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Indian Summer in den Adirondack Mountains

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Adirondack Mountains - farbenprächtige Traumlandschaft

24.09.2012, 15:27 Uhr | Von Egmont Strigl, srt

Indian Summer in den Adirondack Mountains. Wanderern und Bikern bieten die Adirondack Mountains im Herbst ein farbenprächtiges Naturspektakel. (Quelle: Egmont Strigl )

Wanderern und Bikern bieten die Adirondack Mountains im Herbst ein farbenprächtiges Naturspektakel. (Quelle: Egmont Strigl )

Im Herbst zeigen sich die Adirondack Mountains im US-Bundesstaat New York von ihrer wildesten Seite. Eisiger Nordwind, rauschende Wälder und mächtige Schaumkronen auf dem Wasser verleihen der Landschaft im Oktober einen ganz besonderen Reiz. Die Wolken hängen tief. Sie können von einer Minute zur anderen Regen oder in den Hochlagen Schnee abladen, aber ebenso schnell wieder aufreißen und die Sonne durchlassen, die das Land in eine Traumlandschaft aus Farben verwandelt. Lassen Sie sich von den Adirondack Mountains in unserer Foto-Show verzaubern.

Indian Summer lockt etliche Touristen an

Kadmium- und Neapelgelb, Geranium und Zinnober, Scharlach dunkel und Pompeijanisch Rot überziehen die Berge und Täler und spiegeln sich in Hunderten von Seen. Eingerahmt von Mai- oder Moosgrün und durchmischt mit Ocker- und Karmintönen lässt sich die komplette Farbskala aufzählen, um das zu beschreiben, was man in Amerika als Indian Summer bezeichnet. Eine herbstliche Orgie aus allen Gelb-, Rot- und Brauntönen, untermalt vom Blau des Himmels. Jedes Jahr wiederholt sich dieses prächtige Spektakel, und zwischen Ende September und Mitte Oktober versammeln sich Tausende "Leafpeeper", die nichts anderes wollen, als dieses Naturphänomen zu genießen.

Das bedeutet Hochsaison im 1892 gegründeten Adirondack State Park, rund fünf Fahrstunden nördlich von New York City. Sie zeigt sich in ausgebuchten Hotels, dem einen oder anderen Stau entlang der Fall Colour Routes sowie merklichem Andrang an den Ufern von Lake George und Lake Champlain, zwei Seen entlang der Grenze zu Vermont, die zu den schönsten Gewässern Neuenglands zählen.

Bergwandern im bunten Herbst

Auch in den Bergen selbst ist viel los. Der Herbst ist die schönste Zeit zum Wandern und Biken, zum Beispiel auf den vielen Scenic Byways, speziell beschilderten Themenstraßen. Auf diesen Rundkursen offenbart sich die Schönheit der Bergregion, die aus ganz unterschiedlichen Landschaften besteht.

Wild und einsam das Zentrum des Parks rund um die High Peaks, davor von Seen gesprenkelte Hochebenen, eingerahmt von Hügeln und Tälern, die ins Farmland Richtung Lake Ontario oder St. Lorenz Strom übergehen. Ein zwei Millionen Hektar großer Park, der zur Hälfte dem Naturschutz dient und der laut New Yorker Verfassung "forever wild" bleiben soll. Die wenigen Bewohner verteilen sich auf kleine Dörfer und eine größere Stadt, die über die Grenzen der USA hinaus bekannt ist: Lake Placid, Austragungsort von zwei Olympischen Winterspielen. Durch seine zentrale Lage ist die Stadt der ideale Ausgangspunkt zum Entdecken der vielfältigen Region.

Mit dem Kanu auf Seen und Flüssen

Von Lake Placid aus geht es dem bunten Laub auf der Spur durch die Berge, mit dem Kanu auf die Seen oder hinab zum Lake Champlain, dessen Tal große Bedeutung für die Entwicklung des Ostens Amerikas hatte. Es war Jahrhunderte lang Grenze zweier Indianerkulturen, später dann strategischer Korridor für die Kolonialmächte. Von New York kamen die Holländer herauf, abgelöst von den Briten, die sich im Champlain-Tal mehrere Kriege mit den aus Montreal kommenden Franzosen lieferten. Wie an einer Perlenschnur reihen sich noch heute die alten Forts. In Lake George das englische Fort William Henry, dessen Belagerung von James Fenimore Cooper in seinem Roman "Der letzte Mohikaner" verewigt wurde, weiter nördlich das französische Fort Ticonderoga, ein Stück weiter Crown Point.

Mischung aus Luxus und Wildnis

Great Camps wie Sagamore, das man besichtigen kann, sind eine Wiege des amerikanischen Tourismus, weil sie viele Menschen dazu bewegten, die Städte rund um die Adirondacks für ein paar Tage zu verlassen und ein Gefühl für die Natur zu entwickeln, was letztlich in einem besseren Verständnis für das Ökosystem dieser Berge und zu ihrem Schutz mündete.

Eine Entwicklung, die zu einer besonderen Mischung aus Luxus und Wildnis führte: einerseits die Gipfel der High Peaks, ein Refugium für Outdoor-Aktivisten, andererseits die Fülle an Wasser, das aus der Region ein Wassersport-Paradies macht. Auf den historischen Kanälen hinunter zum Hudson oder hinauf nach Montreal schippern Freizeitkapitäne, es wird gefischt, gebadet, geraftet und auf stillen Seen gepaddelt.

Eine besonders schöne Art, das Wasser und die Berge der Adirondacks zu genießen, ist eine Fahrt mit einem historischen Schaufelraddampfer auf dem Lake George. Man steht an der Reling und blickt über das dunkle Wasser hinüber auf stattliche Herrenhäuser, auf Farmen und die in die flammenden Farben des Indian Summer getauchten Bergwälder. Und plötzlich hört man ihn ganz deutlich, den "Ruf der Wildnis" im Norden New Yorks.

Weitere Informationen:

Anreise: Die Adirondacks liegen 4-5 Fahrstunden nördlich von New York City.
Einreise: Jeder USA-Besucher muss seit 12.01.2009 unter www.esta.us/deutsch eine Einreisebewilligung beantragen. Wird sie erteilt, genügt zur Einreise selbst der Reisepass.
Reisezeit: Schönste Zeit ist der Oktober.
Info: New York State Division of Tourism c/o CircleSolution, Seeleitn 65, 82541 Münsing, Tel. 08177/9989506, www.nylovesu.de, www.adirondacks.org.

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