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    Fußpilz: Was wirklich dagegen hilft

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    Fußpilz  

    Was wirklich gegen Fußpilz hilft

    19.07.2012, 15:10 Uhr | akl/ lac

    Fußpilz: Was wirklich dagegen hilft . Fußpilz: Lavendelöl hilft offenbar. (Quelle: imago)

    Lavendelöl hilft offenbar gegen Fußpilz. (Quelle: imago)

    Fußpilz ist eine unangenehme Angelegenheit: Die Haut am Fuß juckt, ist gerötet und schuppt sich. Etwa zehn Millionen Deutsche leiden an Fußpilz. Oft dauert es sehr lange, bis der Pilz erfolgreich bekämpft ist. Wir sagen, was wirklich hilft und wie man sich vor Fußpilz schützen kann.

    Männer häufiger von Fußpilz betroffen

    Tinea pedis, bekannt als Fußpilz, bezeichnet eine Ansteckung mit Hautpilzen am Fuß. Meist sind die Zehenzwischenräume und die Fußsohlen betroffen. Befällt der Pilz den Nagel, spricht man von Nagelpilz. Männer leiden häufiger unter Fußpilz als Frauen. Ist die Haut gesund und das Immunsystem fit, haben die Pilzsporen keine Chance.

    So wird Fußpilz behandelt

    Kommt es doch zum Pilzbefall, sollte man zum Arzt gehen. Fußpilz muss häufig über einen längeren Zeitraum behandelt werden, denn er hält sich hartnäckig an den Füßen. Das liegt daran, dass er von außen in die tieferen Hautschichten hineinwächst und das erschwert die Behandlung. Diese hängt davon ab, wie stark die Infektion ausgeprägt ist. Äußerlich setzen Ärzte sogenannte Antimykotika ein, die das Wachstum des Pilzes hemmen und ihn abtöten. Sie gibt es als Salben, Sprays und Puder. Folgende Wirkstoffe kommen zum Einsatz: Terbinafin, Itraconazol, Clotrimazol und Miconazol.

    Wann Medikamente eingenommen werden müssen

    Medikamente zum Einnehmen, beispielsweise mit dem Wirkstoff Terbinafin, braucht man erst, wenn sich der Pilzbefall großflächig ausgebreitet hat. So wird der Fußpilz von innen bekämpft. Wichtig ist, dass die Medikamente lang genug eingenommen werden, sonst kommt es zu einem Rückfall. Zwischen zwei bis vier Wochen werden die Medikamente verabreicht. Auch wenn die Symptome wie Jucken, schuppige, gerötete und teilweise nässende Haut abgeklungen sind, heißt das nicht, dass auch der Pilz weg ist.

    Lavendelöl hemmt Pilze

    Portugiesische Wissenschaftler haben untersucht, wie Lavendelöl auf Hautpilze wirkt. Das Ergebnis: Lavendelöl hemmt Schimmel-, Hefe- und Fadenpilze oder tötet sie sogar ab. Die Forscher vermuten, dass durch das ätherische Öl die Zellwände und Hüllen der kleinen Organellen im Inneren der Pilzzellen zerstört werden. Lavendelöl könnte somit eine günstige und effiziente Alternative zu herkömmlichen Anti-Pilz-Medikamenten sein. Die Wissenschaftler wollen die Wirksamkeit des Öls weiter erforschen.

    Füße richtig abtrocknen

    Bei Fußpilz ist Vorbeugen das Wichtigste. Da sich die Pilze am besten in warmem, feuchtem Klima entwickeln, sollten die Füße genug Luft bekommen. In Lederschuhen und Socken aus Baumwolle kann die Haut besser atmen als in synthetischen Materialien. So oft wie möglich sollte man offene Schuhe tragen oder barfuß laufen. Nach dem Waschen die Füße mit einem separaten Handtuch gründlich abtrocknen - auch zwischen den Zehen. In aufgeweichte Haut kann der Pilz besonders leicht eindringen. Regelmäßiges Eincremen verhindert Hautrisse, in denen sich Pilze ansiedeln können. Wer jeden Tag die Schuhe wechselt stellt sicher, dass das getragene Paar trocknen kann. Die Socken sollten jeden Tag gewechselt werden.

    Fußpilz ist ansteckend

    Fußpilz ist ansteckend. Die infizierte Haut stößt Zellen ab, die, wenn sie auf die Haut eines gesunden Menschen gelangen, dort ebenfalls Fußpilz auslösen können. Die Sporen können in den abgestoßenen Hautzellen wochenlang überleben. Um sich zu schützen, sollte man in öffentlichen Saunen oder Schwimmbädern nie barfuß gehen, sondern Badeschlappen tragen - auch im Hotelzimmer. Desinfektionsanlagen in Schwimmbädern besser meiden. Sie greifen in die natürliche Schutzschicht der Haut ein und der Pilz hat leichtes Spiel. Um wirklich zu wirken, müsste das Pilzschutzmittel mindestens fünf Minuten einwirken - niemand hält seinen Fuß so lange unter die Düse.

    Fußpilz in der Familie

    Ist ein Familienmitglied bereits an Fußpilz erkrankt, gilt diese Regel auch im heimischen Badezimmer. Zudem sollte jedes Familienmitglied ein eigenes Handtuch benutzen, das regelmäßig ausgewechselt wird. Socken, Bettwäsche, Badematte und Handtuch über 60 Grad waschen, besser ist es, den Kochwaschgang zu nutzen.

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