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Mineralöl in Ferrero Kinder-Riegel: Foodwatch fordert Verkaufsstopp

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Mineralöl-Check  

"Kinder-Riegel" schneidet am schlechtesten ab

05.07.2016, 14:10 Uhr | cme

Mineralöl in Ferrero Kinder-Riegel: Foodwatch fordert Verkaufsstopp. Im "Kinder-Riegel" fand Foodwatch die meisten Schadstoffe. (Quelle: imago/Schöning)

Im "Kinder-Riegel" fand Foodwatch die meisten Schadstoffe. (Quelle: Schöning/imago)

Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat in Süßigkeiten verschiedener Hersteller Rückstände von Mineralöl gefunden. Der "Kinder-Riegel" von Ferrero schnitt dabei nach Angaben der Verbraucherschützer am schlechtesten ab. Die Stoffe stehen in Verdacht, krebserregend und erbgutschädigend zu sein.

Insgesamt hatte Foodwatch 20 Schokoladen-Produkte und Chips im Labor auf schädliche Mineralöle untersuchen lassen. Dabei fanden sich laut Foodwatch im beliebten "Kinder-Riegel" sowohl bei den gesättigten Mineralölen (MOSH) als auch bei den aromatischen Mineralölen (MOAH) die höchsten Werte.

MOSH schaden besonders Kindern

MOSH können sich im menschlichen Körper anreichern und langfristig die Organe schädigen. Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) schaden sie besonders Kindern. MOSH hingegen stehen im Verdacht, erbgutschädigend und krebserregend zu sein. Die Verzehrmenge spielt dabei laut EFSA keine Rolle.

Foodwatch will Verkaufsstopp

"Wir haben Ferrero aufgefordert, den "'Kinder-Riegel' vom Markt zu nehmen", sagte der stellvertretende Geschäftsführer von Foodwatch, Matthias Wolfschmidt, gegenüber t-online. Der Hersteller hat sich nach Angaben von Foodwatch bislang jedoch nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Zudem fordere die Organisation eine gesetzliche Obergrenze für MOAH in Höhe der Nachweisgrenze. Das würde bedeuten, dass Produkte, in denen Rückstände von MOAH gefunden werden, nicht mehr verkauft werden dürfen.

Mineralölrückstände vor allem aus Altpapier

In den vergangenen Jahren wurden immer wieder Mineralölrückstände in Lebensmitteln und Kosmetika gefunden. Laut BfR stammen die  Substanzen aus wiederverwerteten Kartons, die aus bedrucktem Altpapier hergestellt werden. Zudem könnten sie über beim Transport verwendete Jutesäcke, über Maschinenöle aus der Produktion oder Abgase aus Industrie und Verkehr an das Produkt gelangen, so Foodwatch.

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