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Highway of Tears: Schon 43 Frauen verschwunden

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Highway of Tears: Schon 43 Frauen verschwunden

16.06.2012, 20:52 Uhr | T-Online.de

Highway of Tears: Schon 43 Frauen verschwunden. Auf dem Highway of Tears in West-Kanada sind etliche Frauen verschwunden (Quelle: highwayoftears.com)

Auf dem Highway of Tears in West-Kanada sind etliche Frauen verschwunden (Quelle: highwayoftears.com)

 

Treibt ein mysteriöser Serienkiller sein Unwesen oder stecken wilde Tiere dahinter? Auf einem entlegenen Abschnitt des Highway 16 in West-Kanada sind in den vergangenen 30 Jahren fast 50 Frauen verschwunden. Die "Daily Mail" berichtet, die Polizei habe nie einen Verdächtigen zu fassen bekommen.

Das jüngste Opfer ist die 20 Jahre alte Madison Scott. Ihre Spur verliert sich nach einer Party am 28. Mai 2011 an der berüchtigten Straße, die inzwischen "Highway of Tears" - "Straße der Tränen" - getauft wurde. Die Polizei fand Madisons Zelt und ihren Wagen, aber die junge Frau wird noch immer vermisst.

Offiziell weniger Vermisste

Nach offiziellen Angaben sind 18 Frauen entlang der Strecke als vermisst gemeldet. Örtliche Gemeindevertreter versichern, es seien eher 43 Frauen. Die Polizei habe acht Fälle miteinander in Verbindung bringen können und schreibe sie einem einzelnen Serienkiller zu.

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Ein einziger Durchbruch in diesem mysteriösen Fall deutete sich im April vergangenen Jahres an. Damals gab die Polizei das Phantombild eines älteren Mannes heraus, der wegen der Entführung einer 20-Jährigen nahe des Highway 16 gesucht wurde. Allerdings wurde er nie gefunden.

Aus Armut auf Trampen angewiesen

Viele der Opfer waren indianische Frauen, die in Reservaten der Ureinwohner lebten und nur per Anhalter von einem Ort zum anderen kamen. Dies habe sie zu leichten Zielen gemacht. Deshalb rät die Polizei dringend davon ab zu trampen. Die Gemeinden sind aber oft so arm, dass sich ihre Mitglieder kein eigenes Auto leisten können.

"Wenn jemand böse Absichten hat, findet er ein Opfer", wird Chris Freimond von der SoKo "Vermisste Frauen" zitiert. "Da gibt es lange Abschnitte zwischen den Städten und überall einsame Waldwege. Dort hat kein Handy mehr Empfang."

Schwere Vorwürfe gegen Ermittler

Einige indianische Familien erheben schwere Vorwürfen gegen die Ermittler. Sie fühlen sich nicht ernst genommen und glauben, dass die Fahnder nicht wirklich nach Hinweisen suchen. Deshalb schalteten sie 2006 einen privaten Ermittler ein - aber auch der tappt im Dunkeln. So bleibt die Gefahr bestehen und das Rätsel um die verschwunden Frauen am "Highway of Tears" ungelöst.

 
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