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Wie lange dauert eine Überweisung?

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Informieren Sie sich, wie lange eine Überweisung dauert

| fs (CF)

Eine Geldüberweisung konnte früher je nach Bank bis zu einer Woche dauern - sehr zum Ärger der Kunden. Seit 2012 gelten EU-weit jedoch weitaus strengere Regeln, die die Geldinstitute zum schnellen Geldtransfer verpflichten. Das gilt sowohl für Online-Banking als auch für Überweisungsträger aus Papier.

Überweisungsdauer: Maximal zwei Arbeitstage

Seit dem 1. Januar 2012 müssen die Banken innerhalb der EU elektronische Überweisungen innerhalb eines Arbeitstages ausführen. Gibt der Kunde also eine Überweisung per Online-Banking oder am Bankterminal in Auftrag, muss der Empfänger den Betrag am nächsten Arbeitstag auf dem Konto haben. Um einen Tag verlängert ist die Frist, wenn die Überweisung auf einem Papierformular in Auftrag gegeben wird - dann hat die Bank zwei Arbeitstage dafür Zeit. Der Samstag zählt jedoch in beiden Fällen nicht als Werktag mit. Wer am Freitag online überweist, sollte daher erst am Montag mit einer Gutschrift beim Empfänger rechnen. Diese Fristen gelten übrigens nicht nur innerhalb eines Landes, sondern EU-weit und auch international, wie die "Süddeutsche Zeitung" in einem entsprechenden Bericht meldet. (Vorteile und Risiken beim Online-Banking)

Verkürzte Fristen für Banken: Vor- und Nachteile

Für Kunden haben die verkürzten Fristen natürlich den Vorteil, dass Überweisungen schneller abgeschlossen sind. Wer beispielsweise online etwas auf Rechnung eingekauft hat, kann sich sicher sein, dass das Geld bei Online-Überweisung am nächsten Werktag beim Verkäufer angekommen ist. Nachfragen oder gar Mahnungen lassen sich so oft vermeiden. Auf einen Nachteil der verkürzten Frist weist jedoch die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) hin: Macht der überweisende Bankkunde aus Versehen einen Fehler und gibt beispielsweise eine falsche Kontonummer an, ist es wegen der verkürzten Überweisungsdauer oft deutlich schwieriger, die Überweisung zu widerrufen.

Für die Banken ist mit der Verkürzung der Überweisungsdauer eine wichtige Einnahmemöglichkeit zwischen der Abbuchung beim Überweisenden und der Weiterbuchung an den Empfänger entfallen. Während sie früher für jeden Tag, an dem die Summe bei ihnen zwischenlagerte, Zinsgewinne erzielten, ist diese Möglichkeit nun deutlich eingeschränkt. (Wie Sie eine Überweisung zurückholen können)

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