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Deutschland zu Fuß  

Die schönsten Wanderregionen Deutschlands

24.06.2014, 12:50 Uhr | t-online.de

Die schönsten Wanderregionen Deutschlands. Ein geschützter Natur-See im Schwarzwald, dessen Besuch bei einem Urlaub in der Region nicht fehlen darf: der idyllische Feldsee am Fuße des Feldbergs. (Quelle: Shutterstock)

Ein geschützter Natur-See im Schwarzwald, dessen Besuch bei einem Urlaub in der Region nicht fehlen darf: der idyllische Feldsee am Fuße des Feldbergs. (Quelle: Shutterstock)

Hand aufs Herz: Wann waren Sie das letzte Mal wandern? Es gibt in Deutschland viele schöne Wanderregionen, die entdeckt werden möchten. Das nehmen wir in Zusammenarbeit mit Travelzoo zum Anlass, fünf Regionen Deutschlands zu präsentieren. Denn ein längerer Streifzug durch die Natur ist nicht nur gesund, sondern bei den Deutschen auch in Form eines Aktivurlaubs sehr gefragt. Schöne Regionen und Pfade gibt es hierzulande genug - vom Schwarzwald bis zum Harz. Schauen Sie sich die Orte auch in unserer Foto-Show an.

Das Allgäu – eine Fülle an Möglichkeiten

Das Allgäu richtet sich an Wanderfans wie fast keine andere Region Deutschlands. Diese Form des Aktivurlaubs ist hier urtypisch. Als ein wahres "Wander-Mekka" zeigt sich die Gegend um den Ort Bad Hindelang. Weitverzweigte Routen führen über rund 300 Kilometer durch das attraktive Ferienland. Ob nun auf einer eher gemütlichen Tour in Tallage oder bis hoch hinauf in alpine Regionen mit Alpen-Panorama. Beliebte Ziele sind beispielsweise der Hochvogel (2592 Meter), genauso wie Wanderungen zum Schrecksee oder Engeratsgundsee. Für Freunde anspruchsvoller Gratwanderungen bietet sich die Route Iseler-Bschießer-Ponten an. Richtiges Abenteuer für Groß und Klein verspricht wiederum eine Tour entlang des "Schmugglersteigs". Wer mag, bucht hier eine geführte Wanderung und erfährt jede Menge spannende Geschichten über lang vergangene Tage. Und für Urlauber, die ihre Füße nicht zu sehr beanspruchen möchten, gibt es den "langsamsten Wanderweg der Welt". Die Strecke hat eine Länge von elf Kilometern, doch das ist nicht entscheidend. Denn während der Wanderung laden elf Hütten und Gasthöfe zur Rast ein - Pausen dürften damit sicherlich nicht zu kurz kommen. So kann es gut und gerne passieren, dass das Tempo auf weniger als einen Kilometer pro Stunde zusammenschrumpft. Aber bekanntlich ist ja der Weg das Ziel.

Wer am Ende die Stempel aller elf Stationen vorweisen kann, darf sich als begehrte Trophäe die "Langsam-Wander-Urkunde" in der Gästeinformation Bad Hindelang abholen. Neben ihren abwechslungsreichen Wanderstrecken punktet die Region außerdem mit ihrer ausgezeichneten Luftqualität. Deswegen werden auch eine Vielfalt an gesundheitsorientierten Wanderungen geboten: neben klimatherapeutischen gibt es Yoga-, meditative und philosophische Touren. Hier wird jeder fündig.

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Das Sauerland – "das Land der tausend Berge"

Auch das schöne Sauerland eignet sich vorzüglich für einen Wanderurlaub. Echte Wahrzeichen dieses Landstrichs sind seine dichten Buchen- und Fichtenwälder. Wie für Mittelgebirgslandschaften typisch, gehören auch unzählige Berge und Täler zu den markanten Merkmalen des Sauerlands. Nicht umsonst heißt diese Region auch "das Land der tausend Berge". Zahlreiche Wiesen, Seen und rustikal-romantisches Fachwerk runden den bezaubernden Anblick ab. Das Sauerland ist ein Garant für Erholung pur. Und die Gegend lässt sich am besten wandernd erkunden. Unzählige Wege und Pfade laden dazu ein. Speziell im Sommer bietet sich die Route durch den Naturpark Arnsberger Wald an. Darüber hinaus gibt es bei einer Tour im Dreieck Arnsberg - Möhnesee - Warstein ursprüngliche Natur zu bestaunen. Ob bei Fernblick oder in dichten, schattenspendenden Wäldern, ob über Berge oder im Tal, entlang von Bächen oder Seen - der Arnsberger Wald steht für eine bunte Mischung an Attraktionen. Auch der Artenreichtum der Flora und Fauna begeistert.

