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Der persönliche Schufa-Score nimmt nicht nur Einfluss auf den Abschluss von Handyverträgen oder Krediten, sondern auch auf den einer Kfz-Versicherung. Ist der Interessent in der Datei der Kreditauskunft als "vorbelastet" gebrandmarkt, kann dies eventuell zu einer Ablehnung durch einzelne Versicherungsgesellschaften führen.
Ganz gleich ob Sie Ihre Kfz-Versicherung online, über einen Makler oder gleich in der Filiale des jeweiligen Versicherungsträgers abschließen – heutzutage müssen Sie fast immer einer Überprüfung Ihrer Schufa-Datei zustimmen. Die „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“ hält mittlerweile rund 480 Millionen Datensätze zu 66,2 Millionen Bundesbürgern bereit. Ihre persönliche Datei beinhaltet unter anderem eine Zahl, deren Wert zwischen 0 und 100 Prozent liegen kann. Dieser so genannte „Schufa-Score“ bringt Ihre persönliche Kreditwürdigkeit und damit auch das Ausfallrisiko für die Kfz-Versicherung auf den Punkt. Faktoren wie bereits vorhandene Kredite und die Pünktlichkeit der Ratenzahlungen, aber auch Lebensalter, Vermögenssituation und Wohnort spielen dabei eine tragende Rolle. (Autoleasing ohne Schufa: Geht das?)
Kfz-Versicherung kann durch Schufa teuer werden (Quelle: ARCO IMAGES/imago)
Über die Schufa-Anfrage kann der Versicherer abwägen, wie risikoreich eine Geschäftsbeziehung mit Ihnen ist: Je niedriger der Wert ausfällt, desto schlechter stehen Sie in den Augen der jeweiligen Kfz-Versicherung dar. Interessierte mit einem negativen Schufa-Score weisen statistisch gesehen ein höheres Zahlungsausfallrisiko auf als Menschen mit einem hohen, beziehungsweise positiven Score. Der Versicherer könnte infolgedessen einem teuren Mahn- und Anwaltsaufwand entgegensehen, den er lieber von vornherein durch eine Ablehnung verhindert. Wohlgemerkt interpretieren nicht alle Versicherer den Schufa-Score gleich: Während Sie bei Gesellschaft A automatisch aussortiert werden, könnte Sie Gesellschaft B noch durchwinken. (Konsequenzen bei negativen Schufa-Eintrag)
Obwohl der Datenabgleich mit der Schutzgemeinschaft heute zum Alltag in vielen Geschäftsprozessen gehört, sollte er nicht überbewertet werden: Nach Auskunft der Schufa sind etwa 91 Prozent der geführten Personen mit positiven Einträgen vermerkt. (Kann man Schufa-Einträge löschen?)
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Quelle: mp (CF)
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