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Nach starken Regenfällen: Chilenen ohne Trinkwasser

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Nach heftigen Regenfällen  

Millionen Chilenen ohne Trinkwasser

21.04.2017, 09:26 Uhr | AFP

Nach starken Regenfällen: Chilenen ohne Trinkwasser. Rettungskräfte in der Stadt haben alle Hände voll zu tun. (Quelle: imago/Agencia EFE)

Rettungskräfte in der Stadt haben alle Hände voll zu tun. (Quelle: Agencia EFE/imago)

Nach schweren Regenfällen sind rund 3,5 Millionen Einwohner der Großstadt Santiago de Chile von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten. In mehreren Vierteln gibt es auch keinen Strom.

Von dem Versorgungsausfall seien mehr als 880.000 Wohnungen betroffen, teilte der Wasserversorger Aguas Andinas mit. Die heftigen Regenfälle hatten demnach Erde und Gestein in den Fluss Maipo gespült, wodurch die Wasserqualität beeinträchtigt sei.

Wann die Trinkwasserversorgung wiederhergestellt werden könne, hänge vom Wetter ab, teilte die Verwaltung der 6,5 Millionen-Einwohner-Stadt mit. In den betroffenen Gebieten blieben Schulen und Universitäten geschlossen. Mehrere Viertel von Santiago de Chile waren überdies von der Stromversorgung abgeschnitten, wie der Versorger Enel mitteilte.

Glück im Unglück: Keine Verletzten oder Tote

Die Regenfälle hatten am Mittwochabend begonnen und den ganzen Donnerstag über angehalten. Der Maipo trat in der Folge über seine Ufer und zerstörte mehrere Häuser. Verletzte oder Todesopfer gab es durch die Überschwemmungen jedoch nicht. Der Gouverneur von Santiago, Claudio Orrego, schrieb das Unwetter dem Klimawandel zu.

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