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Silberfische: So bekämpfen Sie die Schädlinge

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Schädlinge  

So locken Sie Silberfische in die Fressfalle

08.03.2011, 12:15 Uhr | jlu

Silberfische: So bekämpfen Sie die Schädlinge. Silberfische: Mit natürlichen Fressfallen Silberfische bekämpfen. (Foto: imago)

Fressfallen aus Mehl und Zucker bekämpfen Silberfische. (Foto: imago)

Igitt, was bewegt sich denn da? Wer im Bad genauer hinschaut, entdeckt manchmal winzige Tierchen, die über den Boden huschen. Dabei handelt es sich um Silberfische. Hierzulande leben sie fast ausschließlich in Häusern und Wohnungen, so das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN). Denn dort finden sie am leichtesten Nahrung. Mit mangelnder Hygiene hat das Auftauchen der Schädlinge allerdings wenig zu tun. Doch woher kommen sie? Und wie wird man die Insekten wieder los? Acht Tipps gegen Silberfische - klicken Sie sich durch.

Silberfische sind schwer zu entdecken

Fast jeder hatte schon einmal Silberfische in der Wohnung. Wegen ihrer Vorliebe für Zucker werden sie auch als Zuckergast bezeichnet. Zu erkennen sind sie an ihrem silbrig-grauen, spitzen Körper und den fischähnlichen Bewegungen. Dass sich die Insekten bei ihnen breit gemacht haben, entdecken die meisten nur zufällig. Ein Grund dafür ist ihre Größe: Die Schädlinge sind nur sieben bis zwölf Millimeter lang. Hinzu kommt, dass sie nachtaktiv sind und sich verstecken, sobald das Licht angeht oder man den Raum betritt. Dies ist nahezu der einzige Moment, in dem einem die Tierchen auffallen.

Sie krabbeln aus dem Waschbecken

Unklar ist vielen, woher Silberfische kommen: Sie scheinen wie aus dem Nichts aufzutauchen. Tatsächlich leben die Insekten in der Kanalisation sowie in Abwasserrohren und Wasserleitungen, da die feuchte Umgebung einen idealen Lebensraum darstellt. Das Problem: Diese Bedingungen sind oft auch in Wohnungen gegeben. Deshalb krabbeln Silberfische vor allem in Bad, Keller, Waschküche oder Abstellräumen aus den Wannen- und Waschbeckenabflüssen. Dort finden sie außerdem leicht Nahrung: Auf den Böden und in den Fugen wimmelt es vor Hautschuppen, Haaren, Schmutzpartikeln und winzigen Algen. In manchen Fällen krabbeln die Silberfische im Schlafzimmer herum. Doch auch in Bucheinbänden und pflanzlichen Fasern hinterlassen die Schädlinge Fraßlöcher. Schlimmstenfalls krabbeln sie sogar in Lebensmittel.

Fressfallen aus Mehl und Zucker

Die Insekten gehören nicht zu den Gesundheitsschädlingen, da sie keine Krankheiten übertragen. Im Gegenteil: Sie fressen sogar Schimmelpilze und den Kot von Hausstaubmilben. Die meisten wollen Silberfische aber trotzdem loswerden, da sie die Tierchen als lästig und eklig empfinden. In einem ersten Schritt sollte man versuchen, sie mit Fressfallen einzufangen. Diese lassen sich mit einfachen Hausmitteln selbst herstellen: So dienen etwa feuchte Tücher, die mit Mehl und Zucker bestäubt sind, als ideale Köder. Auch mit gekochten Kartoffeln kann man Silberfische in die Falle locken: Die Kartoffel zum Beispiel auf eine Tüte legen. Am nächsten Morgen kann man die Falle mitsamt den Tierchen entsorgen, am besten auf dem Kompost oder in der Mülltonne vor dem Haus.

Mängeln in der Wohnung auf den Grund gehen

Leider reichen diese Maßnahmen in vielen Fällen nicht aus, um die Schädlinge dauerhaft zu vertreiben. Denn hinter dem Befall stecken häufig andere Ursachen, beispielsweise eine undichte Leitung. Doch auch bauliche Mängel können der Grund für eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen sein, erklären die PAN-Experten. Beides begünstigt die Entstehung von feuchten Ecken im Haus und fördert damit die wiederholte Ansiedlung von Silberfischen.

Lüften entzieht Silberfischen die Lebensgrundlage

Die gute Nachricht: Silberfischen kann man vorbeugen, indem man für sie ungünstige Lebensbedingungen schafft. So kann man etwa durch Stoßlüften die Feuchtigkeit im Haus reduzieren. Wichtig ist zudem, Wäsche nur in gut belüfteten Räumen zu trocknen. Außerdem sollte man nach dem Duschen das Wasser mit einem Abzieher aus den Fugen entfernen, die Badematten zum Trocknen aufhängen und das Bad lüften. Auch regelmäßiges Putzen hilft: Es raubt den Schädlingen die Nahrungsgrundlage, da man dabei Hautschuppen, Haare und Co. beseitigt.


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