Startseite
Sie sind hier: Home > Ratgeber > Finanzen > Finanztipps >

Mahnbescheid und Vollstreckungsbescheid: Was tun?

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Mahnbescheid und Vollstreckungsbescheid

| ek (CF)

Nach einem Mahnbescheid kommt irgendwann der Vollstreckungsbescheid, wenn die offenen Forderungen des Gläubigers nicht beglichen werden.

Mahnbescheid vom Gläubiger

Wer einen Mahnbescheid wegen nicht bezahlter Rechnungen erhält, muss die offenen Forderungen umgehend an den Gläubiger bezahlen oder einen Widerspruch einlegen, wenn die Forderungen nicht berechtigt sind. Wird nichts unternommen, kann der Gläubiger nach Ablauf einer Frist den Vollstreckungsbescheid bei Gericht erwirken und die anschließende Zwangsvollstreckung in Auftrag geben. (Eidesstattliche Versicherung bei Zahlungsunfähigkeit)

Ablauf des Mahnverfahrens: Mahnbescheid 

Zum Einsatz kommt der Mahnbescheid immer dann, wenn ein Kunde seine Rechnungen nicht begleicht und auch auf die Zahlungserinnerungen nicht reagiert. Das Mahnverfahren wird im zentralen Mahngericht, das es in jedem Bundesland gibt, in Gang gesetzt. Dieses Verfahren ist in der Regel schneller und kostengünstiger, als wenn Sie den Schuldner bei Gericht verklagen. Denn alle Kosten, die bis zum Erhalt der offenen Beträge entstehen, müssen im Vorfeld zunächst vom Gläubiger getragen werden. Während die Gerichtskosten nicht unerheblich sind, kostet ein Mahnverfahren für Gläubiger nur einen Bruchteil der Summe, und die Entscheidung ist zudem auch wesentlich schneller durchgesetzt. Sie können den Mahnbescheid ganz einfach auf elektronischem Wege an das zuständige Mahngericht übermitteln, um das Verfahren zu eröffnen. Dort prüft ein Rechtspfleger den Sachverhalt und den Eingang der Gebühren. (Welche Folgen Schulden für Sie haben können)

Schuldner: Zwei Wochen Zeit, um Zahlungen zu begleichen

Im Anschluss erlässt der Rechtspfleger den Mahnbescheid und sendet diesen an den Gläubiger sowie an den Schuldner. Nun hat der Schuldner eine Frist von zwei Wochen, in der er Widerspruch einlegen oder bezahlen kann.

Vollstreckungsbescheid

Wenn nichts passiert, wird nach Ablauf der Frist der Vollstreckungsbescheid übermittelt. Nun hat der Schuldner wieder zwei Wochen Zeit, um zu reagieren und Einspruch einzulegen. Tut er dies nicht, bekommt der Gläubiger einen Vollstreckungstitel, der 30 Jahre gültig ist. Dieser ist die Grundlage zur Beauftragung eines Gerichtsvollziehers, der dann die Zwangsvollstreckung und Pfändung durchführt bzw. beim Schuldner eine eidesstattliche Versicherung einholt. (Zwangsvollstreckung: Was ist das eigentlich)

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

0
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige 
Steuersoftware gratis

Für alle Nutzer von t-online.de: Die TAXMAN Special Edition 2016 - kein Abo, keine versteckten Kosten. Hier kostenlos anfordern

UMFRAGE
Geldanlage, Kredite & Co.: Kennen Sie sich aus?
Finanzen 
Finden Sie die optimale Geldanlage

Welches Sparmodell eignet sich für Sie? Hier eine Auswahl. mehr


Fotoshows
Shopping
Shopping 
Mode in großen Größen vom Passform-Spezialisten

Wohlfühlen beginnt mit der richtigen Passform und Größe. Finden Sie aktuelle Trendmode im Special.

Shopping 
Frische Frühlings-Looks für Damen entdecken

Tropical Breeze: perfekte Styles für die neue Saison - versandkostenfrei bestellen. zum Special

Shopping 
Individueller Möbelstil mit den neuen Design-Stars

Die Einrichtungswunder: Stilvolle Accessoires für Ihre Wohlfühlatmosphäre. von OTTO

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Unsere Ratgeber-Themen von A bis Z

Anzeige
shopping-portal