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Simbabwes First Lady soll Model blutig geschlagen haben

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Simbabwes First Lady  

Grace Mugabe schlägt Model blutig

16.08.2017, 13:08 Uhr | AFP

Simbabwes First Lady soll Model blutig geschlagen haben. Simbabwes First Lady Grace Mugabe. (Quelle: dpa/Tsvangirayi Mukwazhi)

Simbabwes First Lady Grace Mugabe. (Quelle: Tsvangirayi Mukwazhi/dpa)

Die First Lady Simbabwes, Grace Mugabe, soll im südafrikanischen Johannesburg in einem Hotel ein Model mit einer Verlängerungsschnur blutig geschlagen haben. Einer möglichen Strafverfolgung entzieht sie sich offenbar.

Der Polizei war der Aufenthaltsort der 52-jährigen Grace Mugabe nach eigenen Angaben am Dienstag nicht bekannt. Die südafrikanische Oppositionspartei Demokratische Allianz erklärte ohne Nennung von Quellen, Grace Mugabe sei es gelungen, nach Simbabwe zurückzukehren.

Mugabe soll sich vor Gericht verantworten

Zuvor hatte der südafrikanische Polizeiminister Fikile Mbalula erklärt, Mugabe habe sich bei der Polizei eingefunden und solle sich vor Gericht verantworten. Der nationale Polizeisprecher Vishnu Naidoo sagte dazu der Nachrichtenagentur AFP, der Minister habe zunächst angenommen, dass die Frau des simbabwischen Staatschefs Robert Mugabe sich gestellt habe. Später habe sich jedoch herausgestellt, dass dem nicht so gewesen sei.

Gabriella Engels beschuldigt die Präsidentengattin, sie am Sonntag in einem Hotel in Johannesburg mit einer Verlängerungsschnur geschlagen und sowohl an der Stirn als auch am Hinterkopf verletzt zu haben. Am Montag erstattete das Model Anzeige. Mugabe soll der jungen Frau vorwerfen, mit ihren beiden etwas älteren Söhnen Robert und Chatunga, die in Johannesburg leben, ausgegangen zu sein und mit ihnen gefeiert zu haben.

Söhne während der Auseinandersetzung im Nachbarraum

Während der tätlichen Auseinandersetzungen seien die Söhne Mugabes im Nachbarraum gewesen, sagte Engels. "Meine Stirn ist aufgeschlagen - ich bin ein Model und verdiene mein Geld mit meinem Aussehen!" Der Polizeiminister sagte, ausländische Bürger müssten "einsehen, dass sie Verantwortung tragen". Jemand aus Südafrika könne auch "nicht einfach nach Simbabwe gehen und dort Leute verprügeln".

Die in Südafrika geborene Grace Mugabe hat mit ihrem 93-jährigen Ehemann außer den beiden Söhnen noch eine Tochter. Die als prunksüchtig geltende ehemalige Sekretärin des Präsidenten hält bei Kundgebungen in Simbabwe regelmäßig Ansprachen und wird von einigen als künftige Staatschefin des Landes gehandelt.

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