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Sieben Aufstehsünden, die fast jeder macht

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Aufstehsünden  

Sieben Fehler, die fast jeder am Morgen macht

18.02.2017, 10:00 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel

Sieben Aufstehsünden, die fast jeder macht. Kein Muntermacher: Wer morgens heiß duscht, lässt seinen Blutdruck absinken und verstärkt eher die Müdigkeit.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kein Muntermacher: Wer morgens heiß duscht, lässt seinen Blutdruck absinken und verstärkt eher die Müdigkeit. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schlummer-Taste, Kaffee, duschen – so startet für viele der Morgen. Wer von der Dusche wach werden möchte, sollte aber nicht zu warm duschen. Sonst ist das Gegenteil der Fall und es herrscht Müdigkeit statt Munterkeit. Doch es gibt noch weitere Fehler am Morgen.

"Nur noch zehn Minuten" – wer kennt diesen Gedanken nicht, wenn der Wecker in aller Frühe schrillt? Und so drücken viele immer wieder auf die Schlummer-Taste. Manche verbringen so bis zu einer Stunde im ständigen Schlaf-Weck-Rhythmus. Doch statt wach zu sein, fühlt man sich danach total zerknautscht. Viel erholsamer ist es, ohne Unterbrechungen den Schlaf zu genießen.

Aufstehsünde 1: Ständig die Schlummer-Taste drücken

Tipp: Den Wecker schon abends eine halbe Stunde später stellen und morgens kurz nach dem Klingeln aufstehen. Wer sich im Βett zudem ausreichend streckt und räkelt, die Decke zur Seite schiebt und ein paar Mal tief ein- und ausatmet, kommt leichter aus den Federn. Und er bringt seinen Kreislauf in Schwung. Das ist vor allem für Menschen mit niedrigem Blutdruck hilfreich.

Aufstehsünde 2: Zu heiß duschen

Viele hoffen auf eine erfrischende Dusche als Wachmacher. Wer morgens nur schwer aus den Federn kommt, sollte allerdings nicht zu warm duschen. Das heiße Wasser lässt den Blutdruck absinken, entspannt die Muskeln und verstärkt die Müdigkeit.

Tipp: Am besten nur lauwarm duschen. Wer auf heißes Wasser nicht verzichten möchte, kann alternativ zum Schluss Füße und Waden kalt abbrausen. Auch das erfrischt, macht wach und regt die Durchblutung an.

Aufstehsünde 3: Wasserspeicher nicht auffüllen

Die meisten Schlaftrunkenen wanken zur Kaffeemaschine und genehmigen sich eine Tasse des heißen Koffeingetränks. Dieser mag den Start in den Tag zwar leichter machen, doch das nächtliche Flüssigkeitsdefizit gleicht er allein nicht aus.

Tipp: Bereits vor dem Schlafengehen ein großes Glas Wasser auf den Nachttisch stellen und nach dem Aufwachen gleich trinken. Das bringt den Stoffwechsel und die Darmtätigkeit in Schwung, befeuchtet die Schleimhäute, beugt Kopfschmerzen vor und bringt neue Energie. Anschließend kann man immer noch zur Kaffeemaschine schlurfen.

Aufstehsünde 4: Aus dem Bett in die Sportschuhe springen

Studien haben gezeigt: Schlafmangel, eine nicht aufgewärmte Muskulatur sowie ein müder Geist am Morgen schmälern nicht nur die Effektivität des Trainings, sondern erhöhen auch das Risiko für Sportverletzungen, da die Motorik noch im Schlafmodus ist. Außerdem ist es wahrscheinlicher, dass es zu Muskelkater kommt. 

Tipp: Wer am Morgen gerne sportlich aktiv ist, muss darauf nicht verzichten. Allerdings sollte er seinem Körper ausreichend Zeit geben, wach zu werden. Wichtig ist zudem, dass man die über Nacht etwas steif gewordene Muskulatur ausreichend aufwärmt, bevor es losgeht.

Aufstehsünde 5: Morgens schnell rasieren

Frauen und Männer nutzen die morgendliche Badroutine gerne auch für die Rasur. Doch im Anschluss reagiert die Haut oft mit Rötungen und Pickelchen. Das sieht weder an den Beinen noch im Gesicht schön aus. Stressig wird es zudem, wenn man sich schneidet und die Blutung nicht gleich gestillt bekommt. Dann rennt einem schnell die Zeit davon.

Tipp: Besser vor dem Schlafengehen rasieren. So kann sich die Haut über Nacht beruhigen und kleine Schnittwunden heilen. Abends rasieren ist übrigens auch bei den Achseln ratsam: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, aluminiumhaltige Antitranspirantien nicht unmittelbar nach der Rasur beziehungsweise auf geschädigter Achselhaut anzuwenden, um die Aluminiumaufnahme zu reduzieren.

Aufstehsünde 6: Zu wenig Zeit für den Toilettengang einplanen

Stressig kann es ebenfalls werden, wenn man nicht genügend Zeit für die Toilette einplant. Viele rennen zwei Minuten bevor sie aus dem Haus müssen nochmal schnell aufs stille Örtchen und werden nervös, wenn es mit dem Stuhlgang nicht gleich klappt. Doch Drücken und Pressen strapaziert die empfindliche Region unnötig und kann mit der Zeit das Risiko für Hämorriden und Entzündungen erhöhen.

Tipp: Wer weiß, dass sein Darm morgens Zeit braucht, um in Schwung zu kommen, sollte dies einkalkulieren. Experten zufolge kann es bis zu 15 Minuten dauern, bis die Darmbewegung einsetzt. Nach dem Frühstück oder nach einer Tasse Kaffee ist der ideale Zeitpunkt, da beides die Darmtätigkeit aktiviert.

Aufstehsünde 7: Den Rollladen komplett schließen

Ob man morgens gut aus dem Bett kommt, entscheidet auch der Lichteinfall im Schlafzimmer. Viele schließen den Rollladen komplett, bevor sie sich schlafen legen. Liegt das Schlafzimmer aber völlig im Dunkeln, wird der Körper nur schwer wach. Die Produktion des Wachhormons Serotonin und die Reduktion des Schlafhormons Melatonin wird durch Licht gesteuert. 

Tipp: Abends den Rollladen ein wenig offen lassen. Das unterstützt am Morgen die Serotonin-Produktion und das Aufstehen fällt leichter. Wer in den warmen Monaten zudem die Fenster gekippt lässt, darf sich neben den Sonnenstrahlen auch an Vogelgezwitscher erfreuen.

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