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Formel 1: Tragischste Verluste - Roger Williamson

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Formel 1 - Die tragischsten Verluste der Formel-1-Geschichte  

29. Juli 1973: Roger Williamson

30.05.2010, 19:09 Uhr | t-online.de, t-online.de

Formel 1: Tragischste Verluste - Roger Williamson. Roger Williamson (Foto: imago)

Roger Williamson (Foto: imago) (Quelle: imago)

Vor den Augen von Millionen TV-Zuschauern verbrennt am 29. Juli 1973 ein junger englischer Formel-1-Pilot. Roger Williamsons kurzes Leben endet in Zandvoort, weil dem 25-Jährigen niemand zu Hilfe eilt.

Niemand außer seinem Landsmann und March-Teamkollegen David Purley. Dessen verzweifelter Versuch, die öffentliche Hinrichtung seines Freundes und einer der großen Hoffnungen des britischen Motorsports zu verhindern, bleibt nicht nur auf tragischste Weise erfolglos. Er stellt auch die unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen auf dem von Haus aus unfallträchtigen Kurs inmitten der niederländischen Dünen bloß: Das zur Hilfe der Fahrer abgestellte Personal schaut tatenlos zu, wie das Feuer in Williamsons umgekippten Fahrzeug um sich greift.

Heldenhafter Purley

Purley schnappt sich einen Feuerlöscher, nachdem er erfolglos auf eigene Faust versucht hat, den Wagen auf seine drei verbliebenen Räder zu stellen. Purley, selbst erst zum dritten Mal in der Formel 1 im Einsatz, hört die Hilfeschreie Williamsons und merkt nach und nach, dass es für den Eingeklemmten keine Rettung mehr geben wird. Williamson ist erst 15 Tage zuvor im heimischen Silverstone in die Formel 1 eingestiegen und dort am Start gleich in einen Massenunfall mit 10 weiteren Wagen verwickelt. Purley steht nach einem Trainingsunfall erst gar nicht am Start seines vermeintlich zweiten Formel-1-Rennens.

Ein geplatzter Reifen ist schuld

In der siebten Runde von Zandvoort platzt Williamson der Reifen. Sein Wagen wird von einer unsachgemäß verankerten Leitplanke katapultartig auf die Straße zurückgeschleudert und kommt auf der gegenüberliegenden, inneren Straßenseite zum Stehen. Purley passiert in der achten Runde den brennenden March, wie so viele seiner Kollegen. Aber nur er hält an. Nach ihm stoppt keiner mehr, weil alle glauben, Purley gehöre zu dem verbrennenden Wrack! Vielmehr wundert sich der Rest des Felds, warum sich der Pilot nicht von dem Feuer entfernt. Für sein Handeln erhält Purley später mehrere Auszeichnungen. Erhalten hätte er aber lieber das Leben seines Kumpels.

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Riccardo Paletti

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