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"Tiberium": Taktik-Shooter für PC, PS3 und Xbox 360

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Preview Tiberium | Taktik-Shooter | PC, PS3, Xbox 360  

Der Soldat von morgen

20.03.2008, 12:50 Uhr | Richard Löwenstein / jr, t-online.de

Tiberium (Bild: Electronic Arts)Tiberium (Bild: Electronic Arts)Neues aus dem Universum von Command & Conquer - und nein, diesmal wird's keine Echtzeit-Strategie. Schon seit zweieinhalb Jahren bastelt Electronic Arts am Taktik-Shooter Tiberium. Im Herbst soll das Game die Command & Conquer-Reihe endgültig außerhalb des etablieren Strategie-Genres etablieren. Doch die Überführung in ein anderes Genre birgt für eine Serie immer Risiken, was EA bereits am eigenen Leib erfahren durfte. Im Jahr 2002 wollte der US-Hersteller mit C & C: Renegade das Ego-Shooter-Genre erobern. Richtig gut geriet Renegade allerdings nicht, Fachpresse und Fans waren hin- und hergerissen. Lob gab's für das durchdachte Sci-Fi-Setting und die filmische Aufmachung, seit jeher ein Markenzeichen der Command & Conquer-Reihe. Bemängelt wurden allerdings die plumpen KI-Gegner und die unzeitgemäße Grafik-Engine. Chris Plummer, ausführender Produzent von Tiberium, gelobt daher Besserung: "Mit Tiberium versuchen wir das ganze Command & Conquer -Universum möglichst realistisch abzubilden. So realistisch, dass man das Gefühl bekommt, ein solches Szenario könnte irgendwann tatsächlich stattfinden", verspricht er.

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Ein bisschen Story

Tiberium (Bild: Electronic Arts)Tiberium (Bild: Electronic Arts)Die Handlung beginnt im Jahr 2058, elf Jahre nach den Ereignissen aus Tiberium Wars. Nahezu der gesamte Erdball ist vom Rohstoff Tiberium überwuchert. Zu dumm, dass der direkte Kontakt mit dem grünen Mineral in aller Regel tödlich endet. Aus bisher ungeklärten Gründen scheint Tiberium außerdem eine magische Anziehungskraft auf die Scrin auszuüben, eine aggressive Alienrasse, seit Tiberium Wars bestens in der C&C-Reihe etabliert. Nun sorgen seltsame Veränderungen in der Umwelt und das Auftauchen eines kilometerhohen, spiralförmigen Turms für erneuten Konfliktstoff. Der Turm windet sich vor der einst malerischen Küste Italiens wie ein endloser Korkenzieher gen Himmel und besetzt damit das wohl größte Tiberiumfeld der Welt. Die zwei großen auf der Erde um die Macht ringenden Fraktionen beurteilen die Lage unterschiedlich: Die Leute der NOD sehen das Gebilde als göttliches Zeichen, die Globale Defensiv Initiative (GDI) befürchtet eine erneute Invasion der Scrin und ist in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Als Vorhut entsendet die GDI einen neuen, besonders kampfkräftigen Helden: Ricardo Vega, einen so genannten "Forward Battle Commander".

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Ein bisschen Taktik

Tiberium (Bild: Electronic Arts)Tiberium (Bild: Electronic Arts)Obwohl grundsätzlich ein Ego-Shooter, bekennt sich Tiberium zu seiner strategisch geprägten Vergangenheit. Typisch Command & Conquer-Serie, bildet die Produktion und das Befehligen einzelner Einheiten und großer Verbände einen Schwerpunkt. Die Steuerung erfolgt über das so genannte "Battle Control Uplink", eine separat aufrufbare Strategiekarte. Mit wenigen Knopfdrücken schickt man bis zu sechs GDI-Kampfverbände an Positionen und erhält durch Einnahme von Tiberium-Feldern nach und nach Zugriff auf weitere Einheiten. Dazu zählen unter anderem mit Sturmgewehren oder Raketenwerfern bewaffnetes Fußvolk, fliegende Orca-Jäger oder stählerne Titan-Kampfroboter. Ricardo Vega kann Schlachten also nicht allein entscheiden, Erfolg und Misserfolg im Gefecht hängen auch vom taktischen Geschick des Spielers ab.

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Die Übersicht behalten

Tiberium (Bild: Electronic Arts)Tiberium (Bild: Electronic Arts)Dass der Spieler mitten in den Gefechten die Übersicht behält, ist für Chris Plummer entscheidend: "Egal, was man in die Schlacht wirft, letztlich entscheidet ein einfaches Schere-Stein-Papier-Gerüst über Sieg oder Niederlage", erzählt er, und verspricht außerdem eine leicht zugängliche Steuerung. So soll sich das Machtgefühl voll entfalten können, mit einem einzigen Kommando viele mächtige Einheiten bewegen zu können. Weitere Ansatzpunkte für ebenso spannende wie anspruchsvolle Action sind die überzeugende Gegner-KI und ein dynamisches System, das Gegnerfeuer und eigene Feuerkraft ständig proportional ausbalanciert

Fazit

Tiberium könnte für Command & Conquer durchaus das Ego-Shooter-Genre erobern: Das Spiel ist strategisch und grafisch am Puls der Zeit und voll gestopft mit aufregenden neuen Ideen. Die Erwartungen sind hoch gesteckt, nun muss Electronic Arts ihnen gerecht werden.

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