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NBA-Playoffs 2014: Spurs gegen Heat wird zur Hitzeschlacht

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Superstar James K.o.  

Hitze zwingt Miami Heat in die Knie

06.06.2014, 11:44 Uhr | sid

NBA-Playoffs 2014: Spurs gegen Heat wird zur Hitzeschlacht. Überhitzt: Superstar LeBron James sitzt mit Krämpfen auf der Bank. (Quelle: dpa)

Überhitzt: Superstar LeBron James sitzt mit Krämpfen auf der Bank. (Quelle: dpa)

Erst musste sich Superstar LeBron James von Krämpfen geplagt der Hitze geschlagen geben, dann kassierten seine Miami Heat die erste Pleite der NBA-Finals. Bei der Hitzeschlacht mit Temperaturen um 33 Grad auf dem Parkett behielten die San Antonio Spurs den kühleren Kopf und gingen nach einem beeindruckenden 110:95 gegen den Titelverteidiger mit 1:0 in Führung.

"Es hat sich angefühlt wie bei einer Europameisterschaft. In Europa haben wir nie Klimaanlagen in der Halle", sagte Tony Parker trocken. Für den Franzosen und seine Texaner war der Ausfall der Air Condition im heimischen AT&T Center anscheinend weit weniger ein Problem als für den dreimaligen Champion aus Florida. "Es war ziemlich heiß da draußen. Beide Teams waren am Ende ziemlich tot", sagte San Antonios Trainer Gregg Popovich.

"Es war frustrierend, nicht helfen zu können"

"King" James traf es besonders hart. Auf dem Weg zu seiner dritten NBA-Meisterschaft in Serie musste er vier Minuten vor Ende vom Parkett getragen werden, zuvor hatte er 25 Punkte beigesteuert. Krämpfe in den Beinen verhinderten das weitere Mitwirken. Anschließend legte San Antonio einen 16:3-Lauf hin und sicherte sich die Führung in den Finalspielen. "Es war sehr frustrierend, nicht helfen zu können. Als ich draußen war, sind sie durchgestartet", sagte der 29 Jahre alte James.

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Zwar hatten seine Teamkollegen auch ohne den Final-MVP des Vorjahres noch eine Siegchance, doch San Antonio traf im Schlussviertel fast 90 Prozent der Würfe aus dem Feld und ließ Miami schlicht keine Chance. "Es fühlt sich wie ein Tiefschlag an, wenn man seinen Anführer mit solchen Schmerzen zur Bank kommen sieht", sagte Heat-Trainer Erik Spoelstra. Als Ausrede sollen aber weder das noch die tropischen Temperaturen gelten. "Wir müssen einfach besser spielen", sagte Miamis Chris Bosh.

Duncan mit 21 Zählern

Bei den Spurs, die sich in der Neuauflage des Vorjahresfinales zum fünften Mal zum NBA-Champion krönen wollen, kam Altmeister Tim Duncan auf 21 Zähler, Parker steuerte 19 Punkte bei. Vor allem der 38 Jahre alte Duncan überzeugte mit seiner ganzen Routine und schaffte durch zehn Rebounds das 156. "Double-Double" seiner Karriere. Einzig Lakers-Legende Earvin "Magic" Johnson" hat mit 157 mehr auf dem Konto.

In der Halle wedelten sich die Fans nach dem Ausfall der Kühlung im ersten Viertel Luft zu, die Spieler halfen sich auf der Bank mit Eisbeuteln - und auch eine Vielzahl an Wortspielen machte schnell die Runde. "Spurs too hot for Heat" ("Die Spurs waren zu heiß für die Heat") stand bespielsweise auf San Antonios Homepage. "Die Heat haben der Hitze nicht standgehalten", hieß es bei Twitter.

Spielabbruch kein Thema

Ein Spielabbruch stand jedoch zu keinem Zeitpunkt zur Debatte. "Es war für beide Teams die gleiche Situation, kein Trainer hat sich beschwert", sagte NBA-Vertreter Rod Thorn. "Es lag alles in der Hand der Schiedsrichter. Das Spielfeld war trocken, es war absolut spielbar." Am Sonntag kommt es in San Antonio zum zweiten Duell - dann soll die Klimaanlage wieder laufen.


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