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Stiftung Warentest lobt Zahnpasta von Lidl: Zwei Zahncremes fallen durch

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32 Zahncremes im Test  

Stiftung Warentest lobt Zahnpasta von Lidl

26.08.2016, 10:00 Uhr | ag

Stiftung Warentest lobt Zahnpasta von Lidl: Zwei Zahncremes fallen durch. Um vor Karies zu schützen, sollten Zahnpasten Fluorid enthalten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Um vor Karies zu schützen, sollten Zahnpasten Fluorid enthalten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer seine Zähne vor Karies schützen will, muss nicht zu teuren Zahnpasten greifen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest. Demnach reinigen preiswerte Zahncremes vom Discounter die Zähne besser als manch teures Markenprodukt. Hier ein Auszug aus dem Testergebnis.

Insgesamt 32 Universalzahncremes nahmen die Tester im Labor unter die Lupe und prüften ihre Wirksamkeit. Kriterien wie Kariesprophylaxe, Entfernung von Verfärbungen und Beseitigung von Zahnbelägen standen hierbei im Vordergrund.

Zu Punktabzug kam es vor allem dann, wenn diese kein Fluorid enthielten. Denn es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass der Mineralstoff die Zähne vor Karies schützt. Daher fielen alle Zahnpasten ohne Fluorid durch den Test und erhielten nur die Note "Mangelhaft". 

Optimaler Kariesschutz für nur 45 Cent die Tube

Mit der Mehrheit der getesteten Zahncremes waren die Tester zufrieden. Über die Hälfte der Produkte schnitt mit "Gut" und "Sehr gut" ab. Als Testsieger ging ein preisgünstiges Produkte von Kaufland hervor: K-Classic Multicare+Zink". Die Zahnpasta, die im Supermarkt nur 52 Cent pro 100 Milliliter kostet, bekam die Bestnote "Sehr gut" (1,3). Sie bietet laut Warentest nicht nur optimalen Kariesschutz, sondern entfernt auch Zahnbeläge besonders gründlich. Ebenfalls mit "Sehr gut" (1,5) wurde "Dentalux Complex 3 Kräuter Fresh" von Lidl bewertet. Diese Zahncreme kostet sogar nur 36 Cent pro 100 Milliliter.

Zinkhaltige Zahncremes: Für Kinder nicht geeignet

Allerdings enthalten die genannten Zahncremes Zink und sind somit nicht für Kinder geeignet. Der Mineralstoff wirke zwar gegen Bakterien und beugt sowohl Plaque als auch Zahnstein vor. Ein Zuviel könne jedoch zur Schwächung des Immunsystems und Blutarmut führen, schreibt Stiftung Warentest unter Berufung auf das Bundesinstitut für Riskobewertung (BfR).

Bei Erwachsenen sei die Gefahr bei der in den Zahnpasten gemessenen Konzentration nicht gegeben. Bei Kindern jedoch sollte man besser vorsichtig sein und auf zinkfreie Produkte wie beispielweise "Colgate total Daily Repair" (Sehr gut, 1,5) ausweichen.

Stiftung Warentest kritisierte, dass Warnhinweise wie "nur für Erwachsene geeignet" auf den Verpackungen vieler zinkhaltiger Zahncremes fehlten. Bei elf der getesteten Produkte war dies der Fall. Sie wurden entsprechend abgewertet. 

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Verlierer im Test: Bio-Produkte von Lavera und Weleda

Insgesamt 14 Produkte wurden "Befriedigend" und schlechter bewertet. Drei Zahnpasten fielen durch den Test, darunter auch zwei Naturkosmetik-Produkte: Die "Basis Sensitive Zahncreme Classic" von Lavera und die "Weleda Sole Zahncreme". Beide Pasten enthalten kein Fluorid und bieten nach Auffassung der Tester keinen ausreichenden Kariesschutz. Die Weleda-Zahnpasta zeigte darüber hinaus Schwächen bei der Entfernung von Verfärbungen. Aufgrund dieser gravierenden Mängel landeten beide Zahncremes auf den letzten Plätzen mit "Mangelhaft" (5,0).

Ähnliches Ergebnis beim Zahnpasta-Check von "Öko-Test" 

Im Sommer 2016 hatte auch das Verbrauchermagazin "Öko-Test" 38 Zahnpasten ins Labor geschickt. In ihren Grundaussagen kommt die Untersuchung zu einem ähnlichen Ergebnis. Auch bei "Öko-Test" konnten günstigen Zahnpasten vom Discounter punkten. Einige teure, fluoridfreie Biokosmetik-Zahncremes dagegen fielen aufgrund ihres mangelhaften Kariesschutzes durch.

Bei den Inhaltsstoffen bewerteten die Prüfer von "Öko-Test" strenger. In einigen Produkten fanden sie sogar PEG und PEG-Derivate, die als krebserregend gelten. Beim Markenprodukt "Aronal" von CP Gaba war dies der Fall. Es wurde daher mit "Ungenügend" abgestraft.

Auch halogenorganische Verbindungen wurden mancher Pasta zum Verhängnis. Diese Stoffe sind dafür bekannt, Allergien auslösen zu können. Aus diesem Grund schnitt zum Beispiel die beliebte "Dentagard"-Kräuterzahnpasta mit "Mangelhaft" ab. 

Das komplette Testergebnis finden Sie in der September-Ausgabe der Zeitschrift "Test".

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