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Italien und Rheinland-Pfalz: Polizei zerschlägt Bankräuber-Ring

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Geplanter Millionenraub  

Polizei verhindert "Jahrhundert-Überfall" auf Geldtransporter

09.10.2017, 16:29 Uhr | Annette Reuther, mvl, dpa, jmt

Italien und Rheinland-Pfalz: Polizei zerschlägt Bankräuber-Ring. Bei der Razzia gegen die mutmaßlichen Geldtransport-Räuber arbeiteten deutsche und italienische Ermittler zusammen. (Quelle: Polizia di Stato)

Bei der Razzia gegen die mutmaßlichen Geldtransport-Räuber arbeiteten deutsche und italienische Ermittler zusammen. (Quelle: Polizia di Stato)

Es hätte ein riesiger Coup mit möglicherweise fatalen Folgen werden können. Eine Bande äußerst gefährlicher Krimineller soll in Rheinland-Pfalz einen Überfall mit Sturmgewehren auf einen gepanzerten Geldtransporter geplant haben. Doch die Polizei hat die Pläne durchkreuzt.

Die Verdächtigen wollten bei dem "Jahrhundert-Überfall" mit Kalaschnikows im Raum Andernach zuschlagen und "mehrere Millionen" rauben, berichten italienische Medien. Während ihrer Ermittlungen zu anderen Überfällen in Süditalien habe die Polizei im Mai von dem Plan in Deutschland Wind bekommen, hieß es unter anderem in der Zeitung "Corriere della Sera". Betitelt hatten die Ermittler ihre Operation mit "Last Day" ("Letzter Tag").

Rund 100 Polizisten im Einsatz

Der Koblenzer Oberstaatsanwalt Rolf Wissen bestätigte eine Razzia mit rund 100 Polizisten und einem Staatsanwalt in der Nacht zum Montag im Raum Neuwied, Frankfurt/Main und Butzbach. Bei Neuwied nahmen die Polizisten demnach einen Mann aufgrund eines von italienischen Behörden erlassenen Europäischen Haftbefehls fest. Ein zweiter Beschuldigter in Hessen blieb vorerst auf freiem Fuß.

"Die beiden Beschuldigten sind verdächtig, in Deutschland einen Überfall geplant zu haben", sagte der Oberstaatsanwalt. Dem Polizeipräsidium Koblenz zufolge ging es um ein "Werttransportfahrzeug im südwestdeutschen Raum". Weitere Details wurden nicht genannt. Insgesamt gab es 19 Festnahmen, wie die italienische Polizei mitteilte. Betroffen waren in Italien die Provinzen Salerno, Foggia, Neapel und Verona.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Koblenz war es früher "in Italien auch zu Schusswechseln mit Sicherheitskräften gekommen, bei den offenbar vollautomatische Waffen eingesetzt wurden". Tote habe es aber nicht gegeben. Die Ermittlungen dauern an. Das Polizeipräsidium Koblenz sprach von als äußerst gefährlich eingestuften mutmaßlichen Kriminellen. Im Juni seien die internationalen Ermittlungen bei einer Besprechung des Bundeskriminalamts (BKA) koordiniert worden.

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