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Sehenswürdigkeiten und ihre Doubles: Freiheitsstatue steht auch im Elsass

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Sehenswürdigkeiten-Doppelgänger  

Sehenswürdigkeiten und ihre Doubles: Die Freiheitsstatue steht auch in Paris und im Elsass

26.04.2011, 17:12 Uhr | Christian Haas/srt

Sehenswürdigkeiten und ihre Doubles: Freiheitsstatue steht auch im Elsass. Die Freiheitsstatue von New York ist weltbekannt. Doch wer weiß, dass eine kleine Doppelgängerin in Paris steht? (Fotos: srt/Montage: t-online.de)

Die Freiheitsstatue von New York ist weltbekannt. Doch wer weiß, dass eine kleine Doppelgängerin in Paris steht? (Fotos: srt/Montage: t-online.de)

Die Freiheitsstatue steht doch in New York und nicht im Elsass? Und der Eiffelturm in Paris und nicht in Prag, oder? Viele weltbekannte Sehenswürdigkeiten wurden zum Teil so gut kopiert, dass man fast an eine optische Täuschung glauben möchte. Wir verraten Ihnen, wo Sie die besten Doubles finden können. Schauen Sie sich die Sehenswürdigkeiten-Doppelgänger auch in unserer Foto-Show an.

Der Eiffelturm hat viele Nachahmer

Das Pariser Wahrzeichen, der Eiffelturm, weist eine ganze Reihe von Nachahmern auf. Der rund 145 Meter hohe Berliner Funkturm etwa erinnert mit seiner Stahlfachwerkkonstruktion daran, ebenso wie der Aussichtsturm Petrin in Prag.

Die amerikanische Freiheitsstatue gibt's gleich zweimal in Frankreich

Vor dem "echten" Eiffelturm, in Eleganz und Größe - 324 Meter! - unübertroffen, steht im Übrigen eine Kopie einer anderen Sehenswürdigkeit von Weltrang. Es handelt sich um die Freiheitsstatue in den USA - wenngleich in deutlich geschrumpfter Version. Die mit elf Metern etwa vier Mal so kleine Statue am Ende der Allée des Cygnes auf der île aux Cygnes (Schwaneninsel) wurde Paris 1885 gewidmet und ist nach Westen ausgerichtet, Richtung Atlantik und damit zu ihrer "großen Schwester" im New Yorker Hafen. Diese war einst ein Geschenk der Franzosen. Eines, das heute noch nachwirkt, denn beinahe jeder US-Bundesstaat besitzt eine Replik. Und seit 2004 gibt es auch im elsässischen Colmar eine zwölf Meter hohe Nachbildung.

Der Spiegelsaal im Schloss Versailles - ebenfalls kein einzigartiges Kunstwerk

Der Spiegelsaal im Schloss Versailles bei Paris gehört zur Crème de la Crème des Barock. Nicht nur Kulturfans können sich an dem Prunk ergötzen, sondern auch Schulgruppen, Kegelclubs oder Familien. Jedes Jahr kommen rund drei Millionen Besucher und staunen über den 75 Meter langen Saal, die Bogenfenster und die gegenüber liegenden Spiegel. Die Decke zieren in Stuck gefasste Deckengemälde, die den Sonnenkönig Louis XIV. verherrlichen. Ein einzigartiges Kunstwerk? Von wegen! Schließlich existiert ein weiterer Spiegelsaal, der mit 98 Metern sogar noch größer als das Original ist. Er befindet sich mitten in Bayern, auf der Insel Herrenchiemsee im Chiemsee. Märchenkönig Ludwig II. wollte dort nicht nur den Spiegelsaal, sondern gleich ganz Versailles kopieren - wenngleich das Schloss Herrenchiemsee die gesamte Dimension von Versailles dann doch nicht erreichen konnte.

