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Origami-Kondom: Schluss mit der Fummelei

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Origami-Kondom: Schluss mit Latex und Fummelei

04.02.2013, 16:29 Uhr | mew

Origami-Kondom: Schluss mit der Fummelei. Dank spezieller Falttechnik entrollen sich Origami-Kondome fast von selbst.  (Quelle: Origami Condoms)

Dank spezieller Falttechnik entrollen sich Origami-Kondome fast von selbst. (Quelle: Origami Condoms)

Kommen beim Sex Kondome ins Spiel, vergeht so manchem Liebenden die Lust: zu klein, zu fummelig, zu riskant. Zwei Amerikaner wollen dem Frust mit der Latex-Pelle ein Ende setzen. Ihre "Origami-Kondome" sollen sich viel leichter abrollen lassen, berichten die Erfinder im Fachmagazin „New Scientist“.

Wer Sex hat, will Spaß -  aber nicht unbedingt Kinder und schon gar nicht irgendwelche Krankheiten wie etwa HIV. Das einzige Verhütungsmittel, das all diesen Anforderungen gerecht wird, ist das Kondom. Doch gerade dieses ist bei Männern wie Frauen selten beliebt. Zu groß ist die Angst vor einem Riss, zu unhandlich oft das Überstülpen. Mit ihrem "Origami-Kondom" wollen die Amerikaner Ray Chavez und Danny Resnics Abhilfe schaffen.

Kondome entrollen sich fast von selbst

Ausgerollt erinnert das "Origami-Kondom" an eine Ziehharmonika. Die spezielle Falttechnik sorgt dafür, dass sich das Kondom nahezu von selbst entfaltet, sobald es auf der Eichel sitzt. Für ein herkömmliches Kondom braucht es meist beide Hände und etwas mehr Geduld. Ein spezielles Rückschlagventil soll das Herausfließen des Spermas verhindern. Das Ventil sei sicherer als die typische Ausbuchtung an der Spitze von Latex-Kondomen, so die Hersteller.

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Silikon: Erlösung für Allergiker

Allergiker dürfte besonders freuen, dass die Origami-Kondome nicht mehr aus Latex sondern aus Silikon bestehen. Außerdem sei das Material dicker, berichten die Amerikaner, somit schütze es besser vor Viren und Bakterien sowie dem gefürchteten Reißen. Für Freude dürfte auch das Prinzip „One-size-fits-all“ sorgen: Die "Origami-Kondome" sollen bei jeder Größe passen.

Gleitgel und Strukturen sollen Lust entfachen

Die Erfinder haben aber nicht nur an die Sicherheit gedacht. Ihre Kondome sollen auch mehr Spaß machen, weshalb die Innenseite mit einem Gleitgel beschichtet ist und so das Innere einer Vagina imitiert. Außen sind die Präservative mit Rippen und Strukturen versehen, damit auch die Damen mehr spüren.

Markteinführung für 2014 geplant

Getestet werden derzeit drei Varianten: ein Kondom für Frauen, eines für Männer und eines für Analsex. Die Versuchspersonen äußerten sich bisher positiv. „Tut nicht weh – zwei Finger und die Sache ist dran“, war zum Beispiel zu hören. Bisher wurde allerdings nur das Anlegen probiert. Als nächstes sollen Paare die Kondome beim Sex testen. Wenn da auch alles klappt, könnte ab April 2014 die Markteinführung starten.

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