschen Party verbracht? Der Start ins neue Jahr ist bei Ihnen somit gründlich misslungen? Kein Grund zur Panik, denn Sie bekommen eine zweite Chance: In vielen Ländern wird Neujahr erst noch gefeiert. Vier Vorschläge aus aller Welt. Bilder der verschiedenen Neujahrsfeiern sehen Sie in unserer Foto-Show.

China Am 24. Januar beginnt das Jahr des Drachens Im alten China kam der böse Geist Sui in der letzten Nacht des Jahres in die Häuser. Berührte er im Schlaf dreimal den Kopf eines Kindes, brachte das Unheil über jenes. Um ihren Nachwuchs zu schützen, versuchten Eltern ihn durch Spiele wachzuhalten, unter anderem mit rotem Papier und acht Münzen. Die Kinder wickelten das Geld so lange ein und aus, bis sie einschliefen. Geschenke zu Silvester

Der Umschlag mit dem Geld vermochte es, Sui zu vertreiben. Bis heute werden solche "Hong Bao" genannten Päckchen von Erwachsenen an verwandte Kinder verschenkt. Sie sind so wichtig für die Kleinen wie Weihnachtsgeschenke hierzulande. Silvester fällt in China 2012 auf den 23. Januar.

Am Tag darauf beginnt dann das Jahr des Wasser-Drachens. Das traditionelle Neujahrsfest gilt als wichtigstes Ereignis für die chinesischen Großfamilien. Löwen- und Drachentänze sowie ausgiebiges Feuerwerk sollen böse Geister vertreiben.

Laut Regierung dauert das Neujahrsfest drei Tage, inoffiziell endet es erst nach 14 Tagen mit dem Laternenfest. Jeder Tag hat seine Bedeutung, die sich regional unterscheidet. Einige Reiseveranstalter, wie etwa Hauser Exkursionen, haben übrigens spezielle Reisen zum chinesischen Neujahrsfest im Programm.

Iran

Nouruz-Fest am 21. März Was haben ein Goldfisch, Knoblauch und Essig miteinander gemeinsam? Im Iran sind sie Bestandteile des Neujahrsbrauchs "Haft sin".

Auf einem Tischtuch werden sieben Lebensmittel ausgebreitet, die mit dem Buchstaben "s" anfangen, darunter "Serke", zu deutsch Essig, und "Sir" für Knoblauch. Der Goldfisch symbolisiert dann das Element Wasser und mittlerweile legt man auch Geldstücke dazu, um sich ein gefülltes Portemonnaie für das nächste Jahr zu sichern. Außerdem beschenkt ein grün gekleideter Mann die iranischen Kinder.

Und Familien werfen gemeinschaftlich Weizen- und Linsensprossen in den Fluss, um das Böse zu vertreiben. Das iranische Neujahrsfest "Nouruz" findet Mitte März statt, es ist in ländlichen Gegenden eng mit dem Frühlingsanfang verbunden. Die Tage vor dem Fest nutzen die Iraner dann auch für den großen Frühjahrsputz und das Umstellen der Möbel - ins neue Jahr sollen schließlich keine Altlasten übernommen werden.

Thailand

Songkran vom 13. bis 15. April Für alle, die denken, sie hätten in ihrem Leben schon genug feucht-fröhliche Feste absolviert: Zu Songkran in Thailand dürften sie mal so richtig nass werden; und ein großer Spaß - zumindest für die an den Wasserpistolen - ist es auch. Immer Mitte April wird in Thailand das wasserverschwenderische Neujahrsfest gefeiert, bei dem es auf den Straßen vieler Städte zu wahren Wasserschlachten kommt. Gesitteter geht es im Familienkreis zu. Da gießen die jüngeren den älteren Menschen mit Jasmin parfümiertes Wasser sacht über die Hände. Über die Symbolik muss man nicht lange rätseln, natürlich geht es um Säuberung, um Waschung. Songkran stammt übrigens aus dem Sanskrit und bezeichnet den Übergang der Sonne von einem Tierkreiszeichen in das nächste. Wer das Fest in Thailand erleben will, sollte sich schnell um die Tickets kümmern. In der Regel sind Hotels, Züge und Flugzeuge beizeiten ausgebucht.

Israel

Rosch ha-Schana om 16. bis 18. September "Guten Rutsch!" wünscht man sich in Deutschland vor dem Jahreswechsel und "Rutsch" ist vermutlich eine humorvolle Ableitung vom hebräischen "Rosh ha’shana", dem "Kopf des neuen Jahres", wie der jüdische Feiertag wörtlich übersetzt heißt. Nach dem jüdischen Kalender findet das Neujahrsfest meist im September oder Oktober statt, in diesem Jahr vom 16. bis 18. September. Das ist auch der Zeitpunkt, an dem Gott entscheidet, ob der Mensch für das nächste Jahr ins Buch des Lebens oder des Todes eingetragen wird.

Darauf bereiten sich traditionelle Juden mit Bußgebeten vor und wünschen sich gegenseitig "e-schana towa tikatewu" - "möget ihr für ein gutes Jahr eingeschrieben werden". Das gefällte Urteil wird erst an Jom Kippur bindend. Die Zeit bis dahin versüßen Honig und süße Äpfel. Während der beiden Feiertage sind die Geschäfte geschlossen. Reisende sollten sich in einer Synagoge die Predigten anhören - und sich nicht wundern, wenn man sie dort mit "Shana Tova" begrüßt. Das heißt in etwa: "Ein gutes neues Jahr!" Einen guten Rutsch wünscht man sich hier eher weniger.

Wir zeigen Ihnen Bilder der Neujahrsfeiern in diesen Ländern.

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