Sie sind hier: Home > Politik >

Im Fall Anis Amri: LKA-Ermittler hatte offenbar Zeit für Nebenjobs

...

Fall Anis Amri  

LKA-Ermittler hatte offenbar Zeit für Nebenjobs

21.02.2018, 19:07 Uhr | dpa

Im Fall Anis Amri: LKA-Ermittler hatte offenbar Zeit für Nebenjobs. Trotz Klagen über Arbeitsüberlastung: Vor dem Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt konnte ein Landeskriminalamt-Ermittler an 36 Tagen eine genehmigte Nebentätigkeit ausüben. (Quelle: dpa/Bernd von Jutrczenka)

Trotz Klagen über Arbeitsüberlastung: Vor dem Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt konnte ein Landeskriminalamt-Ermittler an 36 Tagen eine genehmigte Nebentätigkeit ausüben. (Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa)

Trotz Klagen der Terror-Experten der Berliner Kriminalpolizei über massive Arbeitsüberlastung vor dem Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt konnte der Leiter des Islamismus-Dezernats im LKA privaten Nebenjobs nachgehen.

Im Jahr 2016 übte er an 36 Tagen eine genehmigte Nebentätigkeit aus, unter anderem als Seminarleiter für eine private Sicherheitsakademie, wie "Zeit Online" berichtete. Die Polizei bestätigte das und teilte mit, der Dezernatsleiter habe "alle Dienstpflichten uneingeschränkt erfüllt".

Mehrere Berliner Kriminalpolizisten, die 2016 für die Überwachung von islamistischen Gefährdern zuständig waren, hatten in den vergangenen Wochen im parlamentarischen Untersuchungsausschuss erneut die heftige Arbeitsbelastung vor zwei Jahren betont. Immer wieder sei das Thema schriftlich mit sogenannten Überlastungsanzeigen und auch mündlich bei der Vorgesetzten angesprochen worden. Terrorermittler aus Nordrhein-Westfalen warfen in den Befragungen im Ausschuss den Berliner Kollegen vor, nicht immer greifbar gewesen zu sein.

Amri wurde nicht mehr intensiv überwacht

Der spätere Attentäter Anis Amri wurde ab dem Sommer 2016, wenige Monate vor dem Anschlag, von den Berliner Fahndern nicht mehr intensiv überwacht. Allerdings betonte die Polizei kürzlich, die damalige Entscheidung habe nichts mit der Überlastung zu tun gehabt, sondern man habe Amri nicht mehr für gefährlich gehalten.

2016 referierte der Dezernatsleiter laut "Zeit Online" bei Seminaren für Krisenmanager am Frankfurter Flughafen, in Köln und in Stuttgart. Die Nebentätigkeiten wurden der Berliner Polizei zufolge seit 2005 genehmigt. Die Berliner Polizei erklärte, es seien "keine Beeinträchtigungen bzw. Beschränkungen bei der Ausübung seines Hauptamtes" festgestellt worden.

Verwendete Quellen:
  • dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
20% auf Mode mit dem Code 11586 - nur bis zum 26.04.18
gefunden auf otto.de
Anzeige
Endlich wieder Frühlingsgefühle! Jetzt bei Manufactum
alles für den Garten entdecken
Klingelbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • erdbeerlounge.de
  • kino.de
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018