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One World Trade Center: Das ist der neue Blick auf New York

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One World Trade Center  

Das ist der neue Blick auf New York

22.05.2015, 11:53 Uhr | dpa, AFP, aja

One World Trade Center: Das ist der neue Blick auf New York. Diesen Blick gab es 14  Jahre nicht. Am 29. Mai öffnet die Aussichtsplattform des neuen "One World Trade Center". (Quelle: Reuters)

Diesen Blick gab es 14 Jahre nicht. Am 29. Mai öffnet die Aussichtsplattform des neuen "One World Trade Center". (Quelle: Reuters)

Die riesigen Gebäude wirken wie Lego-Bausteine und der stockende Verkehr wie eine Ameisenstraße. Das ist New York - die Stadt, die niemals schläft. Die luftige Perspektive können Besucher einnehmen, die mit dem Fahrstuhl bis zur Aussichtsplattform des "One World Trade Centers" (1 WTC) fahren. Die neue Attraktion auf Ground Zero öffnet am 29. Mai. Bei einem Vorab-Termin für Medienvertreter entstanden nun neue Bilder der Plattform und der Aussicht. Sehen Sie diese in unserer Foto-Show.

In New York bekommen die Aussichtsplattformen des Empire State Buildings und Rockefeller Centers Konkurrenz: Am 29. Mai öffnet die Aussichtsplattform des "One World Trade Centers", das auf dem Gelände des bei den Anschlägen vom 11. September 2001 zerstörten World Trade Center gebaut wurde. Die Öffentlichkeit könne dann in die Stockwerke 100, 101 und 102 fahren und einen tollen Ausblick auf die Stadt genießen.

Blick aus 382 Metern Höhe

Aus 382 Metern Höhe sind viele bekannte Straßen und Parks des "Big Apple" zu sehen. Hauptaussichtspunkt ist die 100. Etage. Der Eintritt kostet 32 Dollar (umgerechnet rund 29 Euro) für Erwachsene, 30 Dollar für Rentner und 26 Dollar für Kinder. Die Aussichtsplattform ist die ganze Woche über geöffnet.

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Nach der Sicherheitskontrolle wird jeder Gast in seiner Muttersprache begrüßt, auf einem gewaltigen Globus leuchtet sein Land auf und ein großes Bild erscheint mit einer Verbindung zwischen Heimat und New York. Für die Deutschen ist es die Steuben-Parade, das Fest der Deutschamerikaner.

"Voices" (deutsch "Stimmen") nennt sich der nächste Raum. Ingenieure, Architekten und Arbeiter berichten per Video, wie es war, das neue World Trade Center zu bauen. "Ich mache das gleiche, was mein Vater beim ersten gemacht hat: die Stahlträger", sagt Vorarbeiter Thomas Mehalick. Bauinspektor Mark Becker vergleicht den Turm mit einem Kind: "Es kostet eine Menge Kraft und Geduld. Aber hinterher kann man stolzer nicht sein." Und Jorge Aboledo, ein einfacher Arbeiter, sagt schlicht: "Wir haben New York wiedergegeben, was ihm genommen wurde."

Schnellster Aufzug der westlichen Hemisphäre

Der Anschlag ist präsent, aber hier spielt er kaum eine Rolle. Dafür gibt es Museum und Mahnmal gleich nebenan. Und niemand will hier den Besucher an das Grauen erinnern, bevor er im Fahrstuhl fast 400 Meter hochbraust. "Es ist der schnellste Fahrstuhl der westlichen Hemisphäre", sagt Dave Kershner vom Besucherdienst stolz, "1250 Fuß in 47 Sekunden". Das sind fast 23 Kilometer in der Stunde - normalerweise gilt ein Lift schon als schnell, wenn er ein Drittel dessen schafft.

Das Erlebnis beginnt schon im Fahrstuhl. Der ist nicht aus Glas, aber Bildschirme geben genau das Gefühl. Man blickt jedoch auf eine Wiese. Während der Fahrt entstehen Hütten, dann Häuser und schließlich Wolkenkratzer. Soeben wurde man Zeuge von 500 Jahren Manhattan. Das alte World Trade Center ist ganz kurz rechts zu sehen.

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Blick auf New York lässt den Atem stocken

Im 102. Stock gibt es gleich noch einen Film, sehr amerikanisch: bunt, pathetisch, professionell, perfekt. Plötzlich öffnet sich die Leinwand und lässt einen atemberaubenden Blick zu. Ganz Manhattan, ja ganz New York liegt zu Füßen, die umliegenden Inseln, all die Brücken und Flüsse, New Jersey und natürlich die Freiheitsstatue. Man braucht eine Weile, um zu erfassen, dass das da draußen echt ist. 350.000 Karten für das "One World Observatory" sind schon verkauft, obwohl es noch gar nicht eröffnet hat.

80 Kilometer weit kann man gucken, sagt Dave Kershner vom Besucherdienst. An jeder Ecke sieht man Weltbekanntes: Vereinte Nationen und Brooklyn Bridge, Staten-Island-Fähre und Times Square, "Chrysler Building" und Wall Street. Und das "Empire State Building". "Es ist ganz klein", sagt Kershner selbstbewusst. Naja, so übel ist der Blick vom "Empire" auch nicht. Denn tatsächlich ist dessen Aussichtsplattform ganze neun Meter tiefer als die vom "One World Trade Center", von dessen 546 Metern fast 130 Stahlspitze sind.

Stahl für 20.000 Pkw verbaut

Das "One World Trade Center" war Ende 2014 fertiggestellt worden, kurz darauf zogen die ersten Mieter ein. In dem Gebäude befinden sich die höchstgelegenen Büros in der westlichen Hemisphäre. Das Gebäude war mit Baukosten von rund 3,9 Milliarden Dollar (3,1 Milliarden Euro) doppelt so teuer wie geplant. Die Höhe von exakt 1776 Fuß (541 Meter) ist eine Anspielung auf das Jahr der US-Unabhängigkeitserklärung.

Das Glas an den Außenwänden des "One World Trade Centers" entspreche der Fläche von 20 Footballfeldern, Stahl für 20.000 Pkw sei verbaut worden, der genutzte Beton würde für einen zehn Zentimeter dicken Bürgersteig zwischen New York und dem 1150 Kilometer entfernten Chicago reichen, rechnet die "New York Times" vor.

Neben dem "One World Trade Center" sind schon zuvor ein Mahnmal und ein Museum eröffnet worden, und auch die beiden Häuser "4 World Trade Center" und "7 World Trade Center" haben den Betrieb aufgenommen. Der Wolkenkratzer "3 World Trade Center" wird wohl erst Anfang 2018 eröffnet. Wann und ob sein von Star-Architekt Norman Foster entworfener Nachbar "2 World Trade Center" fertiggestellt ist, ist derzeit unklar. Die Bauarbeiten ruhen momentan.

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