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Teneriffa - Ein Sternenhimmeleldorado

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Cañadas del Teide  

Teneriffa - Ein Sternenhimmeleldorado

22.02.2017, 11:54 Uhr | Michael Kunze

Teneriffa - Ein Sternenhimmeleldorado. Lichter der Nordküste und Sternbild Orion. (Quelle: Michael Kunze)

Lichter der Nordküste und Sternbild Orion. (Quelle: Michael Kunze)

Hoch oben, in den Cañadas del Teide, auf circa 2400 Meter über dem Meeresspiegel sieht man einen sagenhaften Sternenhimmel. Las Cañadas ist der Name für die 17 Kilometer durchmessende Caldera, ein ringförmiger Kraterrand, der 2007 zum UNESCO Weltnaturerbe aufgenommen wurde. Schauen Sie sich Impressionen auch in unserer Foto-Show an.

Am nördlichen Rand der Caldera befindet sich der Teide mit 3718 Metern über dem Meeresspiegel höchste Berg Spaniens. Der Teide ist ein Schichtvulkan und somit durch hintereinander folgende Eruptionen entstanden. Der ca. 200 Meter hohe Gipfelbereich "El Pitón" ist aus einem älteren Krater entstanden und ist nur mit einer Genehmigung begehbar. Die Vulkanaktivitäten auf Teneriffa sind noch jung, der letzte Ausbruch ereignete sich am 18. November 1909.

Warum ist Teneriffa ein Sternenhimmeleldorado?

Ein guter und sternenübersähter Sternenhimmel zeichnet sich durch seine Dunkelheit aus. Ein großer Faktor ist reine saubere Luft und aber vor allem das erzeugte künstliche Licht. Das in Städten und Ortschaften erzeugte Licht wird leider zu 80 bis 90 Prozent ungebraucht in den Himmel gestrahlt. Aerosole, also Staub und Dunst reflektieren das Licht wiederrum und erzeugen eine Himmelsaufhellung, die die Faszination des Sternenhimmels verschwinden lassen. Dies ist auch der Grund, warum in Deutschland kaum mehr Sterne zu sehen sind. Geschweige denn die Milchstraße.

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Was ist auf Teneriffa anders?

Teneriffa hat den Vorteil, dass der vorherrschende Passatwind für eine meist klare und saubere Luft sorgt. Der Nord-Ost-Passat weht beständig aus Nord-Ost und trifft auf die Kanaren. Durch die Gebirge steigt die Luft auf und kondensiert auf einer Höhe von circa 1200 bis 2000 Metern über dem Meer. An den Nordhängen ist somit meist eine Wolkenschicht zugegen, die das Licht der Städte abdeckt. Das Ringgebirge der Cañadas schatten zudem ebenfalls das Licht der südlichen Touristenhochburgen ab, sodass man einen ausgesprochen guten Nachthimmel in den Höhen vorfindet.

An einigen Stellen der durch die Caldera führende TF-21 kann man den Sternenhimmel genießen. Aber Vorsicht, es wird nachts sehr kalt in der Höhe.

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