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Formel 1: Tragischste Verluste - Tom Pryce

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Formel 1 - Die tragischsten Verluste der Formel-1-Geschichte  

5. März 1977: Tom Pryce

30.05.2010, 19:10 Uhr | t-online.de, t-online.de

Formel 1: Tragischste Verluste - Tom Pryce. Tom Pryce (Foto: dpa; Montage: t-online)

Tom Pryce (Foto: dpa; Montage: t-online) (Quelle: dpa)

Am 5. März 1977 beweint Großbritannien bereits zum vierten Mal in den 70er Jahren den Verlust eines Fahrers mit dem Potenzial zum Weltmeister. Tom Pryce' sinnloses Ableben geschieht auf eine zuvor noch nicht erlebte, bizzare Art und Weise.

Als 15. von 23 Wagen steht der Shadow des Walisers in der Startaufstellung zum Grand Prix von Südafrika. Es ist das dritte Rennen der WM-Saison, und noch hat Pryce kein Ergebnis in die Listen gebracht. Im Jahr zuvor ist der 27-Jährige in Kyalami Siebter geworden, bei seinem Debüt auf diesem Kurs 1975 Neunter. 19 WM-Punkte stehen für ihn in seiner bisherigen Karriere zu Buche, die er im belgischen Nivelles in einem Token 1974 begonnen hat. Seitdem lenkt Pryce einen Shadow.

Eine Pole Position

1975 steht er beim Heimrennen in Silverstone ein einziges Mal auf Pole, fällt aber aus – wie in den drei ersten Rennen seiner Formel-1-Karriere. Sein 52. Formel-1-Wochenende endet 1977 in Kyalami in der 22. Runde: Zwei Streckenposten überqueren den Kurs. Sie wollen tragischerweise Renzo Zorzi helfen, Pryce' Teamkollegen. Dessen Motor hat wegen einer defekten Benzinleitung den Geist aufgegeben. Ein kleines Feuer alarmiert die Helfer. Der erste kommt noch gerade so über die Strecke und bei Zorzi an. Dem zweiten, dem 19-jährigen Frikkie Jansen van Vuuren, fehlt kein Meter.

Stuck hat unsagbares Glück

Pryce' Wagen ist mit ungefähr 270 Kilometern pro Stunde unterwegs, im Windschatten Hans-Joachim Stucks. Der Deutsche kommt in seinem March so eben noch an van Vuuren vorbei. Pryce" Shadow  erfasst den Helfer. Der ist sofort tot. Fatalerweise schlägt dessen Feuerlöscher genau in Pryce‘ Cockpit ein. Auch der Fahrer stirbt augenblicklich. Der nun führerlose Shadow jedoch rast noch die Gerade hinunter und schlägt in Crowthorne Corner in Jacques Laffites Ligier ein. Beide Wagen krachen von der Strecke. Laffite hatte Pryce kurz zuvor noch überholt. Ohne zu wissen, dass der schon tot ist, den Fuß aber immer noch auf dem Gas hat.

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Riccardo Paletti

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