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Nepal: Gefährlicher Airport wieder offen

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Gefährlicher Airport wieder offen

09.11.2011, 13:22 Uhr | mro, dpa, AFP, t-online.de

Nepal: Gefährlicher Airport wieder offen. Der Flugplatz von Lukla hat eine der kürzesten Lande - bzw. Startbahnen der Welt.  (Quelle: imago)

Der Flugplatz von Lukla hat eine der kürzesten Lande - bzw. Startbahnen der Welt. (Quelle: imago)

Er gilt als einer der gefährlichsten Flughäfen der Welt und war vergangene Woche Endstation für mehr als 3000 Touristen. Schlechtes Wetter hatte Starts und Landungen verhindert, erst seit Dienstag können Kleinflugzeuge die gefährliche Piste wieder anfliegen. Sehen Sie den gefährlichen Airport und weitere spektakuläre Landebahnen in unserer Foto-Show.

Jeden Tag 500 Touristen am gefährlichen Flughafen

Bei guter Sicht landen und starten in Lukla täglich rund 500 Touristen. Der Flughafen gilt als einer der gefährlichsten der Welt und wird häufig wegen schlechten Wetters geschlossen. Nach der Öffnung des Flughafens am Dienstag herrschte reger Betrieb. Gestrandete wurden evakuiert, zudem brachten Flugzeuge Lebensmittel wie Brot, Nudeln, Eier, Gemüse und frisches Fleisch in die abgelegene Bergregion. Die Flüge dort hin mussten am 31. Oktober wegen dichten Nebels ausgesetzt werden. Der Flughafen liegt auf 2.860 Metern Höhe und ist Ausgangspunkt für Touren in den Himalaya und auf den Mount Everest. Nepal ist ein beliebtes Ziel für Bergwanderer und Trekking-Sportler. In Lukla ist die kleine Start- und Landebahn für Kleinflugzeuge direkt in den Hang gebaut. Wer dort seine Maschine nicht hochziehen kann, segelt direkt den Abhang hinunter und zerschellt. Und beim Anflug wirkt die Bahn wie ein Strich in der Landschaft. Als eine der wenigen kommerziellen Airlines startet und landet Yeti Airlines vom Himalaya-Airport.

Touristen verließen Flughafen teils zu Fuß

Nachdem am 31. Oktober der Flughafenbetrieb eingestellt wurde, nahmen einige Touristen ihr Schicksal selbst in die Hand und machten sich zu Fuß auf den Weg in die vier Tagesmärsche entfernte Stadt Jiri, von wo aus sie mit Bussen weiter nach Kathmandu fahren wollten. Einige hundert Menschen konnten mit privaten Hubschraubern Lukla verlassen. Die Tickets kosteten nach Angaben von Touristen allerdings umgerechnet bis zu 4300 Euro.

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Am Strand der Karibikinsel St. Martin riskieren Touristen offenbar Kopf und Kragen. zum Video

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