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Wandern in Schluchten: die schönsten Schluchten der Welt

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Tief hinab: Wandern in den schönsten Schluchten

01.03.2013, 09:31 Uhr | Hanna Engler, t-online.de, trax.de

Wandern in Schluchten: die schönsten Schluchten der Welt. Tara-Schlucht in Montenegro. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Tiefer hinab geht es in Europa nicht: Tara-Schlucht in Montenegro. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Sie wollen die Abgründe der Natur kennenlernen? Dann unternehmen Sie doch einen Ausflug in eine der 15 schönsten Schluchten der Welt! Von den heimischen in Schwarzwald und Saarland über die Felsspalten in den angrenzenden Alpenländern bis hin zum Nonplusultra in den USA findet sich für jeden ein traumhafter Weg in allen Schwierigkeitsgraden durch dramatische Canyons mit unzähligen Naturspektakeln. Und wenn es mal keinen Wanderweg geht - dann eben auf dem Fluss. Bestaunen Sie die Wildheit tiefer Abgründe in unserer Foto-Show - Wandern in Schluchten.

Paklenica (Kroatien): Wandern durch die "Kleine Hölle"

"Kleine Hölle“, auf Kroatisch eben Paklenica, haben die Kroaten den gleichnamigen Nationalpark im Velebit-Gebirge getauft. Warum? Dazu muss man einmal in dem küstennahen Gebiet an der Adria mit seinen engen Klüften, geheimnisvollen Höhlen und ebenso rauen wie steilen und bis zu 400 Meter hohen Felsen gewesen sein. Eine andere Erklärung führt den Namen auf die im Park häufig vorkommenden Schwarzkiefern zurück. So oder so liegen hier viele Schluchten, die bekannteste ist die Große Paklenica-Schlucht (Velika Paklenica), in der unter anderem Winnetou-Filme gedreht wurden. Aber auch die Mala Paklenica ist absolut sehenswert und insgesamt 150 Kilometer Wanderwege durch die Schluchten lassen wohl keinen Wunsch offen. Aber Vorsicht: In einigen Gebieten können noch Landminen existieren - die markierten Wege also nicht verlassen, dann besteht auch keine Gefahr. Neben Höhlenbesichtigungen ist der Canyon auch beliebt bei Kletterern.

Schluchtensteig (Deutschland): durch 7 Schluchten sollst du gehn

Im Naturpark Südlicher Schwarzwald liegt die größte Canyonlandschaft Deutschlands, die von den sieben Schluchten Wutach, Schleifenbach, Lotenbachklamm, Haslachklamm, Windberg, Hohwehra und Wehra gebildet wird. Verbunden werden sie durch einen 119 Kilometer langen Wanderweg, den Schluchtensteig, der von Stühlingen aus vorbei am Schluchsee und dem Dom zu St. Blasien bis nach Wehr führt. Dabei passieren Wanderer die Schluchten und Klamme nicht nur im Tal, sondern erklimmen Berggipfel und Felskanzeln, von denen aus man wunderschön zurück oder eben voran blickt. Sanfte Hochflächen und Weidfelder, Wasserfälle und Seen, Hochmoore und grüne Urwälder säumen den Qualitätsweg Wanderbares Deutschland, den man in sechs Tages-Etappen mit Längen von 18 bis 22 Kilometer zurücklegen kann. Trittsicher und schwindelfrei sollte man allerdings schon sein, führen doch schmale Pfade und wilde Steige durch teilweise steile Bergflanken auf bis zu 1160 Meter. Als besonders reizvoll gilt die kleine Lotenbachklamm, Nebenarm der Wutachschlucht mit lediglich 1,5 Kilometern, aufgrund ihrer wildromantischen Landschaft aus unzähligen Wasserfällen, Tosbecken und dramatischen Felsen.

