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Kleidung: Wintersachen vor dem Auslagern richtig reinigen

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Raus aus dem Kleiderschrank  

Wintersachen vor dem Auslagern richtig reinigen

15.04.2015, 13:16 Uhr | dpa-tmn, t-online.de

Kleidung: Wintersachen vor dem Auslagern richtig reinigen. Winterkleidung hat im Schrank jetzt nichts mehr zu suchen, sollte vor der Einlagerung aber gründlich gereinigt werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Winterkleidung hat im Schrank jetzt nichts mehr zu suchen, sollte vor der Einlagerung aber gründlich gereinigt werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Endlich strahlt die Sonne und die Temperaturen klettern in den Wohlfühlbereich. Höchste Zeit, dicke Wintermäntel, Daunenjacken und Pullover aus dem Kleiderschrank zu räumen und Platz für luftige Kleidung zu schaffen. Auch wärmende Bettdecken aus Daunen sollten jetzt bis zum Herbst ausgelagert werden. Davor jedoch wandern sie noch einmal in die Waschmaschine.

Je nachdem, aus welchem Material die Wintersachen sind, gibt es bei der Pflege einiges zu beachten. Der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel gibt Tipps zum Waschen empfindlicher Textilien.

Maximal ein Kilo Wollsachen in die Trommel

Bevor man Wollsachen in die Waschmaschine gibt, sollte man einen Blick auf das Etikett werfen. Zeigt das Schild eine Wanne mit zwei waagerechten Strichen, darf man das Stück in der Maschine im Wollwaschgang waschen. In eine Trommel, die 4,5 Kilo fasst, gehört höchstens ein Kilo Wolle. Es kann also sein, dass der Platz in der Maschine für den Wollmantel oder die große Decke nicht reicht. Sie kommen dann in die Reinigung.

Bei der Handwäche nicht wringen, nur ausdrücken

Kleidungsstücke, auf denen in das Wannensymbol eine Hand ragt, dürfen gar nicht in die Maschine - etwa kuschelige Pullover aus Merinowolle, Alpaka und Kaschmir. Bei der Handwäsche darf nicht geknetet werden. Die Teile sollten nur leicht mit den flachen Händen am Becken ausgedrückt werden. Statt die Wolle am Schluss zu wringen, wird die Nässe nur ausgedrückt.

Optimal ist kaltes oder lauwarmes Wasser, gespült wird bei gleicher Temperatur, denn Unterschiede können die Fasern verfilzen. Ist das Wannensymbol durchgestrichen, darf das Textilstück weder von Hand noch in der Maschine gewaschen werden, sondern es kommt in die Reinigung.

Pullover und Kleider aus Wolle dürfen zum Trocknen nicht aufgehängt werden. Das Gewicht des Wassers bringt sie aus der Form. Der IKW rät, überschüssiges Wasser mit Handtüchern abzutupfen und die Textilien auf einem trockenen Handtuch liegend trocknen zu lassen.

Daunenjacken und Decken mit Tennisbällen trocknen

Textilien mit Daunenfüllung können nur dann zu Hause gewaschen werden, wenn es möglich ist, sie anschließend in einen Wäschetrockner zu geben. Lässt man die Stücke auf der Leine trocknen, klebt die Federfüllung zusammen. Um das zu verhindern, kommen in den Wäschetrockner zusätzlich zwei farblose und saubere Tennisbälle. Sie sorgen für Bewegung in der Trommel und wirbeln die Daunen auf.

Nach dem Trocknen im Gerät wird die Jacke oder die Decke auf einem Wäscheständer ausgebreitet, wo sie abkühlen. Dann wird kontrolliert, ob die Daunen völlig trocken und auch ganz aufgelockert sind. Falls nicht, kommen die Stücke zurück in den Trockner.

Flüssiges Wollwaschmittel verwenden

Beim Waschen braucht die Wäsche viel Platz, damit die Daunen sich ebenfalls gut bewegen können. Die Waschmaschine und auch der Trockner sollten daher ein Fassungsvermögen von mindestens sechs Kilogramm haben. Gewaschen wird eine Daunenjacke bei maximal 40 Grad, eine Bettdecke bei bis zu 30 Grad im Fein- oder Wollwaschgang. Dazu wird ein flüssiges Wollwaschmittel verwendet. Auch hier gilt: Die Decke muss für den Gang im Trockner zugelassen sein. Sonst gibt man sie besser in die Reinigung.

Schongang und Spezialwaschmittel für Skikleidung

Hierbei handelt es sich um Funktionskleidung, oft mit sensiblen Membranen, die wind- und wasserdicht sind. Sie müssen beim Waschen besonders geschont werden. Die Taschen werden geleert, Klett- und Reißverschlüsse geschlossen und die Jacke auf links gedreht. Gut geeignet für diese Wäsche sind Spezialwaschmittel und der Schongang. Denn durch die heftigen Bewegungen bei anderen Waschprogrammen reiben die Kleidungsstücke aneinander. Auch beim Schleudern kann die Wäsche Schaden nehmen.

Besonders wichtig ist das Imprägnieren nach dem Waschen. Das schützt die Kleidung für den Wintersport vor Feuchtigkeit, Nässe und auch gegen Verschmutzungen. Sprays und Pumpzerstäuber sollten aber nur im Freien oder bei guter Belüftung verwendet werden.

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