Bekannt ist das Sauerland als Wanderregion vor allem aber für sein Aushängeschild, den Rothaarsteig. Er gilt als einer der schönsten Höhenwege des Kontinents. Hierfür planen Urlauber allerdings lieber etwas mehr Zeit ein. Denn als Fernwanderweg wird bei dieser Tour eine Strecke von immerhin knapp 150 Kilometer zurückgelegt. Der Rothaarsteig wird in der Regel auf sechs, acht oder auch zwölf Etappen gemeistert. Je nach Fitness, Lust und Laune. Ausgangspunkt ist Brilon im Sauerland, das Ziel ist im hessischen Dillenberg erreicht. Es geht quer durch das Sauerland, das Wittgensteiner Bergland, über das Siegerland bis ins Dill-Bergland. Größtenteils schlängelt sich der Pfad dabei durch das Rothaargebirge. Dieser "Weg der Sinne" ist für Wandersleute ein absoluter Glücksfall. Bestens beschildert wartet ein echtes Naturerlebnis!

Wanderparadies Schwarzwald

Bekannt ist der Schwarzwald vor allem für Kuckucksuhren, Schinken, Trachten mit Bollenhüten und leckere Kirsch-Torte. Natürlich sind diese Dinge eng mit den Gedanken an die schöne Gegend verwoben – die Attraktion selbst bleiben allerdings der Wald und die Natur selbst. Die Ferienregion ist rund 11.100 Quadratkilometer groß und hat somit eine Menge zu bieten. Dabei ist ein Streifzug zu Fuß durch den wunderschönen Schwarzwald die beste Möglichkeit, um ihn zu erleben. Belohnt wird man mit einer atemberaubenden Naturlandschaft aus tiefen Tälern und nahezu unberührten Landstrichen. Speziell die wunderschönen Ausblicke sind jeden einzelnen Schritt wert. Bei ausgezeichneten Wetterbedingungen reicht die Sicht gar bis in die entfernten Alpen oder Vogesen. Im Westen wartet die Weinlandschaft Baden, die im Sommer nicht mit Sonne geizt. Und im Hochschwarzwald locken vor allem die Wandertouren rund um den 1493 Meter hohen Feldberg - dank unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade für jedermann bestens geeignet.

Bei der Tourenplanung sollte der Feldsee auf jeden Fall als Anlaufpunkt dienen. Er befindet sich am Fuße des Feldbergs - flankiert vom steilen Bergmassiv und dichten Wald. Der Feldberg an sich ist der höchste Punkt des Schwarzwalds. Eine kleine Senke, bekannt als "Grüble", trennt den Seebuck (1448 Meter) vom eigentlichen Feldberggipfel. Dort befindet sich zum einen ein Bismarckdenkmal in Form einer Steinpyramide. Zum anderen ein Aussichtsturm, der einen weiten Blick über den imposanten Schwarzwald ermöglicht.

Harz – der Klassiker und den Wanderregionen

Diese Region darf bei einer Auflistung der schönsten deutschen Wanderregionen nicht fehlen - der Harz ist ein echter Touristen-Magnet und der Aktivreise-Klassiker. Möglichkeiten für ausgedehnte Touren gibt es mehr als genug. Dabei kann zwischen unterschiedlichen Entfernungen, Schwierigkeitsgraden und Zielen gewählt werden. Egal ob eine entspannte Halb- oder eine längere Tagestour entlang des Flusses Ilse oder die ambitionierte Mehrtages-Route des Harzer-Hexen-Stieges. Rund zwei Kilometer südöstlich des Brockengipfels liegt an der Heinrichshöhe die Quelle des Flusses Ilse. Der Weg entlang des romantischen Gebirgstals bietet sich ausgezeichnet für Wanderungen an und ist nach Heinrich Heine benannt, in dessen Fußstapfen man sich wortwörtlich begibt. Denn der bekannte Schriftsteller nahm diese Route im September 1824 bei seinem Abstieg vom Brocken. Als Stopp dürfen auch die bekannten Ilsefälle keinesfalls fehlen.