Lissabons gelungene Kopie der Golden Gate Bridge

Das Original befindet sich in den USA, die Nachahmung in Europa: Für die weltberühmte Golden Gate Bridge am Eingang zur San Francisco Bay gilt das ebenfalls. In ähnlichem Rostrot und ähnlicher Hängebrückenmanier glänzt die Brücke des 25. April in Lissabon, die mit einer Gesamtlänge von 2287 Metern den Fluss Tejo überspannt. Doch wer genauer hinsieht, erkennt einige Unterschiede. Der auffälligste: Die Pylone der Golden Gate-Brücke werden von Querverstrebungen stabilisiert, bei der "Ponte 25 de Abril" dagegen sind diese kreuzförmig angebracht.

Zum Verwechseln ähnlich: Das Kapitol in Washington und das in Havanna

Finde die Unterschiede: Dieses Spiel ließe sich auch in Havanna spielen. Das Capitolio wurde nämlich in vielerlei Hinsicht dem Washingtoner Kapitol nachempfunden. Ein Unterschied: Die kubanische Kapitol-Variante ist einen Meter höher! Wie ihr Vorbild aus den USA mit Stilelementen der Renaissance gepflastert, dient sie heute jedoch nicht wie geplant als Regierungssitz, sondern als Kongresszentrum. Außerhalb der Tagungen steht es der Öffentlichkeit zur Besichtigung offen.

Der Petersdom ist ebenfalls mehrfach vertreten

Kirchen sind die allermeiste Zeit geöffnet, so auch eine der wichtigsten Kirchen der Christenheit: der Petersdom im Vatikan. In puncto Nachbauten waren die Kirchenväter ebenfalls recht offen, schließlich gewährten sie eine ganze Reihe mehr oder weniger gelungener Petersdom-Kopien. Eine ist die berühmte St. Paul's Cathedral in London, eine andere Kopie befindet sich in Yamoussoukro an der Elfenbeinküste. Die Basilika von Notre-Dame de la Paix ist mit einer Grundfläche von rund 30.000 Quadratmetern sogar noch größer als das Original in Rom.

Das Taj Mahal in Indien gibt's ebenfalls doppelt

Das Copy&Paste-Prinzip scheint indessen zeitlos: Auch im neuen Jahrtausend werden Kopien von weltberühmten Sehenswürdigkeiten angefertigt, etwa vom Mausoleum Taj Mahal in Indien. Ein reicher Filmemacher ließ erst vor eineinhalb Jahren in Sonargaon in Bangladesch eine beinahe gleich große Replik des berühmten Bauwerks anfertigen. Die Bauzeit betrug fünf Jahre, der Nachbau verschlang 58 Millionen US-Dollar, die vor allem für Marmor und Granit aus Italien sowie eine 160 Kilogramm schwere Kuppel aus Gold draufgingen.

Londons Sehenswürdigkeiten-Kopien in Originalgröße

Wem das ganze Reisen zu anstrengend ist, der beschränkt sich auf das Londoner Victoria & Albert Museum. Denn dort können Interessierte all das in Originalgröße bestaunen, wofür sie sonst zahlreiche Städtereisen unternehmen müssten. Dort findet sich Michelangelos "David" ebenso wie die Trajanssäule - wenngleich in zwei Teile zerlegt - oder der Pórtico de la Gloria aus der Wallfahrtskirche von Santiago de Compostela. Dazu gesellen sich Hunderte weitere weltberühmte Meisterwerke. Allesamt keine Originale, aber gut gemachte Kopien.

Kunstfreunde kommen in Oberbayern auf ihre Kosten

Kunstfreunde können sich ebenfalls Reisekosten sparen, die nötig wären, um rund 500 bekannte Bilder aufzusuchen. Eine Fahrkarte in das oberbayerische Wasserburg am Inn genügt. In dem weltweit einmaligen Imaginären Museum werden auf vier Etagen Werke von Breughel über Spitzweg, Monet, Picasso bis hin zu Chagall und Hundertwasser gezeigt. Allerdings handelt es sich auch hier keineswegs um Originale, sondern um Gemälde und Zeichnungen, die in einem aufwendigen Verfahren originalgetreu repliziert wurden.

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