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Hypertonie: Diese drei Blutdruckmesser sind gut

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Stiftung Warentest  

Nur drei Blutdruckmessgeräte schneiden gut ab

17.05.2016, 10:38 Uhr | t-online.de

Hypertonie: Diese drei Blutdruckmesser sind gut. Laut Stiftung Warentest sind die meisten Blutdruckmesser leicht zu handhaben. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Laut Stiftung Warentest sind die meisten Blutdruckmesser leicht zu handhaben. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

20 Millionen Deutsche leiden an zu hohem Blutdruck - einer Erkrankung, die zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann. Viele Menschen messen deshalb zuhause regelmäßig ihren Blutdruck. Die Stiftung Warentest hat jetzt 15 Blutdruckmesser für den Hausgebrauch getestet.

15 Geräte haben die Tester unter die Lupe genommen, doch nur drei erreichen das Urteil "gut". Wir stellen das Testergebnis in Auszügen vor.  

Der Testsieger ist günstig 

Das Modell "RS2" von der Firma Omrom ist das beste Gerät im Test (Note "gut"). Der Apparat fürs Handgelenk misst laut den Prüfern genau - und das ist fundamental wichtig: Zu niedrige Werte wiegen den Patienten in falscher Sicherheit. Zu hohe Ergebnisse sind nicht nur beunruhigend, sondern können auch zu einer falschen Dosierung von blutdrucksenkenden Medikamenten führen.

Allerdings bietet der Testsieger auch weniger Extras als andere Modelle. So werden die Messwerte ohne Datum und Uhrzeit gespeichert – und nach maximal 30 Datensätzen ist der kleine Speicher bereits voll. Um eine langfristige Messreihe aufzuzeichnen, müssen die Messwerte daher zum Beispiel noch einmal per Hand in einen Blutdruckpass notiert werden.  

Der "RS2" ist eines der günstigsten Geräte im Vergleich der Warentester, es kostet je nach Anbieter zwischen 21 und 30 Euro.  

Spezielle Handhabung gegen Messfehler 

Kaum teurer ist der "Medistar+" von Boso. Auch hier bewerten die Warentester die Genauigkeit als "gut". Zwar werden bei diesem Gerät – wie schon beim Omrom - die Messwerte ohne Datum und Uhrzeit gespeichert, doch immerhin merkt es sich dreimal so viele Daten wie der Testsieger.

Außerdem bildet der "Mediastar+“ einen Mittelwert aus den Messungen und ordnet die aktuellen Messwerte dementsprechend auf einer Skala ein. Dadurch springen dem Nutzer ungewöhnliche Veränderungen sofort ins Auge.

Bei Geräten, die am Handgelenk messen, muss der Patient darauf achten, dass sich sein Arm in etwa auf Höhe des Herzens befindet. Wer unterhalb des Herzens misst, erhält zu hohe Werte, oberhalb sind sie zu niedrig. Bei den Geräten fürs Handgelenk drohen also leichter Messfehler. Das versucht das Boso zu vermeiden, indem der Nutzer den Arm beim Messen schräg auf den Brustkorb legt.

Oberarmgerät sitzt automatisch richtig

Von der gleichen Firma kommt der "Medicus X". Es misst jedoch nicht am Handgelenk, sondern am Oberarm. Dadurch ist das Anlegen der Messmanschette zwar ein wenig mühsamer, doch sie sitzt immer automatisch an der richtigen Stelle - nämlich auf Höhe des Herzens. Die Tester bewerten die Bedienung als sehr bequem: Eine einzige Taste genügt, um den „Medicus X“ zu steuern.  

Zwar werden auch bei diesem Modell höchstens 30 Werte ohne Datum und Uhrzeit gespeichert. Doch wie schon der Zwillingsbruder fürs Handgelenk liefert auch das Oberarm-Gerät einen Mittelwert für die schnelle Einordnung auf einer Skala.

Der "Medicus X" ist das beste Oberarmgerät im Test und kostet im Durchschnitt etwa 50 Euro.

Falsche Messungen führen zu Abwertung

Es gibt auch Geräte, die konsequent falsche Werte im Test gemessen haben: Einen falschen Sitz der Manschette oder technische Störungen schließen die Tester hierbei aus.  

So gab es bei den Handgelenk-Modellen "SBC 21" von Sanitas und "Mobil Soft Control" von Aponorm relativ große Abweichungen zu den Vergleichsmessungen. Ihre Messgenauigkeit sei daher nur ausreichend, urteilen die Warentester. Da nutzt es auch nichts, dass das Sanitas-Modell mit einem Durchschnittspreis von 18 Euro das günstigste Modell im Test ist.  

Nicht akzeptables Sicherheitsleck

Die Modelle "BU 550 Connect" von Medisana und "BM 85" von Breuer bieten ein zusätzliches Extra: Die Messwerte lassen sich kostenlos auf den Computer, das Smartphone oder Tablet übertragen und dann auswerten.  

Während die Tester beim Modell von Medisana die Datenübertragung als unkritisch einstufen, haben sie gegen das Gerät von Breuer massive Vorbehalte: Hier werden Nutzernamen und Passwort zum Teil unverschlüsselt übertragen. Es besteht die Gefahr, dass andere erfahrene Internetnutzer diese Daten mitlesen können.  

Ein gravierendes Sicherheitsleck bei dem mit durchschnittlich 103 Euro teuersten Gerät im Test, urteilt Stiftung Warentest. Und angesichts der sehr privaten Gesundheitsdaten ist das für viele Patienten wohl kaum akzeptabel.

Das komplette Testergebnis finden Sie in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift "Test".

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