Harz pur gibt es außerdem auf dem Harzer-Hexen-Stieg zu erleben. Auf dieser Strecke kann man sich am besten ein Bild vom legendären Naturpark machen – und dieser hinterlässt garantiert einen bleibenden Eindruck. Die markierte Strecke führt rund 100 Kilometer durch die Landschaft. Los geht es in Osterode bis man schließlich Thale erreicht. Zahlreiche Natur-Attraktionen säumen den Wegesrand. Dichter Wald und steile Felsformationen sind dabei dauerhafte Begleiter. Außerdem bekommt man auf dem Pfad einen Eindruck von der einstigen, glorreichen Bergbautradition der Region. Auf dem Hexen-Stieg geht es vorbei an Orten wie Lerbach, Altenau und Torfhaus. Im Anschluss folgt man dem Goetheweg bis zum bekannten Brocken - sicherlich ein Highlight der Tour. Weiter geht es über Schierke und Drei Annen Hohne bis nach Königshütte. Nun teilt sich die Strecke und findet kurz vor Altenbrack wieder zusammen. Das letzte Stück geht es den Fluss Bode entlang, bis das Ziel in Thale erreicht ist. Der Harzer-Hexen-Stieg kombiniert Natur, Geologie und Geschichte mit einer atemberaubenden Landschaft. Die Tour sollte auf fünf Etappen ausgerichtet werden – und ist somit eher etwas für Wanderurlauber, die gut zu Fuß sind.

Wanderland Thüringen

Speziell die Gegend um den Thüringer Wald gilt als wahres Wander-Eldorado. Immerhin ist diese Region das größte zusammenhängende Waldgebiet der Bundesrepublik. Deswegen bietet sich eine Vielzahl an Möglichkeiten, um zu Fuß auf Entdeckungsreise zu gehen. Wanderer sollten den berühmten Rennsteig auf jeden Fall auf ihrem Radar haben. Auf knapp 170 Kilometern erstreckt sich die Route vom Mittellauf der Werra bis zum Oberlauf der Saale. Der Weg führt über den Gebirgskamm des Thüringer Waldes, des angrenzenden Thüringer Schiefergebirges bis in den nördlichen Frankenwald. Oder kurz: vom Eisenacher Stadtteil Hörschel bis nach Blankenstein. Schon der Weg dorthin ist spektakulär. Gestartet wird am besten mit der Drachenschlucht. Eine enge Felsklamm, die sich durch seltene Pflanzen, Moose, Farne und auch Tiere auszeichnet. Charakteristisch für den Rennsteig sind vor allem die weiten, ausgedehnten Fichtenwälder.

An einigen Passagen verläuft der Weg exakt durch das Gebiet der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Ein historisches Pflaster, das über Jahrzehnte nahezu komplett vom Menschen unberührt blieb. So konnten einige Pflanzen und Tierarten diese Gegend als naturbelassenen Lebensraum nutzen und sich frei entfalten. Und das ist noch heute der Reiz des Rennsteigs. Generell macht die Route Geschichte greifbar. Zeitzeugen in Form von Grenzsteinen erinnern an vergangene Tage. Der Rennsteig verläuft bis auf wenige Ausnahmen auf großzügigen und befestigten Pfaden. Hauptsächlich geht es dabei durch Wälder, die im Sommer angenehmen Schatten spenden. Zahlreiche Aussichtspunkte erlauben in regelmäßigen Abständen einen umwerfenden Blick auf die schier grenzenlosen Weiten des Thüringer Waldes. Der Rennsteig ist sehr gut beschildert und entlang der Strecke laden zahlreiche Unterkünfte verschiedenster Preislagen zur Übernachtung ein. An Raststationen und Hütten mangelt es ebenfalls nicht.

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