Barranco de Masca (Teneriffa): auf zu den Piraten

Barranco de Masca heißt der klangvolle Name der Schlucht, die im Nordwesten Teneriffas im Tenogebirge liegt und von dem malerischen Gebirgsdorf Masca hinab zum Meer verläuft. So klangvoll wie der Name, so reizvoll ist die Gegend: Angefangen von der Anfahrt immer an der Küste entlang über die Häuser in Masca, die sich abenteuerlich an die Hänge schmiegen, bis hin zur wildromantischen Lavaschlucht. Ein Weg, für den je nach Kondition fünf bis sechs Stunden benötigt werden, führt durch das tief eingeschnittene Steinlabyrinth zu einer ehemaligen Piraten- und Schmugglerbucht - von dort geht es den gleichen Weg wieder hinauf, da es vom Strand keine andere Aufstiegsmöglichkeit gibt. Alternativ lässt sich eine Bootstour entlang der Steilküste nach Los Gigantes buchen.

Gola Gorroppu (Sardinien): am Ende wartet der Teufel

Eine der tiefsten Schluchten Europas befindet sich im Supramonte-Gebirge auf Sardinien: die Gola Gorroppu mit bis zu 500 Meter hohen Felswänden. Eine Wandertour durch die Schlucht beginnt nach einer kurvenreichen Fahrt etwa 18 Kilometer südlich der kleinen Stadt Dorgali. Von da aus können die ersten elf Kilometer noch mit dem Pkw zurückgelegt werden, dann muss man die restlichen sieben aber auf Schusters Rappen umsatteln. Abwechslungsreiche Wege führen durch die vom Fluss Riu Flumineddu in das Kalkgestein gefrästen Klamm, die an einigen Stellen lediglich vier bis fünf Meter breit ist - ein beeindruckend-beklemmendes Gefühl, wenn man unter vollkommen senkrechten und in Teilen auch überhängenden Steinwänden hindurchläuft. Lichte Steineichenwälder und herrliche Gumpen, die der Fluss am Eingang der Schlucht gebildet hat, bieten eine willkommene Abkühlung an den heißen sardischen Tagen; gerade, weil die abwechslungsreiche Tour zum Teil steil in die Schlucht bergab führt und fünf Stunden - die man für Hin- und Rückweg einplanen sollte - kein Pappenstiel sind. Doch es lohnt sich allemal, die sagenumwobene Schlucht zu durchqueren, an deren Ende nach einem alten Volksglauben der Teufel höchstpersönlich auf die Seelen von Sterblichen wartet.

Schluchtenpfad (Deutschland): durch Gräten und Lianen

Konditionsstarke Wanderer finden in Losheim am See nahe dem saarländischen Merzig ein besonderes Juwel: Der Schluchtenpfad führt auf unheimlichen Hohlwegen durch acht kleinere und größere Schluchten, sogenannte Gräten, vorbei an märchenhaften Lianenwäldern und erstaunlichen Felsformationen. 10,5 Kilometer über größtenteils schmale Pfade mit einigen anstrengenden Steigungen und steilen Passsagen erwarten einen auf dem Rundweg von und zum Ortsteil Rissenthal. Gleich hinter dem Dorfplatz beginnt der erste Hohlweg, der einen in die Tiefe der Erde hinab- und in die erste Grätenschlucht hineinführt. An steil abfallenden Felswänden entlang gelangt der Wanderer immer wieder an exponierte Aussichtspunkte, von denen aus man spektakuläre Aussichten über die bizarre Schluchtenlandschaft mit ihren vereinzelten Streuobstwiesen, plätschernden Wasserfällen und urwaldgleichen Lianenfeldern genießen kann. Wie zum Beispiel in der "Großen Grät", die mit weitem Blick auf die etwa 30 Meter steil abfallenden, rötlich glänzenden Buntsandsteinfelsen aufwartet. Jede Grät ist anders als die vorherige - das macht den Schluchtenpfad zu einem besonderen Naturerlebnis.

