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Ungewöhnliche Idee: Alte Kreuzfahrtschiffe als Flüchtlingsunterkunft?

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Buchpreisträger macht ungewöhnlichen Vorschlag  

Alte Kreuzfahrtschiffe als Flüchtlingsunterkunft

30.06.2017, 18:34 Uhr | dpa

Ungewöhnliche Idee: Alte Kreuzfahrtschiffe als Flüchtlingsunterkunft?. Der Autor Bodo Kirchhoff denkt über bessere Unterkünfte für Flüchtlinge nach. (Quelle: dpa/Arne Deder)

Der Autor Bodo Kirchhoff denkt über bessere Unterkünfte für Flüchtlinge nach. (Quelle: Arne Deder/dpa)

Geflüchtete Menschen auf ausrangierten Kreuzfahrtschiffen unterbringen? Für diese ungewöhnliche Idee wirbt der Schriftsteller und Buchpreisträger Bodo Kirchhoff.

Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) sagte der in Frankfurt lebende Autor: "Auf einem Kreuzfahrtschiff könnte man Tausende Flüchtlinge einigermaßen komfortabel unterbringen, das wäre eine humanere Zwischenstation als Lampedusa."

Kirchhoff schlägt vor, ausrangierte Kreuzfahrtschiffe entsprechend umzunutzen, statt sie abzuwracken.

Der Autor ist 2016 für seine Novelle "Widerfahrnis" mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet worden. Darin spielt ein Flüchtlingsmädchen eine Schlüsselrolle. Sein neues Buch "Betreff: Einladung zu einer Kreuzfahrt" erscheint im Juli.

Dutzende Vermisste im Mittelmeer

Auf dem Mittelmeer sind derweil womöglich wieder Dutzende Migranten ums Leben gekommen. 60 Menschen würden vermisst, twitterte der Sprecher der Internationalen Organisation für Migration (IOM), Flavio di Giacomo, am Freitag. 80 Überlebende hätten bei ihrer Ankunft in Brindisi in Italien berichtet, dass ihr Schlauchboot mit rund 140 Menschen untergegangen sei.

In diesem Jahr sind bei der Flucht über das Mittelmeer bereits rund 2200 Menschen ums Leben gekommen oder werden vermisst.

Bundestag verlängert Mittelmeer-Mission

Der Bundestag beschloss am Donnerstag die Verlängerung der EU-Mission "Sophia" zur Bekämpfung der Schleuserkriminalität im Mittelmeer. An der Mission sollen sich in den nächsten zwölf Monaten insgesamt bis zu 950 Bundeswehr-Soldaten beteiligen – derzeit sind knapp 90 im Einsatz.

Seit Beginn des EU-Einsatzes im Juni 2015 wurden nach Angaben des Außenministeriums fast 40.000 Flüchtlinge gerettet. Durch das Seegebiet zwischen Libyen und Italien führt eine der wichtigsten Routen für Migranten nach Europa.

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