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Waschbälle: Helfen Sie Waschmittel sparen?

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Waschbälle  

Helfen Waschbälle Geld sparen?

23.08.2012, 11:22 Uhr | ag

Waschbälle: Helfen Sie Waschmittel sparen?. Mit unseren Tipps können Sie Waschpulver sparen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mit unseren Tipps können Sie Waschpulver sparen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wäsche waschen mit wenig Pulver oder ganz ohne Waschmittel? Das klingt verlockend und schont den Geldbeutel. Bunte Waschbälle aus Kautschuk oder Plastik für die Waschmaschine machen's möglich. Zumindest verspricht das die Werbung. Doch wird die Schmutzwäsche auf diese Weise tatsächlich sauber? Und welche Tricks gibt es sonst noch, um beim Waschen Geld zu sparen?

Kautschukbälle machen im Test das Rennen

Waschbälle versprechen wahre Wunder: Die Wäsche soll mit nur der Hälfte an Waschmittel oder sogar ganz ohne richtig sauber werden. Das NDR-Magazin "Markt" ist den Werbeversprechungen auf den Grund gegangen. Drei Typen von Waschkugeln wurden einem Praxistest unterzogen und mussten gegen ein herkömmliches Waschmittel antreten. Hierzu gehörten ein Kautschukball von "Waschbär", Magnetwaschbälle von Baby Walz und ein Öko-Waschball von Joka. Als Schmutzwäsche dienten weiße T-Shirts, die zuvor mit Eis, Spinat, Blaubeeren und Ketchup beschmiert worden waren. Sie wurden bei 40 Grad gewaschen. Dabei verschwanden im Waschvorgang mit den Kautschukbällen und der halben Menge an Waschmittel der Ketchup- und Spinatfleck vollkommen. Ein so gutes Ergebnis schaffte nicht einmal die normale Wäsche mit Vollwaschmittel.

Unangenehmes Poltern in der Waschmaschine

Trotz des guten Ergebnisses der Kautschukbälle kritisierten die Tester das laute Poltern in der Waschtrommel. Die Geräusche der Magnetwaschbälle dagegen wurden als weniger störend empfunden. Angeblich sollten durch das Rotieren der Kugeln ständig wechselnde Magnetfelder erzeugt werden, durch die die Ablagefähigkeit der Kalkkristalle vermindert wird und sich der Schmutz leichter aus den Textilien löst. Das Waschergebnis jedoch war eher enttäuschend: Außer dem Ketchup zeichneten sich hier noch alle Flecken ab. Am wenigsten überzeugte der mit Keramikkugeln gefüllte Öko-Waschball. Seine Mineralien sollten über negative Ionen eine Infrarotstrahlung erzeugen, die die Selbstreinigungskraft des Wassers erhöht und den Einsatz von Waschmittel überflüssig machen. Im Test jedoch sah man nach dem Waschgang die Flecken sogar noch deutlicher als bei den anderen Waschmethoden.

Weiches Wasser hilft Geld sparen

Um beim Waschen Geld zu sparen, bedarf es jedoch keiner Waschkugeln. Es reicht schon aus zu warten, bis die Waschmaschine richtig voll ist, oder ein Spar-Programm zu wählen. So verbraucht jeder Waschgang bis zu einem Drittel weniger Energie und Wasser. Die richtige Dosierung des Waschmittels hilft ebenfalls, die Kosten niedrig zu halten. Wichtig ist hierbei der Härtegrad des Wassers. Wenn dieses weich ist, also weniger Kalk enthält, lässt sich die Menge an Waschmittel um ein Drittel reduzieren. Auskunft über den Härtegrad geben die örtlichen Wasserversorger. Ist die Wäsche nur wenig verschmutzt, reicht grundsätzlich weniger als die Hälfte des Waschmittels, das für stark verschmutzte Wäsche benötigt wird. Lassen Sie die fertige Wäsche außerdem nicht in der angeschalteten Maschine stehen. Denn im Stand-by-Betrieb verbraucht sie auch nach Ablauf des Waschprogramms Strom.

40 Grad sind in der Regel genug

Viele Verbraucher treiben ihre Stromkosten unnötig in die Höhe, indem sie ihre Wäsche auf zu hohen Temperaturen waschen. Dabei reichen für das Abtöten von Bakterien und Pilzsporen nachweislich Temperaturen von 40 Grad völlig aus. Außerdem enthalten nahezu alle Waschmittel desinfizierende Bestandteile, so dass auch Bettwäsche und Handtücher hygienisch sauber werden. Sie sparen bei dieser Vorgehensweise eine nicht unerhebliche Menge an Wasser und Strom, da die Waschgänge bei niedrigen Temperaturen in der Regel kürzer ausfallen und weniger Wasser benötigen.

Weichspüler sind überflüssig

Wer seinem Geldbeutel und der Umwelt etwas Gutes tun will, verzichtet auf Weichspüler. Sie machen die Wäsche nicht sauberer, belasten aber die Gewässer, weil sie Phosphate enthalten. Die Wäsche duftet zwar hinterher gut, aber der Wasserenthärter in den Waschmitteln reicht normalerweise aus, um die Wäsche tragbar weich zu machen. Ausnahme: Neurodermitiker, denen Allergologen zur Weichspüler-Verwendung raten.

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