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Airline darf Beförderung von Passagieren mit Gips ablehnen

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Auf die Beförderungsbedingungen achten  

Airline darf Beförderung von Passagieren mit Gips ablehnen

23.01.2014, 11:07 Uhr | dpa-tmn

Airline darf Beförderung von Passagieren mit Gips ablehnen. Nicht jede Airline lässt Passagiere mit Gips an Bord. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nicht jede Airline lässt Passagiere mit Gips an Bord. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein Beinbruch ist ärgerlich - erst recht, wenn ein geplanter Urlaub ansteht. Wer sich trotzdem fit genug fühlt und in den Flieger steigen möchte, sollte vorher die Beförderungsbedingungen der Airline lesen. 

Airlines dürfen die Mitnahme von Passagieren mit Gipsverbänden ablehnen. Entsprechende Regelungen finden sich meist in den Beförderungsbedingungen. So weist Air Berlin darauf hin, dass Personen mit Gipsverband zu ihrer eigenen Sicherheit innerhalb der ersten vier Tage nach Anlegen die Beförderung verweigert werden kann. Im Einzelfall könne die Airline jedoch auch anders entscheiden. Dafür ist es jedoch notwendig, dass ein ärztliches Attest vorliegt, nach dem während des Fluges keine gesundheitlichen Gefahren zu erwarten sind. 

Auf die Beförderungsbedingungen achten

Bei Tuifly benötigen alle Passagiere mit Gips ein Attest. Darüber hinaus müssen sie eine Einverständniserklärung unterzeichnen und damit bestätigen, dass sie über die Risiken des Transportes aufgeklärt wurden. Die Airline rät, in den ersten 48 Stunden nach der Fraktur gar keine Flüge anzutreten, in den ersten 24 Stunden seien Flüge verboten. Innerhalb der ersten sieben Tage nach einer Fraktur muss der Gips gespalten sein.

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Bei Germanwings heißt es, dass die Beförderung mit Gips grundsätzlich möglich ist. Auch hier lautet die Voraussetzung jedoch, dass dieser gespalten ist oder über eine Dehnungsfuge verfügt. Zudem rät die Airline, eine ärztliche Bescheinigung mitzuführen. 

Gips kann sich im Flugzeug ausdehnen

Hintergrund für die Regelung, dass der Gips in den ersten Tagen gespalten sein muss, ist der Luftdruck an Bord. Frische Wunden können sich während des Flugs ausdehnen. Ein gespaltener Gips gibt den Wunden Platz dazu.

Bei Lufthansa gibt es keine allgemeingültigen Regelungen. Bei verschiedenen Erkrankungen und Verletzungen ist jedoch eine Beurteilung der Flugreisetauglichkeit durch den Medizinischen Dienst bei Lufthansa vorgeschrieben. Das Medical Operation Center ist täglich zwischen 6.00 und 22.30 Uhr unter der Telefonnummer 069/69 65 50 77 erreichbar. 

Zusätzliche Plätze buchen

Teilweise müssen Passagiere mit Gipsverbänden auch zusätzliche Sitze buchen. Bei Tuifly müssen Fluggäste zum Beispiel mit einem Oberschenkelgips zwei weitere Sitzplätze dazukaufen, da das Bein während des Fluges hoch gelagert werden muss und es aus Sicherheitsgründen nicht auf den Gang ausgestreckt werden darf. Auch bei Ryanair gilt diese Regelung. Wer nur den Unterschenkel eingegipst hat, benötigt bei dem irischen Billigflieger nur einen Sitzplatz. 

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