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Tauchen in den Top-Tauchspots weltweit: Ungewöhnliche Tauchgebiete

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Tauchplätze weltweit: Tauchen à la Extravaganz

26.09.2013, 12:01 Uhr | RS, KGK

Tauchen in den Top-Tauchspots weltweit: Ungewöhnliche Tauchgebiete. Reiz des Tauchens. (Quelle: Marina Kunert)

Alles andere an der Oberfläche zurücklassen und abtauchen: Der Reiz des Tauchsports ist nachvollziehbar...  (Quelle: Marina Kunert)

Mit der Flasche auf dem Rücken in eine ganz andere Welt abtauchen. Links am Seepferdchen vorbei, rechts am Zackenbarsch, die Distanz zum Stechrochen schön gewahrt und dann weiter Richtung Nemo tauchen zu den farbenfrohen Korallen. Die Unterwasserwelt ist vielfältig und jeder Tauchspot hat seinen eigenen Charakter. Schöne Tauchgebiete gibt es nicht nur in Thailand oder am Hot-Spot Rotes Meer, sondern auch in Deutschland: Mit ein wenig Erfahrung und der ein oder anderen Ausbildung kann man beim Tauchen an diesen ungewöhnlichen Tauchplätzen weltweit faszinierende Welten erleben - auch in der Foto-Show.

Tauchen in Deutschland: einheimische Gefilde

Schwerelos unter Wasser gleiten und atmen. Wortwörtlich ab- und in eine komplett andere Welt eintauchen. Das macht die Faszination des Tauchsports aus. Wer schon mit etwas Erfahrung aufwarten kann, den treibt es in außergewöhnliche Gebiete mit Tauchplätzen, die sowohl herausragende Schönheiten anbieten, als auch technisch einiges vom Sportler abverlangen. Dabei muss es im Tauchurlaub gar nicht in die Ferne gehen, denn auch in Deutschland findet man schöne Spots zum Tauchen.

Der Sundhäuser See lockt beispielsweise mit seinen 31 Metern Wassertiefe auch Advanced Divers nach Nordhausen in Thüringen. Die Sichtverhältnisse sind mit 10-15 Metern das ganze Jahr über hervorragend. So entgehen einem nicht die Barsche, Krebse, Karpfen und Hechte, die dort meist in Gruppen ihre Runden drehen. Das klare Wasser sorgt dafür, dass der Pflanzenwuchs an manchen Stellen bis 20 Meter Tiefe reicht. Da hat auch der fortgeschrittene Taucher noch etwas Grün im Blick. Durch das Wrack der Charlotte II in 23 Meter Tiefe fühlt man sich beim Tauchen mitten in Deutschland dann auch ins Meer versetzt. Auch "Unterwasserberge" gibt es zu sehen. Wer sich bis auf den Grund wagt, sollte wegen der unebenen Bodenformationen einen Kompass mitnehmen.

Höhlentauchen nur mit spezieller Tauchausbildung

In dieser Spezialdisziplin kann Deutschland mit einigen Tauchplätzen aufwarten. Mit der entsprechenden Höhlentauchausbildung und guter Vorbereitung eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten. Für unqualifizierte und unerfahrene Taucher ist Höhlentauchen hingegen weniger geeignet.

Die Blautopfhöhle ist Teil des längsten Höhlensystems der Schwäbischen Alb. Die Wasserhöhle speist sich aus dem Blautopf, dabei ist das Blauhöhlensystem bis heute noch zu Teilen unentdeckt und wird noch immer wissenschaftlich erforscht. Der trockene Teil der Höhle ist nur übers Wasser zu erreichen und bietet mit riesigen lufterfüllten Gängen und Hallen und schneeweißen Tropfsteinformationen ein einmaliges Bild.

Wen es hingegen im Tauchurlaub zum Höhlentauchen zieht, der kann an der spanischen Costa Blanca mit viel Unterwasser-Möglichkeiten rechnen. In der Nähe von Javea findet man das Höhlenlabyrinth El Moraig. Auch im größten Höhlensystem Europas ist noch vieles unerforscht. 110 Meter tief geht es bisher in die Höhle hinein. Sie kann vom Boot oder auch von Land aus erreicht werden. Das Zusammentreffen des kalten Salzwassers und des etwas wärmeren Süßwassers bleibt jedoch nicht nur den professionellen Höhlentauchern vorbehalten. Auch bei den normalen Open-Water-Tauchgängen am Rande des Höhlensystems kann man die wärmeren Süßwasserquellen sehen und fühlen. Hier an der Küste südlich von Valencia tummeln sich zahlreiche Fischarten, zwischen den Korallen schwimmen Muränen, Oktopus, Zackenbarsch und Co.