Viamala (Schweiz): Unterwegs auf dem "schlechten Weg"

Nur wenige Meter breit, dafür 300 Meter tief ist die Viamala Schlucht, deren Namen von dem einst berüchtigten Wegabschnitt zwischen Thusis und Zillis abstammt: Der "schlechte Weg" ("Via Mala") führt noch immer durch die enge, deshalb als schwierig zu begehen geltende Schlucht in der Schweiz. Aus Sicherheitsgründen ist das beeindruckende Naturmonument daher auch nur während des Sommers (31. März bis 1. November) für Wanderer geöffnet; nach 321 Steinstufen hinab in die Tiefe kann man zwischen sechs verschieden langen Routen zwischen drei und sieben Kilometern wählen, auf denen Naturliebhaber - allein oder in einer geführten Gruppe - farbenprächtige Wasserspiele, Strudeltöpfe und die berühmte Wildener-Brücke, eine fast 60 Meter lange Hängebrücke aus Holz aus dem Jahr 1739, bewundern können. Außerdem werden für Kinder Schatzsuchen angeboten und Abenteuerlustige können die mystische Schlucht beim Canyoning erleben.

Fjaðrárgljúfur-Schlucht (Island): auf heißen Sohlen

Die für uns wohl unaussprechliche Schlucht Fjaðrárgljúfur liegt im Südosten von Island, etwa acht Kilometer westlich von dem wohl ebenso unaussprechlichen Kirkjubæjarklaustur. Bis zu 100 Meter tief hat sich Gletscherwasser in das Tuffgestein gefressen und so den etwa zwei Kilometer langen Canyon gebildet, durch den der namensgebende Fluss Fjaðrá fließt. Grüne Flächen säumen die Ränder der Schlucht, die man entlang des östlichen Randes durchqueren kann. Gelangt man erst mal auf die Hochfläche, eröffnet sich dem Wanderer ein imposanter Blick auf die freigelegten Lava- und Tuffschichten. Besonders schön: Fjaðrárgljúfur ist wunderbarer Ausgangspunkt für eine weitere Tour auf heißen Sohlen, gelangt man doch von dort direkt ins anliegende Ausbruchsgebiet des Laki Kraters.

Massaschlucht (Schweiz): wackelige Angelegenheit

Mit lediglich 6,5 Kilometern und einer Höhendifferenz von rund 600 Metern ist die Massaschlucht für die Schweiz wohl eher klein, doch die traumhaft schöne Gegend, die zum UNESCO-Welterbe-Gebiet Jungfrau-Aletsch-Bietschorn gehört, lohnt sich zu erwandern. Schwindelfrei sollte man trotz vergleichsweise geringer Tiefe aber sein - zumindest wenn man sich über die 124 Meter lange, wacklige Hängebrücke traut; immerhin 50 Meter tief geht es am Fuße des Aletschgletschers. Die Brücke verbindet Teile des Wanderwegs Belalp-Riederalp, daneben locken noch der kurze Massaweg hoch über der Schlucht sowie Canyoning-Abenteuer in derselben zu einem Ausflug in die beeindruckende Felslandschaft, die Eis und Schmelzwasser über Jahrtausende hinweg geschaffen haben.

Vikos-Schlucht (Griechenland): so schmal wie kaum eine

Einen Guinness-Titel hat die Viskos-Schlucht mit "lediglich" 600 bis 1000 Metern vorzuweisen - das liegt an ihrer vergleichsweise geringen Breite von 1100 Metern. Gemessen am Verhältnis zwischen Tiefe und Breite schlägt sie ihre tieferen Konkurrenten wie den Grand Canyon, die Tara-Schlucht, den Colca Canyon in Peru oder der Schlucht des Kali Gandaki in Nepal - denn sie ist deutlich enger als die mächtigen Canyons und gilt so laut Guinness-Buch als die tiefste Schlucht. Das macht auch das besondere Flair einer Tour durch die Schlucht im Vikos-Aoos-Nationalpark aus: Wer am Fuße der Spalte unterwegs ist, wird an einigen Stellen des knapp zehn Kilometer langen Einschnitts mit einer Enge konfrontiert, die schnell ein beklemmendes Gefühl auslösen kann. Eine Wanderung ähnelt dabei eher einer Klettertour über Geröll und Felsen - einigermaßen trittsicher und konditionell fit sollte man sein, dann warten schöne Ausblicke und gut ausgeschilderte Pfade!

