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Nagelpilz: Mittel gegen Nagelpilz am besten abends anwenden

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Hartnäckiges Leiden  

Behandlung mit Nagelpilz kann bis zu einem Jahr dauern

30.07.2015, 10:56 Uhr | akl/ dapd

Nagelpilz: Mittel gegen Nagelpilz am besten abends anwenden. Bei Mitteln gegen Nagelpilz kommt es auch darauf an, zu welcher Tageszeit man sie aufträgt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bei Mitteln gegen Nagelpilz kommt es auch darauf an, zu welcher Tageszeit man sie aufträgt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nagelpilz ist sehr hartnäckig und sollte so schnell wie möglich behandelt werden, da sich die Pilzsporen sonst auch auf die anderen Nägeln ausbreiten können. Am besten wirken wasserlösliche Anti-Pilzmittel, wenn sie vor dem Schlafengehen aufgetragen werden. Was Sie über Nagelpilz wissen sollten.

Nagellack und Antipilzmittel helfen

Eine Pilzinfektion am Nagel kann mit einem medizinischen Nagellack und im fortgeschrittenen Zustand zusätzlich mit einem Antipilzmittel behandelt werden. Ist maximal die Hälfte der Nagelplatte betroffen, lässt sich der Pilz mit speziellen Nagellacken und Cremes äußerlich gut behandeln. Bei wasserlöslichen Mitteln empfiehlt sich, diese Abends aufzutragen. Über Nacht hat der Wirkstoff ausreichend Zeit, in den Nagel einzudringen.

Am nächsten Morgen kann sogar geduscht werden, der Wirkstoff bleibt im Nagel. Nur wenn der Pilz gründlich behandelt wird, verschwindet er wieder. Bereits ein winziger Rest der Erreger kann zu einer Neuerkrankung führen.

Behandlung kann bis zu einem Jahr dauern

Ist der Pilz erst einmal vom Nagel in die Nagelmatrix - die Wachstumszone des Nagels - vorgedrungen, wird auch der nachwachsende Nagel infiziert. Ein Herauswachsen des Pilzes ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich. Dann helfen nur noch spezielle Tabletten. Doch auch dann kann die Behandlung bis zu einem Jahr dauern. Betroffene müssen bei der Behandlung geduldig sein und die Medikamente regelmäßig einnehmen. Denn nur so kann der Nagelpilz erfolgreich bekämpft werden.

Bei Nagelpilz Einwegnagelfeilen benutzen

Damit sich die Pilzsporen nicht weiter ausbreiten, empfehlen Dermatologen, Handtücher und Socken bei 60 Grad zu waschen. Auch die Schuhe sowie die Nagelschere sollten immer wieder desinfiziert werden. Nach dem Duschen sollten Betroffene vor allem die Zehenzwischenräume gut abtrocknen, denn der Pilz mag es warm und feucht. Bereits benutzte Nagelfeilen sollte man besser entsorgen, denn auch dort sammeln sich die Sporen an - und können so auf andere Nägel übertragen werden. So lange der Fußnagel infiziert ist, sind Einwegnagelfeilen die beste Wahl.

Wie Sie Nagelpilz erkennen

Hinter einem gelblich verfärbten oder verdickten Fußnagel steckt meist ein Nagelpilz. Wird er nicht behandelt, kann sich der gesamte Nagel ablösen. Der Auslöser für Nagelpilz ist meist der Pilz Trichophyton, dessen Sporen sich von Mensch zu Mensch übertragen. Die Sporen können auf Fußböden, Lattenrosten und Badematten mehrere Wochen über ansteckend bleiben.

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