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"Halo Wars": Strategiespiel für Xbox 360

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Test Halo Wars | Strategie | Xbox 360  

General von morgen

09.03.2009, 12:04 Uhr | Richard Löwenstein / jr

Halo Wars (Bild: Microsoft)Halo Wars (Bild: Microsoft)Die Fans der populären Sci-Fi-Actionspiele aus der Halo-Reihe sind schockiert: Mit Halo Wars für die Xbox 360 haben die Ensemble Studios aus dem bisher gewohnten schnittigen Ego-Shooter doch tatsächlich ein Strategie-Spiel gemacht. Kann so ein weiter Genre-Sprung verlustfrei über die Bühne gehen - und vor allem so, dass Fans der Reihe Lust darauf bekommen? Tatsache ist: Das Gameplay des Spiels kommt vor allem wegen der raffiniert vereinfachten Bedienung sehr überzeugend daher. Und auch wenn man das Geschehen nicht mit den Augen des Master Chief, sondern schräg von oben herab betrachtet: Inhaltlich bietet das Halo-Universum für Strategen genug Stoff.

Foto-Show Halo Wars: So spielt es sich
Foto-Show Halo Wars: Screenshots

Versteck der Allianz

Halo Wars (Bild: Microsoft)Halo Wars (Bild: Microsoft)Schauplatz des Geschehens ist der Planet Arcadia. Hier deaktivieren Truppen des "United Nations Space Command" (UNSC) im Jahr 2531 durch gezielten Beschuss einen gewaltigen Schutzschirm. Darunter befindet sich ein dunkles Geheimnis. Ist auf Arcadia der Schlüssel zur Beendigung des schon seit Jahrzehnten tobenden Krieges zwischen den in der UNSC zusammengeschlossenen Menschen und den Truppenverbänden der "Allianz" - einem Verbund von Alienrassen, die der Menschheit das Licht ausblasen möchten - versteckt? Im Laufe der insgesamt 15 Missionen der Singleplayer-Kampagne (die Aliens kann man leider nur in Mehrspieler-Partien steuern) deckt der Spieler diverse Geheimnisse auf.

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Baue und herrsche

Halo Wars (Bild: Microsoft)Halo Wars (Bild: Microsoft)Es dauert etwas, bis der Funke überspringt und man als Feldherr Spaß am Job hat, indem man Truppen bildet und sie gegen angreifende Verbände an der Front zum Sieg führt. Nach den anspruchslosen Trainingsmissionen nimmt das Ganze ab dem vierten Einsatz an Fahrt auf. Die Story gewinnt an Intensität; jetzt ist taktisches Geschick gefragt: Unter Zeitdruck gilt es, Fluchtschiffe vor Angreiferwellen zu schützen, gegnerische Spezialwaffen wie den Scarab-Kampfläufer auszuschalten oder eingekesselte Kollegen zu befreien. Genrekonform gilt es, Rohstoffe vom Mutterschiff im Orbit anzufordern, die man dann in Soldaten, Fahrzeuge, Gebäude und Technik-Upgrades investiert. In der Folge sollen dann spezifische Ziele angegriffen oder verteidigt werden. Doch die überzeugende KI in Verbindung mit vielen choreographierten Ereignissen verlangen vom Spieler zeitweise Nerven wie Stahlseile: Soll man die Basis schützen oder doch lieber alles Verfügbare in die Schlacht gegen einen übermächtigen Gegner werfen? Vier Schwierigkeitsgrade sorgen dafür, dass sich Einsteiger und Profis in Halo Wars gleichermaßen gefordert fühlen.

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Ausgeklügelte Steuerung

Halo Wars (Bild: Microsoft)Halo Wars (Bild: Microsoft)Die Steuerung ist ebenso einfach wie effektiv: Mit wenigen Controller-Tasten lassen sich Einheiten markieren, zusammenfassen und über die Karte führen. Dort gibt man Attacken in Auftrag und startet Spezialangriffe. Kombiniert mit einem sinnvoll belegten Radial-Menü, wie es Strategie-Spieler bereits aus den beiden Command & Conquer-Umsetzungen für Xbox 360 kennen, bleibt ein höchst intuitiv zu bedienendes Controller-Layout, über das man nach zwei Stunden Spielzeit nicht mehr nachdenken muss. Probleme gibt's trotzdem: Die Wegfindungsroutinen sind alles andere als ausgereift. Speziell wenn mehrere Einheiten zügig durch eine enge Passage bewegt werden wollen, bilden sich Staus, und man muss manuell für Ordnung sorgen. Auch optisch ist das Spiel eine zweischneidige Angelegenheit: Teils fade Texturen und fehlende Detail-Animationen treffen auf höchst interessante Physik-Effekte und sehenswerte Zwischensequenzen. Ähnliches gilt für die Sprachausgabe. Was einige Standard-Soldaten an freudlosem Palaver loslassen, steht in deutlichem Kontrast zur stimmungsvollen Eindeutschung vor allem in den Zwischenvideos.

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Fazit

Wer sich an diesen Detailmacken nicht stört und außerdem verschmerzen kann, dass es im Gegensatz zu Alarmstufe Rot 3 viel zu wenig spielbare Fraktionen gibt und die Einzelspieler-Kampagne nach rund 12 Stunden bereits gemeistert ist, dem sei Halo Wars empfohlen. Nicht zuletzt wegen des geschmeidigen Gameplays und weil im Online-Modus so richtig die Post abgeht. Gerade hier können die taktischen Möglichkeiten über Monate motivieren.


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