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Entführtes Baby in den Niederlanden gefunden

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Versuchte Erpressung  

Entführtes Flüchtlingsbaby in den Niederlanden gefunden

16.01.2018, 16:32 Uhr | dpa

Entführtes Baby in den Niederlanden gefunden. Fall gelöst: Ein von seinem Vater entführtes Flüchtlingsbaby ist in den Niederlanden wiedergefunden worden. (Quelle: dpa/Friso Gentsch)

Fall gelöst: Ein von seinem Vater entführtes Flüchtlingsbaby ist in den Niederlanden wiedergefunden worden. (Quelle: Friso Gentsch/dpa)

Vor mehr als zwei Wochen hatte sich ein Flüchtling mit seiner kleinen Tochter abgesetzt. Er und die Mutter des Kindes hatten sich zerstritten. Jetzt konnte die Polizei das Baby wiederfinden.

Der 39-jährige Vater der kleinen Yasmina hatte das Kind Ende Dezember in Gransee (Brandenburg) nicht an die 18 Jahre alte Mutter übergeben. Stattdessen habe er es in die Niederlande entführt, sagte Oberstaatsanwalt Wilfried Lehmann. Gegen den Vater wurde Haftbefehl wegen Kindesentführung ins Ausland erlassen.

Die 18-jährige Mutter und der 39-Jährige seien als Flüchtlinge aus unterschiedlichen Kulturkreisen nach Deutschland gekommen, erklärte die Polizei. Sie wurden in Deutschland Eltern der kleinen Yasmina. Später trennte sich das Paar, der Vater lebte in Rheinland-Pfalz. Der 39-Jährige habe gefordert, dass die junge Mutter zu ihm zurückkehren solle, sagte Lehmann. Daher sei der Fall nicht als Kindesentziehung, sondern als Entführung zu werten.

Schwierige Suche nach Yasmina

Die Mutter hatte laut Polizei die kleine Yasmina an Silvester als vermisst gemeldet, nachdem der Vater das Baby nicht wie vereinbart nach einem eintägigen Besuchstag wieder übergeben habe. Die Polizei fahndete daraufhin mit einer Sonderkommission nach dem Kind. Yasmina wurde schließlich im niederländischen Herwijnen bei der 37-jährigen Schwester des mutmaßlichen Entführers aufgespürt.

An der erfolgreichen Suche nach dem Kind waren mehr als 100 Polizeibeamte aus mehreren Bundesländern und den Niederlanden beteiligt. Die Ermittlungen seien schwierig gewesen, weil zahlreiche Bekannte und Verwandte der Eltern weit verstreut lebten. Unter anderem hatte die Polizei auch mit Fahndungsplakaten in Flüchtlingsheimen nach dem Kind gesucht.

Quelle:
- dpa

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