Tara-Schlucht (Montenegro): die größte Schlucht Europas

Gleich nach dem Grand Canyon belegt die Tara-Schlucht in Montenegro den zweiten Platz in der Hitliste der größten Schluchten weltweit - und in Europa steht sie auf dem Siegertreppchen! Hier ist sie mit etwa 80 Kilometern nicht nur die längste, sondern mit über 1300 Metern auch die tiefste Schlucht (nicht gemessen am Breite-Höhe-Verhältnis). Ihre Größe verdankt sie dem gleichnamigen Fluss Tara, der sich mit der Zeit in das umliegende Durmitorgebirge eingegraben hat. Wasser ist überhaupt das Thema der Schlucht: Von Rafting mit Schlauchboot oder traditionellem Floß über Wildwasser-Kajaktouren bis hin zum Angelausflug - der Fluss hat einen reichen Fischbestand - kommt jeder Abenteuerliebhaber auf seine Kosten. Die Naturoase hält außerdem wunderschöne bis zu 60 Meter hohe Wasserfälle und urwüchsige Kaskaden sowie zerklüftete Ufer und Felsvorsprünge parat. Nur durchlaufen kann man die Schlucht im Tal - bisher - nicht, dafür aber Spaziergänge über mehrere Brücken am Oberlauf unternehmen oder das umliegende Gebiete des Nationalparks Durmitor mit seinen kristallklaren Bergseen erwandern.

Canon de Anisclo (Spanien): längste Schlucht der Pyrenäen

Mitten in den spanischen Pyrenäen liegt er, der Canon de Anisclo: 17 Kilometer lang behauptet sich die Schlucht als die längste der Gebirgskette und mit einem Höhenunterschied von 1200 Metern ist sie mit Sicherheit auch eine der eindrucksvollsten Taleinschnitte - und damit ein Muss für alle Pyrenäen-Besucher. Ringsum von hohen Bergen gesäumt, frisst sich der Canon de Anisclo in die Felswände des Nationalparks Ordesa Y Monte Perdido. Perfekt für alle Outdoorer, allen voran natürlich für Kletterer und Canyoning-Freaks. Für aktive Naturliebhaber lässt sich die Schlucht entlang des Rio Vellos in etwa sieben Stunden durchwandern - Begegnungen mit Schafherden, Pferden und Kühen vorprogrammiert.

Rheinschlucht (Schweiz): größter Bergsturz der Alpen

Die Rheinschlucht oder Ruinaulta im Schweizer Kanton Graubünden ist wohl einer der vielfältigsten alpinen Landschaften - dank des gewaltigen Flimser Bergsturzes vor etwa 10.000 Jahren, der mit über 10.000 Millionen Kubikmetern Fels der größte Bergsturz der Alpen ist und als einer der bedeutendsten weltweit gilt. Ein riesiger Felswürfel brach damals aus dem Gebirgsmassiv, stürzte ins Tal und versperrte dem jungen Rhein den Weg. Der suchte sich einen neuen mitten durch das Gestein und brachte dadurch eine wilde, 300 Meter tiefe Schlucht mit weißen, zackigen Steilwänden zutage. Weite Wälder, stille Seen und die Schweizer Bähnli direkt am Schluchtufer säumen vielzählige, gut markierte Wanderwege für den gemütlichen Spaziergang bis zur anspruchsvollen Tagestour. Auf den Bergsturzmassen unterwegs gelangt man zu der Aussichtsplattform "Il Spir", von der man aus einen wunderschönen Ausblick  über die Ruinaulat hat. Wer nicht gerne auf Schusters Rappen unterwegs ist, nutzt den Flussweg und lässt sich auf eine Rafting- oder Kajakerlebnis in der Schweizer Naturschönheit ein. Auch für Fahrradfreaks gibt es einen ruhigen, aber spektakulären Radweg durch die Schlucht, in der Vorder- und Hinterrhein eindrucksvoll zusammenfließen.

