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Liebeskummer nach der Trennung: Die zehn schlimmsten Dont's

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Trennung

Das sollten Sie nach einer Trennung nicht tun

21.02.2013, 14:54 Uhr | ag

Liebeskummer nach der Trennung: Die zehn schlimmsten Dont's. Liebeskummer: Den Ex-Partner nicht loszulassen, ist einer der schlimmsten Fehler nach einer Trennung. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Liebeskummer: Den Ex-Partner nicht loszulassen, ist einer der schlimmsten Fehler nach einer Trennung. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

 

Bei einer Trennung ist das Leid des Verlassenen groß. Das Selbstwertgefühl sinkt, man möchte sich am liebsten nur noch hängen lassen, keine Freunde mehr treffen und am liebsten nur vor sich hin leiden. Doch genau das ist falsch. Auch wenn die Verarbeitung des Liebes-Aus ihre Zeit braucht, gibt ein ein paar Dinge, die diesen Prozess unnötig verlangsamen. Das sind die schlimmsten Fehler, die Sie nach einer Trennung machen können.

Spionage führt zu Selbstverletzung

In Zeiten des Internet ist es leicht, die Spur eines Menschen zu verfolgen, den man nicht aus dem Kopf bekommt. In wenigen Klicks ist man dem Ex dicht auf den Fersen. Über Xing erfährt man, wie es beruflich läuft. Facebook dagegen liefert Bildmaterial zu privaten Aktivitäten und informiert über den aktuellen Beziehungs-Status. Doch die anonyme Teilnahme am Leben des Verflossenen hat ihre Kehrseiten: "Sie erschwert den Ablösungsprozess", sagt Paarberaterin Silvia Fauck, die in Berlin eine Praxis für Liebeskummer betreibt. Daher sollten man darauf verzichten, dem oder der Verflossenen nachzustellen und sich besser auf sich selbst konzentrieren.

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Wer nicht loslassen kann, wird lästig

Der größte Fehler nach einer Trennung besteht nach Faucks Ansicht darin, den Ex-Partner nicht loslassen zu können. "Wer verlassen wird, liegt emotional am Boden und erwartet, dass der ehemals liebende Partner Mitleid hat", so die Expertin. Dadurch erreicht er jedoch genau das Gegenteil und schadet obendrein seinem Selbstwertgefühl. Denn das Leid des Verlassenen und das schlechte Gewissen treiben den Anderen noch weiter weg. Den Ex mit Telefonanrufen, SMS und Emails zu bombardieren, ist daher der falsche Weg. Der Ex-Partner wird sofort merken, dass es sich um einen Vorwand handelt. Besser ist es, erst mal auf Abstand zu gehen und jede Art von Kontakt zu meiden. Sind gemeinsame Kinder vorhanden, muss natürlich ein Austausch mit dem Ex-Partner bestehen. Dieser sollte sich aber lediglich auf Dinge beziehen, die die Kinder betreffen.

Rache ist nur als Kopfkino süß

Nach einer Trennung kommen nicht selten Wut und Rachegefühle auf. Dabei spielen die Trennungsgründe eine wichtige Rolle: Wer unerwartet verlassen wird, fühlt sich stärker ausgeliefert und verspürt im Gefühlschaos des Trennungsschmerzes eher das Bedürfnis, sich zu rächen. Solange sich der Wunsch nach Vergeltung nur im Kopf abspielt, ist das völlig in Ordnung und hilft sogar, sich für einen Moment besser zu fühlen. Doch Sie sollten davon Abstand nehmen, Ihre Rachegelüste in die Tat umzusetzen. Das zieht nur weitere Probleme mit sich und bringt Sie keinen Schritt weiter. Statt ihre Gedanken ständig darum kreisen zu lassen, wie sie es ihrem Ex heimzahlen könnten, sollten Sie sich besser darauf konzentrieren, wie sie Ihr Leben neugestalten können. Schauen Sie nach vorn und denken sie positiv!

Bilder der Erinnerung tun weh

Im tiefen Trennungsschmerz wühlt manch einer in Foto-Kisten, liest alte Liebesbriefe oder schaut sich Videos aus glücklichen Zeiten an. Damit tut man sich jedoch nur unnötig weh. Psychologen raten daher Frischgetrennten, all das, was an den Ex-Partner erinnert, aus dem Sichtfeld zu verbannen, und sich mit neuen Dingen zu umgeben. Manchmal reicht es schon, die gemeinsamen Fotos zu entfernen, manchmal bedarf es aber auch einer neuen Umgebung. Tapezieren, Möbel umstellen, neue Deko-Accessoires können helfen, mit dem Vergangenen aufzuräumen und Platz für Neues zu schaffen. Mit dem Um- und Aufräumen in der Wohnung räumen Sie auch gleichzeitig in sich selbst auf und schaffen Platz für Neues und überwinden so nach und nach Ihren Trennungsschmerz.

 
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