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Prostatamittel im Test: Manche sind wirkungslos

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Prostatamittel im Test  

Prostatamittel im Test: Manche sind wirkungslos

26.02.2010, 11:30 Uhr | cme

Prostatamittel im Test: Manche sind wirkungslos.

Unangenehmer Harndrang, häufiges Wasserlassen: Jeder zweite Mann über 60 leidet unter einer vergrößerten Prostata. Häufig ist die Vergrößerung gutartig, die Symptome können dennoch unangenehm sein. Pflanzliche Mittel aus Kürbis- oder Sägepalmenextrakten sollen die Beschwerden lindern. Doch wirken sie überhaupt? Das Magazin "Öko-Test" hat 40 rezeptfreie Prostatamittel ins Labor geschickt und auf die Wirksamkeit untersucht. Das Ergebnis: Die Hälfte der Mittel konnte in puncto Wirksamkeit nicht überzeugen. Immerhin acht Produkte schnitten mit "gut" ab.

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Mittel können die Beschwerden nur lindern

Eine vergrößerte Prostata lässt sich mit Medikamenten nicht verkleinern, daher erhielt keines der Mittel die Note "sehr gut". Die typischen Beschwerden wie häufiger Harndrang mit geringer Harnmenge oder Schmerzen beim Wasserlassen können aber durchaus gelindert werden. Acht Produkte im Test konnten in dieser Hinsicht überzeugen und erhielten die Note "gut" - darunter die "Prostagutt forte 160/120 mg Kapseln" von Dr. Wilmar Schwabe sowie die preiswerteren "Talso Uno N 320 mg Weichkapseln" von Sanofi-Aventis.

Wirkstoffe zu niedrig dosiert

12 der 40 Produkte landeten im Mittelfeld - hier ist die Wirksamkeit den Testern zufolge nur teilweise belegt. Sechs Mittel fielen mit "ungenügend" durch, darunter auch so traditionelle Produkte wie "Granufink Prosta Kapseln" von GlaxoSmithKline, "Doppelherz aktiv Sabal-Kürbiskapseln Prosta" von Queisser und "Prostamed Kautabletten" von Dr. Gustav Klein. Hier sind die Wirkstoffe - Kürbissamen und Sägepalmenfrüchte - den Testern zufolge zu niedrig dosiert. Demzufolge sei eine Wirksamkeit nicht ausreichend belegt.

Beschwerden ärztlich abklären lassen

Auch wenn einige pflanzliche Mittel Linderung versprechen: Beschwerden beim Wasserlassen sollten in jedem Fall beim Urologen abgeklärt werden. Nur er kann erkennen, ob die Vergrößerung gutartig ist oder ob eine Operation nötig ist. Werden die Beschwerden ignoriert, kann es im schlimmsten Fall zum "Akuten Harnverhalt" kommen. Das heißt: Man kann gar nicht mehr Wasser lassen.

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