Fernseher
LCD und LED: Wo liegen die Unterschiede?09.09.2013, 18:29 Uhr | fs (CF)
LED oder LCD? Beim Kauf eines neuen Fernsehers wimmelt es nur so vor Abkürzungen, hinter denen sich komplexe Technologien verbergen. Die Unterschiede sind teilweise beträchtlich, teilweise aber auch nicht. Wir erklären Ihnen, wo die Unterschiede und Gemeinsamkeiten liegen.
Der LCD mit einer Bildschirmdiagonale von 32 Zoll ist laut „Bild“ die etablierteste Fernseher-Variante in deutschen Wohnzimmern. Die Abkürzung LCD stammt aus dem Englischen und bedeutet „Liquid Crystal Display“. Gemeint sind Flüssigkristalle, deren Ausrichtung durch elektrische Impulse gesteuert wird. Vorteile ergeben sich vor allem in der Lichtausbeute, aber auch der Stromverbrauch ist deutlich geringer als beim konkurrierenden Plasma-Verfahren. In Plasmabildschirmen finden kleine Gasentladungen statt bei denen Plasma entsteht. Dieses Plasma regt Leuchtstoffe an und erzeugt damit farbiges Licht. Dafür hatten Plasmafernseher lange Zeit einen klaren Vorteil, was die Darstellung von Schwarz und dunklen Farben angeht.
LCD und LED - Die Technologien ähneln sich (Foto: imago)
Die Abkürzung LED bedeutet im Deutschen so viel wie „Licht emittierende Diode“. LEDs lösen beim Fernseher die bei LCD-Fernsehern herkömmlichen Leuchtstoffröhren ab und bieten eine deutlich günstigere und effizientere Möglichkeit der Lichtversorgung. Durch LED lässt sich ein Hintergrund dynamisch und individuell ansteuern. Mit anderen Worten werden bessere Schwarzwerte erzielt, indem die schwarzen Stellen des Bildes einfach nicht beleuchtet werden. LEDs bringen aber nicht nur einen Qualitätsvorteil, sie sparen auch eine Menge Strom und die Langlebigkeit von runden 150 Jahren spricht ebenfalls für die Technik. (Schäden vermeiden - Halten Sie Ihren Fernseher gut in Schuss)
Von der Technik unterscheiden sich LED und LCD Fernseher nur durch ihre Beleuchtung. Bei beiden Technologien kommen für die Anzeige Flüssigkristalle zum Einsatz. Während bei LCD-Fernsehern jedoch Kaltkathodenröhren (CCRT) zur Hintergrundbeleuchtung benutzt werden, kommen beim LED-Fernseher Leuchtdioden zum Einsatz. Da LEDs deutlich kleiner sind, können flachere und erheblich platzsparende Fernseher gebaut werden. Es gibt auch bereits erste OLED-Anzeigen (organic light emitting diode) - das sind LEDs aus organischen Halbleitermaterialien, die selbst so stark leuchten, dass auf eine Hintergrundbeleuchtung verzichtet werden kann. Allerdings ist diese Technologie für größere Anzeigen noch nicht marktreif und das Material zu kurzlebig.
09.09.2013, 18:29 Uhr | fs (CF)
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