Tauchen in der Karibik: rosa Wasser und Walhaie

Wenn es doch die Karibik sein soll, dann am besten die Besonderheiten ausschöpfen, zum Beispiel beim Tauchen im Spätsommer - dann kann man dort durch rosafarbenes Wasser schweben. Auf der kleinen Insel St. Lucia pflanzen sich zu dieser Zeit die Korallen fort. Ihre Fortpflanzungszellen verleihen dem Wasser seine außergewöhnliche Färbung. Leider lässt sich dieses Ereignis, das man Coral Spawning nennt, nicht genau vorhersagen. Doch es mangelt nicht an Alternativen: Am Anse Chastanet Reef taucht man zu exotischen Kreaturen wie Papageien- oder Lippfischen ab.

Wer neben exotischen Kleinfischen auch auf große Meeresbewohner aus ist, sollte die Galapagos-Inseln anpeilen. Nicht nur an Land lässt sich eine unvorstellbare Vielfalt betrachten. Auch unter Wasser kommt man aus dem Staunen nicht heraus: Von den berühmten Galapagos-Schildkröten über Äquatorpinguine und Leguane bis hin zu Mondfischen – die Inselgruppe ist an Kuriosität kaum zu überbieten. Und noch jemand findet sich in diesen Gewässern ein... Zwischen Juni und Oktober haben die Walhaie Saison. Der größte Fisch unserer Meere wird bis zu 13 Meter lang und ist ein schreckhafter Zeitgenosse. Tipp: Nur langsam bewegen, wenn man beim Tauchen in die Nähe des Kolosses kommt. Ebenfalls häufig bei dieser Tauchsafari anzutreffen sind Hammerhaischulen. Eindrucksvoll ziehen die Jäger mit dem breiten Kopf oft in Gruppen von mehreren hundert Fischen durchs Wasser.

Trotz der verlockenden Schönheit dürfen die Galapagos-Inseln tauchtechnisch nicht unterschätzt werden. Starke Strömungen, unberechenbare Wellen und schwierige Sichtverhältnisse machen die Gewässer zu einem der schwierigsten Tauchplätze weltweit. Nichts also für Tauchanfänger. Zwar kann das äquatoriale Wasser eine zum Schnorcheln angenehme Oberflächentemperatur von bis zu 30 Grad erreichen, in der Tiefe jedoch wird es ganz schön kühl. Die Durchschnittstemperatur von 18 Grad erfordert demnach einen dickeren Neoprenanzug. 

Hot-Spot Rotes Meer: Tauchen zur AIDA

Im Roten Meer kann man eine altehrwürdige Namensverwandte des Clubschiffs AIDA aus einer ungewöhnlichen Perspektive betrachten. Das 82 Meter lange Dampfschiff sank 1957 vor El Akhawein, den ägyptischen Brother Islands, und ruht nun kopfüber in einer Tiefe von 25-60 Metern. Fast wie ordnungsgerecht angelegt wirkt das Schiff an der abfallenden Riffkante von Big Brother Island. Bis auf die Kollision mit dem Riff ist die AIDA noch voll intakt und wurde auch nicht ausgeschlachtet. So bietet das inzwischen korallenbewachsene Schiff von innen wie von außen ein einmaliges Erlebnis für Taucher.

An dieser Stelle kämpft man beim Tauchen mit starken Strömungen, darum gelten die Brother Islands als einer der schwierigsten Tauchplätze am Hot-Spot Rotes Meer. Drift-Tauchgänge, bei denen mit der Strömung getaucht wird, sind daher an der Tagesordnung. Neben dem starken Korallenbewuchs und den bunten Fischschwärmen sind auch viele Großfische und Haie zu sehen. Das lässt das Taucherherz gleich doppelt höher schlagen. 

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