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Worauf Gelenkschmerzen hinweisen

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Warnzeichen für Krankheiten  

Gelenkschmerzen nicht ignorieren

03.03.2015, 09:19 Uhr | t-online.de

Worauf Gelenkschmerzen hinweisen. Anhaltende Gelenkschmerzen sollten unbedingt von einem Arzt untersucht werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Anhaltende Gelenkschmerzen sollten unbedingt von einem Arzt untersucht werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Unangenehme Schmerzen in den Gelenken können viele Ursachen haben. Eine Studie belegt allerdings, dass immer noch viele Betroffene bei diesen Problemen nicht zum Arzt gehen. Dabei kann es sich bei den Schmerzen um Warnzeichen für viele Krankheiten handeln, die schnell behandelt werden sollten. Wir sagen Ihnen, was hinter Gelenkschmerzen steckt.

Wer unter schmerzenden Gelenken leidet, sollte sich nach spätestens zwei Wochen von einem Arzt behandeln lassen. Viele Betroffene reagieren jedoch erst spät auf diese Warnzeichen, wie eine repräsentative Umfrage des "HausArzt-PatientenMagazins" ergab. 21,2 Prozent der rund 860 Befragten gehen demnach erst, wenn die Beschwerden über einen Zeitraum von ein bis zwei Monaten anhalten, zum Arzt. Bis zu sechs Monate oder noch länger zögern 22,3 Prozent den Arztbesuch hinaus. Nur jeder vierte Betroffene lässt sich innerhalb der empfohlenen Frist untersuchen.

Gelenkschmerzen weisen auf Rheuma hin

Handelt es sich nicht um eine Überlastung der Gelenke, können die Schmerzen Symptome einer rheumatischen Erkrankung sein. Bei Rheuma handelt es sich allerdings um einen Oberbegriff für verschiedene Erkrankungen des Bewegungsapparates, deren Ursache weder eine Verletzung noch ein Tumor ist. Am häufigsten sind Arthrose und entzündliche Gelenkerkrankungen wie rheumatische Arthritis oder auch Gicht. Über einen längeren Zeitraum kommt es zur Versteifung der Gelenke und deutlichen Bewegungseinschränkungen.

Auch junge Menschen kann es treffen

Obwohl Rheuma als typische Alte-Leute-Krankheit gilt, können die ersten Symptome bereits vor dem 30. Lebensjahr auftreten. Gerade Arthrose wird meist vererbt. Betroffene schätzen die Gelenkschmerzen jedoch oft nicht richtig ein. Durch eine frühzeitige Diagnose und Behandlung durch den Arzt können das Fortschreiten der Krankheit und Folgeschäden abgefangen werden. Auch durch gesunde Ernährung, Reduzierung des Übergewicht und Sport lässt sich der Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

Schuppenflechte verursacht schmerzende Gelenke

Schmerzen an den Finger- und Fußgelenken können auch in Verbindung mit einer Schuppenflechte auftreten. Diese Erkrankung wird Psoriasis-Arthritis genannt und tritt manchmal auch an größeren Gelenken auf. Neben der chronischen Hautveränderung verformen sich oft sogar die Nägel.

Entzündete Gelenke nach Zeckenbiss

Wer einen Zeckenbiss hatte und daraufhin unter Gelenkschmerzen, vor allem im Bereich der Knie, leidet, sollte sich dringend auf Borreliose untersuchen lassen. Die Bakterien können zu Entzündungen in den Gelenken führen. Weitere Krankheitssymptome sind die charakteristische Wanderröte und Anzeichen einer Sommergrippe. Frühzeitig erkannt, ist die Behandlung mit Antibiotika meist erfolgreich. Allerdings können die Erreger auch über einen langen Zeitraum im menschlichen Körper überleben, ohne sich bemerkbar zu machen.

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