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"Assassin's Creed": Action für den PC

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Test Assassin's Creed | Action | PC  

Alle Macht dem Assassinen

10.04.2008, 11:52 Uhr | Richard Löwenstein / Medienagentur plassma / jr, t-online.de

Assassin's Creed (Bild: Ubisoft)Assassin's Creed (Bild: Ubisoft)Schon im letzten Herbst durften Konsolen-Zocker auf PS3 und Xbox 360 eine Reise ins alte Jerusalem zu Zeiten der Kreuzritter unternehmen. Das von Ubisoft entwickelte Action-Adventure Assassin‘s Creed heimste weltweit Kritikerlob ein. Vor allem die glaubhafte Spielwelt bereitete Testern wie Gamern viel Freude. Mit ein paar Monaten Verspätung ist jetzt auch die als "Director's Cut" bezeichnete PC-Umsetzung des Titels auf dem Markt. Vom Gameplay und Geschichte her entspricht die PC-Portierung dem bisher über fünf Millionen Mal verkauften Konsolen-Original. Doch Publisher Ubisoft hat die zusätzliche Entwicklungszeit dazu genutzt, um einige Neuerungen einzubauen. Die Zusatz-Missionen eröffnen neue Wege, die unterschiedlichen Orte des dritten Kreuzzuges zu entdecken. Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle des Hauptcharakters Altair, dessen Bestimmung es ist, die Kampfhandlungen zweier Parteien zu stoppen, indem er gegen beide zugleich vorgeht und sie unter Druck setzt. Während seiner Missionen erlernt der Held zudem die Kampfkünste eines wahren Meister-Assassinen.

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Attentäter in Aktion

Assassin's Creed (Bild: Ubisoft)Assassin's Creed (Bild: Ubisoft)Assassin's Creed entführt uns in den Nahen Osten zur Zeit der Dritten Kreuzzüge, genauer gesagt ins alte Palästina. Der Held in dieser historischen Spiele-Welt ist Altaïr, ein Meuchelmörder im Dienst der Bruderschaft der Assassinen, die - historisch belegt - um das Jahr 1190 herum gegen Kreuzritter, Sarazenen und andere Besatzer kämpften. Nach einem gescheiterten Mordversuch wird Altaïr zum Novizen degradiert. Um sich zu rehabilitieren, muss er neun Unterdrücker des Volkes ausschalten. Darunter zum Beispiel Garnier von Nablus, den Großmeister der Johanniter, und den menschenverachtenden Sklaventreiber Al-Talal. Jede Mission gliedert sich dabei in die drei Abschnitte Erkundung, Attentat und Flucht. Die Aufträge führen Altair in die beeindruckend gestalteten Städte Jerusalem, Damaskus und Akkon. Der Hauptdarsteller - und mit ihm der Spieler - genießt große Bewegungsfreiheit im Spiel. Von einigen gesperrten Bezirken abgesehen, sind alle Städte von Anfang an jederzeit erreichbar. Raffiniert: Assassin's Creed hat mehr als nur eine Bedeutungsebene. Im Lauf der Zeit findet Altaïr heraus, dass die Kreuzzüge nur eine Tarnung für einschneidende Ereignisse sind, in denen er selbst eine tragende Rolle spielt.

Die Kunst der Flucht

Assassin's Creed (Bild: Ubisoft)Assassin's Creed (Bild: Ubisoft)Zunächst muss Altaïr mit seinen Basisfähigkeiten auskommen: Schreiten, laufen, rennen und sich verstecken beherrscht er aus dem Effeff. Nach erfolgreichen Attentaten erhält er als Belohnung Mordwerkzeug zugesteckt, zum Beispiel ein am Handgelenk verankertes Meuchel-Messer. Später kommen Säbel, Kurzschwerter, Wurfmesser sowie neue Angriffs- und Blockade-Techniken dazu. Altaïr entwickelt sich zum akrobatischen Modellathlet. Er rennt an Wänden hoch, hangelt sich geschmeidig an Vorsprüngen empor, meistert Schluchten mit leichtem Sprung. Diese Fähigkeiten braucht er auch, denn der Schwierigkeitsgrad steigt von Mission zu Mission. Das Kampfsystem von Assassin's Creed setzt Einarbeitung voraus, denn simples Button-Gedrücke führt höchstens im ersten Spieldrittel zum Erfolg. Da attackieren die Computergegner in geringer Zahl, die Flucht gelingt problemlos. Später aber schallen Schreie durch die Gassen: "Dich kenne ich doch." Sein Ruf eilt Altaïr nun voraus, und Wachen identifizieren ihn schneller. Auf offenem Land nehmen ihn Bogenschützen unter Beschuss, und die Stärke der Kreuzritter- und Sarazenen-Patrouillen wächst auf sechs bis zehn Mann an. Bei Fluchtszenen folgen einem die Wachen nicht mehr nur über die Straße; sie klettern hinter Altaïr her, hetzen ihn von Dach zu Dach.

