29.01.2013, 16:46 Uhr | akl
Alte Katzen schlafen viel. (Quelle: imago)
Ab einem Alter von zehn Jahren gelten Katzen als alt. Meist schlafen Sie mehr, suchen häufig ihre Ruhe, ihr Spieltrieb lässt nach und Gesundheitsbeschwerden können auftreten. Jetzt brauchen sie besondere Aufmerksamkeit und Pflege, damit sie ihren Lebensabend genießen können. Sechs Fakten über alte Katzen.
Ab einem Alter von zehn Jahren sollten Katzenbesitzer ihre Tiere einmal im Jahr untersuchen lassen. Neben der Kontrolle der Zähne ist es wichtig, dass die Blutwerte untersucht werden, da es bei älteren Katzen häufig zu einer chronischen Niereninsuffizienz kommen kann. Etwa jede dritte Katze ist davon betroffen. Die Erkrankung kann zwar nicht geheilt werden, mit einer Therapie kann man die Beschwerden aber lindern. Diese stellt der Tierarzt individuell für das Tier zusammen.
Der Alterungsprozess macht auch vor dem Gehirn der Katze nicht halt. Die Tiere können vergesslich werden, orientierungslos wirken und es können sich Persönlichkeitsveränderungen zeigen. Plötzlich werden Personen gemieden oder andere Katzen angefaucht, mit denen es vorher nie Probleme gab. Dennoch brauchen Katzen-Oldies gerade jetzt viel Zuneigung und sind sehr schmusebedürftig. Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Tier und akzeptieren Sie es, wenn Ihre Katze an manchen Tagen missmutig ist und faucht. Feste Fütterungszeiten und regelmäßige Spiel- und Kuschelzeiten geben dem Tier Sicherheit. Beliebt sind jetzt zum Beispiel Fangspiele mit Spielangeln, an denen Federn oder Spielmäuse hängen.
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Springen, Klettern und Spielen wird im Alter schwieriger. Wenn Sie merken, dass sich Ihre Katze mit körperlichen Aktivitäten schwer tut, helfen Sie ihr: Kaufen sie einen niedrigen Kratzbaum oder eine Kratzmatte. Bieten Sie ihr einen Schlafplatz in Bodennähe an. Sieht und hört die Katze schlechter, sollten Sie den Futter- und Wassernapf sowie das Katzenklo an einer festen Stelle stehen lassen, damit sie sich zurechtfindet. Lässt die Gelenkigkeit nach, fällt es Katzen schwer, die hinteren Körperpartien zu reinigen. Viele Tiere sind nicht mehr stubenrein. Helfen Sie bei der Körper-, Fell- und Krallenpflege. Tipps bekommen Sie beim Tierarzt.
Für alte Katzen gibt es spezielles Futter für Katzen-Oldies. Wichtig ist, dass es einen hohen Eiweißanteil enthält und schonend für den Magen-Darm-Trakt ist. Verträgt die Katze das gewohnte Futter und sind alle Organe gesund, muss die Ernährung nicht umgestellt werden. Manchmal kommt es vor, dass das Futter verweigert wird. Ein möglicher Grund kann der nachlassende Geruchssinn sein. Oft hilft es, wenn das Futter leicht erwärmt oder warme Brühe darüber gegeben wird. Das intensiviert den Geruch.
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Quelle: akl
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