Gorges du Verdon (Frankreich): der Grand Canyon Frankreichs

Ein Grand Canyon in Frankreich? Tatsächlich, denn diesen Beinamen trägt die 21 Kilometer lange Gorges du Verdon in der Provence: Bis zu 700 Meter tief ragen die Kalkfelsen hinab am wohl spektakulärsten Abschnitt zwischen dem Point Sublime und dem Lac de Ste-Croix - und unten schlängelt sich türkisfarben der Fluss Verdon. Sie finden, das hört sich nach einer Traumgegend für den Ausflug zu Fuß an? - Damit liegen Sie ganz richtig, denn die Verdonschlucht, die lange Zeit als unpassierbar galt, ist mittlerweile eine beliebte Wanderregion. Der wohl bekannteste Wanderweg, der Sentier Martel, gilt als ungefährlich, aber konditionell anspruchsvoll. Die sechsstündige Wanderung beginnt und endet in der der Mitte des Canyons beim Aussichtspunkt Point Sublime. Steile Serpentinen führen den Wanderer bergab und anschließend flussaufwärts den Verdon entlang. Dabei kommt man an schwierigen Passagen wie Geröllfeldern, steilen Treppen, Eisenleitern und zwei Tunneln vorbei, in denen schon mal das Wasser bis zum Knöchel stehen kann. Neben dem Weg zu Fuß lässt sich der Gorges du Verdon natürlich auch per Kajak, Rafting-Boot oder beim Canyoning erkunden.

Samaira-Schlucht (Kreta): bis zur eisernen Pforte

Die Samaria-Schlucht ist von den vielen Schluchten Kretas wohl die am stärksten besuchte - ein Zeichen dafür, dass sich die Wanderung durch die atemberaubend wilde Landschaft von der Omalos-Hochebene westlich der "Weißen Berge" (auf Griechisch: Lefka Ori) bis hinunter zum blaufunkelnden Libyschen Meer wirklich lohnt. Allerdings ist auch mit einer Vielzahl an Gleichgesinnten zu rechnen, daher lieber im Morgengrauen starten (bevor die Reisebusse ankommen), um die Atmosphäre der 13 Kilometer langen Schlucht genießen zu können. Hinab geht es vom 1250 Meter hohen Plateau Xyloskalo, der sogenannten "hölzernen Treppe", in die Talsohle; die steilen Serpentinen des Einstiegs sind durch stabile Holzgeländer und Drahtnetze gegen Steinschlag gesichert. Zwischen den teilweise über 600 Meter hohen, schroffen Felsen windet sich ein malerischer Weg bis zum Höhepunkt, der "eisernen Pforte": einem kaum vier Meter breiten Durchschlupf zwischen den beiden Felswänden der Schlucht.

Grand Canyon (USA): größer, höher, weiter

Wer kennt ihn nicht, den Grand Canyon, größte Schlucht der Welt und eine der tiefsten. Sie darf auf der Liste der schönsten Schluchten natürlich nicht fehlen, ist sie mit der immensen Dimension von 446 Kilometern Länge auf bis zu 29 Kilometern Breite und einer durchschnittlichen Tiefe von 1,6 Kilometern eines der imposantesten Naturwunder der Erde. Gebildet von den kraftvollen Wassern des 2333 Kilometer langen Colorado Rivers, die sich im Laufe von Jahrmillionen in den Fels des Colorado Plateaus gefressen haben. Wanderungen in den Canyon oder in seiner Talsohle sollte man gut planen, denn die rote Schlucht im Norden des US-Bundesstaats Arizona ist auf keinen Fall zu unterschätzen: Jahr für Jahr werden komplizierte Rettungsaktionen und Todesfälle gemeldet. Selbstüberschätzung oder unzureichende Ausrüstung - vor allem Wassermangel - sind häufig Gründe dafür, führen Wanderungen doch von oben bis hinab an den Fluss bisweilen über 1400 Höhenmeter und durch fünf Klimazonen. Auch bei moderaten Temperaturen am Canyonrand kann im Inneren eine enorme Hitze herrschen. Viele Wege führen in das imposante Naturmonument, am bekanntesten sind der South Kaibab Trail vom Südrand hinunter zum Colorado und der Bright Angel Trail vom Nordrand bis zum Fluss und wieder hinauf zum Südrand. Für die Übernachtung im Canyon benötigt man eine Erlaubnis, deren Anzahl begrenzt ist.

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