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Mein Schiff 2: TUI verärgert Ehepaar mit Kreuzfahrt im Dunkeln

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Kreuzfahrt im Dunkeln auf der "Mein Schiff 2"

15.03.2013, 11:56 Uhr | aja

Mein Schiff 2: TUI verärgert Ehepaar mit Kreuzfahrt im Dunkeln. Die "Mein Schiff 2" im Hafen. (Quelle: imago/McPHOTO)

Die "Mein Schiff 2" im Hafen. (Quelle: McPHOTO/imago)

Eine Kreuzfahrt durch den Orient - das klingt nach Entspannung, Erholung und richtigem Urlaub. Das hatte auch ein Ehepaar aus Essen vor, die eine solche Reise mit der "Mein Schiff 2" ab Dubai durch den Golf von Aden gebucht hatten. Doch anstatt Ausgeglichenheit habe sich während ihrer Kreuzfahrt Ärger und Unverständnis breit gemacht, berichtet "Der Westen". Denn TUI Cruises trifft für den gelegentlich von Piraterie betroffenen Golf von Aden Sicherheitsvorkehrungen, von denen die beiden Essener Passagiere nichts gewusst hätten.

Kein Licht an Deck

Rund 7000 Euro haben die beiden Urlauber laut Bericht für ihre Reise ausgegeben. Rund einen Monat vor der Kreuzfahrt macht TUI Cruises die Passagiere in einem Schreiben darauf aufmerksam, dass an fünf Nächten alle Außendecks außer dem Pooldeck zwischen Sonnenuntergang und -aufgang geschlossen werden. Außerdem werden in diesem Zeitraum alle Außenlichter wie beispielsweise die Poolbeleuchtung ausgeschaltet, um die Sehkraft im Dunkeln zu verbessern. Zudem empfiehlt der Reiseveranstalter, in diesen Nächten die Vorhänge in den Kabinen geschlossen zu halten und den Balkon nicht zu nutzen. "Dazu sind die Gäste jedoch nicht verpflichtet, das sind Empfehlungen", heißt es seitens der TUI Cruises auf Anfrage der Reiseredaktion von T-Online. Eine Zigarette auf dem Balkon rauchen sei also weiterhin gestattet.

Problem der Piraterie allgemein bekannt

TUI Cruises verweist darauf, dass "eine Umbuchung oder Stornierung der Reise jederzeit zu den regulären Geschäftsbedingungen von TUI Cruises möglich ist." Doch laut "Der Westen" hätten die Stornokosten zu dem Zeitpunkt, da das Ehepaar über die Sicherheitsmaßnahmen informiert wurde, rund 60 Prozent betragen. "Wir beobachten die Region sehr sorgfältig und erarbeiten kurzfristig ein Konzept aus Sicherheitsmaßnahmen", erklärt TUI Cruises-Sprecherin Godja Sönnichsen. Daher seien die Passagiere auch erst kurzfristig informiert worden. Generell sei jedoch "allgemein bekannt, dass es in den vergangenen Jahren im Golf von Aden vereinzelt zu Fällen von Piraterie gekommen ist." Aus diesem Grund ginge der Veranstalter bei einer Buchung davon aus, "dass der Gast diese Reise, die die Durchquerung des Golfs von Aden beinhaltet, bewusst ausgewählt hat."

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