Sie sind hier: Home > Leben > Reisen > Reisetipps > Flugreisen >

Flugzeug entgeht knapp Kollision mit Hai

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Flugzeug entgeht knapp Kollision mit Hai

04.01.2012, 17:27 Uhr | Spiegel Online, dapd

Der Pilot traute seinen Augen nicht: Kurz vor der Landung in Neuseeland kam seiner Passagiermaschine ein ziemlich ungewöhnliches Flugobjekt entgegen. Den Funkspruch, den er daraufhin absetzte, werden die Lotsen am Boden wohl niemals vergessen.

1,44 Meter lang, bunt angestrichen, flugtauglich dank Helium im Bauch: Ein aufblasbarer Plastikhai aus dem Spielzeugladen hat einem Piloten in Neuseeland einen unvergesslichen Arbeitstag beschert. In einer Höhe von mehr als 1000 Metern sah er aus dem Cockpit einer Passagiermaschine der "Air New Zealand" das seltsame Flugobjekt. Er war noch etwa zehn Kilometer vom Zielflughafen in Christchurch entfernt, als er dem Tower per Funk mitteilte, dass er einen fliegenden Hai gesichtet habe. Wie neuseeländische Medien berichten, ereignete sich der Zwischenfall bereits am zweiten Weihnachtstag, wurde jedoch erst jetzt bekannt.

Es handelte sich bei dem Hai um ein Spielzeug namens "Air Swimmer", das in der vergangenen Weihnachtssaison in Neuseeland zu einem Verkaufshit wurde - auf YouTube wird es in einem Werbespot vorgestellt. Die fliegenden Plastiktiere sind in einer Hai- und einer Clownfisch-Version erhältlich und aus bis zu 15 Meter Entfernung per Fernsteuerung lenkbar. Im Flug bewegen sie ihre Schwanzflosse. In der Gebrauchsanleitung wird verboten, sie außerhalb geschlossener Räume fliegen zu lassen.

    Eine Sprecherin der Fluglotsen in Christchurch sagte, man habe weitere Flugzeuge über die Position des Objekts informiert, kein anderer Pilot habe jedoch berichtet, es gesehen zu haben. Ob dies nun formal als sicherheitsrelevanter Zwischenfall gemeldet werde, sei noch nicht klar.

    Eine echte Gefahr für ein Flugzeug sei so ein Mini-Heliumballon nicht, selbst wenn er in eine Turbine geraten würde, sagte Glenn Kenny, Chef der neuseeländischen Pilotenvereinigung, dem Nachrichtendienst "Fairfax NZ News". "Die Turbine würde wohl nicht stoppen, ein bisschen Schaden würde es allerdings schon anrichten." Bei Helium handle es sich um ein reaktionsträges Gas, es bestehe keine Gefahr durch eine mögliche Explosion. "Die größte Gefahr wäre, dass es den Piloten irritiert."

    Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie ein Fan von t-online.de Reisen!

    Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
    Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

    Kommentare

    (0)
    Leserbrief schreiben

    Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

    Name
    E-Mail
    Betreff
    Nachricht
    Artikel versenden

    Empfänger

    Absender

    Name
    Name
    E-Mail
    E-Mail
    Video des Tages

    Shopping
    Shopping
    Zaubern Sie die Zeichen der Zeit einfach weg
    Bye-bye Falten mit Youthlift von asambeauty
    Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
    Meistgesuchte Themen

    shopping-portal
    Das Unternehmen
    • Ströer Digital Publishing GmbH
    • Unternehmen
    • Jobs & Karriere
    • Presse
    Weiteres
    Netzwerk & Partner
    • Stayfriends
    • Erotik
    • Routenplaner
    • Horoskope
    • billiger.de
    • t-online.de Browser
    • Das Örtliche
    • DasTelefonbuch
    • Erotic Lounge
    Telekom Tarife
    • DSL
    • Telefonieren
    • Entertain
    • Mobilfunk-Tarife
    • Datentarife
    • Prepaid-Tarife
    • Magenta EINS
    Telekom Produkte
    • Kundencenter
    • Magenta SmartHome
    • Telekom Sport
    • Freemail
    • Telekom Mail
    • Sicherheitspaket
    • Vertragsverlängerung Festnetz
    • Vertragsverlängerung Mobilfunk
    • Hilfe
    © Ströer Digital Publishing GmbH 2017