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Stiftung Warentest nimmt Bio-Geschirrspültabs unter die Lupe

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Stiftung Warentest  

Bio spült nicht gut

29.07.2010, 10:34 Uhr | vdb

Stiftung Warentest nimmt Bio-Geschirrspültabs unter die Lupe. Stiftung Warentest hat Bio-Geschirrspültabs getestet. Fünf Produkte fielen durch. (Foto: imago)

Stiftung Warentest hat Bio-Geschirrspültabs getestet. Fünf Produkte fielen durch. (Foto: imago)

Bio-Geschirrspültabs sollen die Umwelt schonen. Sie enthalten kein gewässerbelastendes Phosphat und sind nicht nur im Bioladen sondern auch beim Discounter erhältlich. Doch wer beim Kauf an die Umwelt denkt, will trotzdem sauberes Geschirr. Die Stiftung Warentest hat 17 Geschirrspültabs getestet. Darunter neun phosphatfreie Solotabs und acht herkömmliche Mulitifunktionstabs. Was die umweltschonenden Tabs angeht, ist das Ergebnis deutlich: Nur zwei Bio-Tabs spülten gut.

Fünf Biotabs sind mangelhaft

Neben Bioreinigern wurden herkömmliche Tabs untersucht, die neu auf dem Markt sind. Unter ihnen gab es nur ein gutes Produkt. Das Phosphat in Spülmaschinentabs erfüllt zwei Aufgaben: Es hält den gelösten Schmutz vom Geschirr fern und enthärtet das Wasser, um Kalkbeläge zu verhindern. In Bio-Tabs sind Enzyme und Bleichmittel enthalten, die den Inhaltsstoffen herkömmlicher Reiniger ähneln. Allerdings variieren Zusammensetzung, Menge und Qualität deutlich. Phosphat wird durch Zitrate und Phosphonate ersetzt. Mit einem unbefriedigenden Ergebnis: Geschirr, das mit den Bio-Tabs von Sodasan, AlmaWin, Klar, Sonett und Ulrich gespült wurde, kam verschmutzt aus der Maschine. Das Besteck schillerte in allen Regenbogenfarben, so die Tester. Diese fünf Öko-Tabs wurden mit "mangelhaft" bewertet.

Nur zwei mal "gut"

Zwei Bioreiniger konnten jedoch im Test überzeugen: "fit Grüne Kraft Classic" und "OPM Grün". Bei diesen Produkten handelt es sich allerdings um Solotabs, die weder Salz noch Klarspüler enthalten. Diese Bestandteile müssen vom Kunden zusätzlich gekauft und in die Spülmaschine gefüllt werden. Dennoch ist die Verwendung der Bio-Solotabs preiswerter als der Kauf von teureren und umweltschädlichen Multifunktionstabs, so die Stiftung Warentest. Der geringe Aufpreis, der dann noch gezahlt wird, könnten Verbraucher als persönliche Investition in den Gewässerschutz betrachten. Neben "Grüne Kraft Classic" und "OPM Grün" schnitten die phosphathaltigen Multifunktionstabs "Powerball Quantum" von Calgonit gut ab. Ihre Umwelteigenschaften wurden allerdings nur als "befriedigend" bewertet.

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