Eingeschränkte Freiheit

Assassin's Creed (Bild: Ubisoft)Assassin's Creed (Bild: Ubisoft)Mit der Aktions- und Bewegungsfreiheit in Assassin's Creed ist es allerdings nicht ganz so weit her, wie das Ubisoft ursprünglich versprochen hat. Sollte der Spieler nicht stets die Wahl haben, ob er den Kampf oder das Weite sucht? Dem ist nicht immer so. Tatsächlich bleibt einem häufig keine andere Wahl, als den Säbel zu zücken. Schnell den Tatort entern, sich verdeckt dem Opfer nähern, es ins Jenseits schicken und dann flugs verschwinden - dieses Vorhaben scheitert wegen der großen Gegnerzahl oft gerade dann, wenn es wirklich drauf ankommt. Insofern Gratulation zur Entscheidung, den Helden nicht schon nach einem Treffer sterben zu lassen, wie noch vor einem Jahr angekündigt. Jetzt steckt Altaïr schon einige Treffer weg. Die Säbelduelle sind also durchaus zu bewältigen, trotzdem fordert einem der ab Spielmitte steil ansteigende Schwierigkeitsgrad eine gewisse Frustresistenz ab. Dass man am Ball bleibt, hängt nicht zuletzt mit der blendenden Erscheinung zusammen, die das Spiel bietet

Neue PC-Inhalte

Im Vergleich zu Konsoplen-Version bekommt die PC-Umsetzung vier neue Herausforderungen spendiert, die neben den fünf bekannten Minispielen wie Taschendiebstahl oder Verhören für etwas mehr Abwechslung bei der Vorbereitung eines Attentats sorgen. Neu ist beispielsweise das flotte und spaßige Dachrennen oder das Ausschalten von Bogenschützen auf den Dächern der jeweiligen Stadt. Die Eskorte ist eine leichte Abwandlung des Auftragsmordes, wobei der Spieler hier einen Computercharakter eine bestimmte Wegstrecke vor Angriffen beschützen muss. In der letzten neuen Herausforderung muss Altair dagegen Marktstände zerstören. Das klingt auf jeden Fall recht spaßig, auf lange Sicht hat aber wohl auch die PC-Version mit dem Problem zu kämpfen haben, dass Assassin‘s Creed im Spielverlauf wenig Überraschungen bietet und letztlich jeder Auftrag nach dem gleichen Schema abläuft. Man macht sich auf in die jeweilige Stadt, versucht seinen Kontaktmann ausfindig zu machen, sammelt Informationen, studiert die Gewohnheiten des Opfers, schlägt zu und versucht anschließend erfolgreich Fersengeld zu geben. An dem Punkt hätte sich Publisher Ubisoft ruhig etwas mehr einfallen lassen können.

Fazit

Die PC-Umsetzung von Assassin‘s Creed erscheint unter dem eindrucksvollen Siegel "Director's Cut", doch allzu viel hat sich gegenüber dem Konsolen-Original nicht getan. Hier und da ein paar kleine kosmetische Verbesserungen, eine gut funktionierende Maus-Unterstützung und nicht zuletzt die vier neuen Herausforderungen - das war's. Dies alles macht das Spiel freilich nicht schlechter: Die Third-Person-Action im Mittelalter sieht toll aus und bietet anspruchsvolle Unterhaltung. Vor allem die Kletter- und Kampfszenen sind fantastisch choreographiert. Gewünscht hätte man sich lediglich etwas mehr spielerische Abwechslung: Nach einigen Stunden kommt einem die Missionsstruktur sehr bekannt vor. Alles in allem dürfen sich PC-Spieler aber auf sehr gelungenes Action-Spiel freuen.

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