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Danone zieht Activia-Werbung zurück

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Danone zieht Activia-Werbung zurück

15.11.2011, 14:13 Uhr | presseportal

Danone zieht Activia-Werbung zurück. Danone wirbt nicht mehr mit umweltfreundlichem Joghurtbecher. (Quelle: Hersteller)

Danone wirbt nicht mehr mit umweltfreundlichem Joghurtbecher. (Quelle: Hersteller)

Danone zieht seine Werbekampagne für Activia-Joghurtbecher aus PLA-Biokunststoff zurück. Das Unternehmen will den Becher nicht länger als umweltfreundlich bewerben. Damit räume der Lebensmittelkonzern Verbrauchertäuschung ein, nehme den irreführend beworbenen Activia-Becher aus dem Handel und käme damit einer Gerichtsentscheidung zuvor.

Studie bestätigte die Umweltfreundlichkeit nicht

Seit April 2011 bewarb Danone seine im Handel erhältlichen Joghurtbecher aus PLA als "umweltfreundlicher". Weil eine von Danone selbst in Auftrag gegebene Studie belegte, dass die neuen Joghurtbecher aus dem Biokunststoff PLA in der Gesamtbetrachtung nicht umweltfreundlicher sind als Verpackungen aus Rohöl, hatte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) Klage wegen irreführender Werbung eingereicht. "Die Werbung für Activia-Becher aus PLA war eine besonders dreiste Form der Verbrauchertäuschung, weil sie dem Konsumenten suggerierte, dass er mit dem Kauf des Joghurts etwas Gutes für die Umwelt tue", sagt Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe.

Ende des Jahres müssen die Becher aus dem Handel sein

Durch den Vergleich, der jetzt vor Gericht erzielt wurde, muss das Unternehmen alle Aussagen, die die irreführende Werbung betreffen, innerhalb einer Woche auf seinen Internetseiten löschen. Außerdem müssen bereits existierende Activia-Verpackungen mit dem alten Werbeslogan innerhalb von sechs Wochen aus dem Sortiment genommen werden. Somit dürfen ab dem 27. Dezember 2011 keine Activia-Becher aus PLA mehr mit der umstrittenen Werbung im Handel vertrieben werden.

Danone hält am Activia-Becher fest

Auf seine umstrittene Verpackung möchte das Unternehmen jedoch nicht verzichten. Der Becher wird zum größten Teil aus genmanipuliertem Mais hergestellt. Die PLA-Becher werden - im Gegensatz zu allen anderen bei Joghurtbechern eingesetzten Kunststoffen - derzeit weder getrennt sortiert noch stofflich recycelt. "Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen müssen, wie alle anderen Verpackungen, Kriterien zur Minimierung von Umweltauswirkungen erfüllen", kritisiert Maria Elander, Abteilungsleiterin Kreislaufwirtschaft der Deutschen Umwelthilfe. "Dies beginnt bei der umweltfreundlichen Herstellung von Rohstoffen und endet bei deren Entsorgung. Das Festhalten an einer Verpackung ohne Recycling entspricht nicht dem heutigen Verständnis von Umweltverträglichkeit," so Elander weiter. Ähnlich äußert sich Jürgen Resch von der DUH: "Verpackungen, die aus gentechnisch manipulierten Nahrungsmitteln hergestellt und nach der Nutzung nicht recycelt werden, gehören nicht in die deutschen Verkaufsregale."

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