Hunde
Übergewichtige Hunde nicht auf Nulldiät setzen29.08.2013, 12:02 Uhr | dpa-tmn/ akl
Zweimal Gassi gehen ist nicht genug. Dicke Hunde brauchen mehr Bewegung. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Zu wenig Bewegung und Leckerlies können auch bei Hunden zu überflüssigen Pfunden führen. Auf eine Nulldiät sollte man die Tiere aber auf keinen Fall setzen, denn dann droht eine Magendrehung. So purzeln überflüssige Pfunde beim Hund auf gesunde Weise.
Bei übergewichtigen Hunden müssen Besitzer schrittweise für mehr Bewegung sorgen. Um die Gelenke der Tiere nicht unnötig zu belasten, eignet sich beispielsweise Schwimmtraining gut. Darauf weist Burkhard Wendland von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT) hin. Vor allem größere Hunde wie Huskys und Schäferhunde brauchen ausreichend Auslauf: "Zweimal Gassigehen pro Tag reicht nicht aus", sagt Wendland. Je nachdem, wie viel das Tier auf die Waage bringt, kann Fahrradfahren mit dem Hund statt der Runde durchs Feld eine willkommen Abwechslung sein.
Die andere Stellschraube, an der Halter drehen könnten, sei das Futter. Am besten sei es, die Zusammensetzung in Rücksprache mit dem Tierarzt umzustellen. "Der Faseranteil sollte höher sein, denn das macht länger satt." Raufasern sind zum Beispiel unverdauliche Pflanzenfasern. Zwei Mahlzeiten am Tag reichten völlig aus. Leckerlis sind erlaubt, müssen aber in die Gesamtfuttermenge pro Tag eingerechnet werden.
Auf Nulldiät darf der Vierbeiner auf keinen Fall gesetzt werden: "Wird eine Mahlzeit gestrichen, schlingt er beim nächsten Mal so viel, dass das eine Magendrehung auslösen kann", warnt der Tierarzt. Dabei dreht sich der Magen des Hundes um die eigene Achse. Das führt dazu, dass Blutgefäße sowie der Magen Ein- und Ausgang abgeschnürt werden. Der Kreislauf des Tieres sackt ab und es droht ein Kollaps. Die Magendrehung ist ein Notfall: Ohne sofortige Operation stirbt der Vierbeiner.
Beobachten Halter, dass ihr Hund unruhig wird, stark speichelt und hechelt und erfolglos versucht, sich zu erbrechen, sollten sie schnell reagieren. Zudem ist das Tier bei einer drohenden Magendrehung aufgebläht und hat einen festen Bauch.
Am besten wird mit dem Tierarzt festgelegt, wie viel das Tier beispielsweise in zwei Wochen verlieren soll. Dann reiche es aus, wenn Besitzer den Fortschritt einmal pro Woche kontrollieren.
29.08.2013, 12:02 Uhr | dpa-tmn/ akl
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